Projekte der 7. Parlamentssitzung, 28. April 2012

Abstimmung 7te PS

Fast 30 000 Euro für soziale Projekte in der Stadt

Die Initiative wächst gegen den bundesweiten Trend

100 Prozent der Parlamentarierspenden werden ausgeschüttet

 

Ein integratives, fahrbares Waldlabor für die Umweltbildung von Kindern mit und ohne Behinderung, eine Musikanlage für das Theaterprojekt „Fulminant" von psychisch kranken oder behinderten Menschen, ein Präventionsprojekt für Kinder gegen sexuellen Missbrauch, die erste ambulante und mobile Pflegeberatung für junge Menschen oder die Ausstattung einer Rettungshundestaffel mit neuen Funkgeräten:
Das Bonner Spendenparlament hat auf seiner 7. Parlamentssitzung am 28. April 2012 im Haus der Geschichte über ein breites Spektrum an sozialen Vorhaben in der Stadt entschieden.

Elf gemeinnützige Vereine aus Bonn hatten sich um finanzielle Unterstützung ihrer oft innovativen Projekte beworben. Sie konnten sich über Zuwendungen in Rekordhöhe freuen: Insgesamt wurde ein Spendenvolumen von 29.899,20 Euro für neue Hilfsprojekte ausgeschüttet.

Das Bonner Spendenparlament wächst gegen den bundesweiten Trend. Während das Volumen der privaten Spenden sank, hat das Bonner Spendenparlament im vergangenen Jahr sein Fördervolumen um über 30 Prozent auf knapp 34.000 Euro gesteigert.

Auch die Presse berichtete

Und dies waren die Projekte und Empfehlungen

Projekt 1: Naturerlebnis inklusiv(e) - Umweltbildung fördert Inklusion

Träger: Biologische Station Bonn e. V., www.biostation-bonn.de

Die Biologische Station Bonn wird im Rahmen ihrer Umweltbildung erstmals eine Serie von breit beworbenen naturpädagogischen Veranstaltungen und Freizeitaktivitäten - Exkursionen, Führungen, Mitmachaktionen und Vorträgen - in Bonn anbieten, welche die Ansprüche der Inklusion erfüllen. Dabei geht es um die Umsetzung der seit 2008 geltenden Behindertenrechtskonvention, die unter anderem - und vor allem jenen Menschen mit Einschränkungen unterschiedlichster Art - die volle und gleichberechtigte Teilhabe an Bildung erleichtern soll.

Für Menschen mit körperlichen und/oder seelischen Einschränkungen kann die unmittelbare Naturerfahrung, die Begegnung mit dem eigenen Körper und dessen Sinnen, aber auch mit anderen Menschen sehr erfüllend und heilsam sein. Naturpädagogik bietet viele Ansätze, Sensorik und Motorik, Kreativität, Neugierde, Selbst- und Gruppenerfahrung sowie Erkenntnisgewinn anzusprechen. Umweltbildung und Naturpädagogik sind in besonderem Maße geeignet, Inklusion zu verwirklichen.

Antrag: 2.674,- € für Materialien, Durchführung der Veranstaltungen, anteilige Kosten für Druck, Redaktion, Nebenkosten für projektbezogene Logistik

Förderung: Das Projekt wird in voller Höhe gefördert.

 

Projekt 2: Teilhabe durch Theaterprojekte - Musikanlage für „Fulminant"

Träger: Bonner Verein für gemeindenahe Psychiatrie e. V., www.bonner-verein.de

Durch die Einbindung psychisch kranker oder behinderter Menschen in Theaterprojekte trägt der Bonner Verein für gemeindenahe Psychiatrie dazu bei, die Lebenssituation der Betroffenen und ihre gesellschaftliche Teilhabe nachhaltig zu verbessern. Zur Förderung des Theaterprojektes „Fulminant" ist die Anschaffung der tontechnischen Ausstattung erforderlich. Der Projektträger ist ein Verein zur Förderung der Jugendhilfe, der Altenhilfe, des Gesundheitswesens, des Wohlfahrtswesens und der Bildung. Der Verein setzt sich für Menschen mit psychischer Erkrankung oder Behinderung, ehemalige Abhängige sowie deren Angehörige und für in anderer Weise gefährdete oder sozial benachteiligte Menschen ein.

Im Theaterprojekt „Fulminant" wurde bisher mit ca. 20 psychisch erkrankten Menschen an verschiedenen Theaterprojekten gearbeitet. Die Darsteller/-innen sind in etwa 10 Aufführungen mit durchschnittlich 100 Zuschauern aufgetreten.

Dem Theaterprojekt fehlt es an technischer Ausrüstung. Bisher musste das gesamte Equipment ausgeliehen werden, was mit erheblichem Aufwand verbunden ist. Daher beantragt das Theaterprojekt hier die Förderung einer tontechnischen Ausstattung (Musikanlage mit Mischpult mit Koffer und 2 Multifunktionsboxen sowie 3 Mikrofone mit Headsets), damit die Aufführungen im Vergleich zu anderen subventionierten Projekten wettbewerbsfähiger werden.

Antrag: 3.054,- € für eine Musikanlage mit Mikrofonen und Headsets für das Theaterprojekt „Fulminant"

Förderung: Das Projekt wird mit der beantragten Summe gefördert.

 

Projekt 3: Besuchscafé für „Trennungskinder" - geschützter Treffpunkt für Kinder und ihre getrennt lebenden Elternteile

Träger: Kooperationsprojekt des Deutschen Kinderschutzbundes, Ortsverein Bonn e. V. und Familienzentrum Maria im Walde, www.kinderschutzbund-bonn.de

Der Kinderschutzbund und das Familienzentrum Maria im Walde wollen ein Besuchscafé einrichten, in dem sich in geschützter, betreuter und kindgerechter Atmosphäre getrennt lebende Elternteile mit ihren Kindern treffen können. Entscheidend für das Projekt ist nach den praxisnahen Erkenntnissen des Trägers, dass es besonders in problematischen Trennungssituationen an einem neutralen und fachkundig betreuten Umfeld fehlt, in dem sich Eltern und Kinder angstfrei begegnen können. Die Entwicklung von Trennungskindern verläuft nämlich häufig deshalb problematisch, weil die Spannungen zwischen den Elternteilen nur einen sehr eingeschränkten, häufig angstbesetzten Umgang zwischen Kind und Elternteil zulassen.

Neben einer kindgerechten Ausstattung sollen im Besuchscafé speziell auszubildende ehrenamtliche Betreuer zur Verfügung stehen, um die Treffen unterstützend zu begleiten.

Antrag: 2.800,- € für die Schulung ehrenamtlicher Betreuer, Anschaffung von Spielmaterial, Erstellung eines Informationsblattes, Bewirtung und Nutzungspauschale für den Raum

Förderung: Das Projekt wird in voller Höhe gefördert.

 

Projekt 4: Natur gemeinsam erleben und entdecken - integratives Waldlabor für Kinder mit und ohne Behinderung

Träger: Förderverein Haus der Natur-Waldinformationszentrum e. V. www.hausdernatur.de

Ein integratives Waldlabor soll das Umweltbildungsangebot rund um das Haus der Natur am Bonner Venusberg ergänzen und dem Bedarf an barrierefreien und integrativen Naturerlebnissen vor allem für Schulklassen und Kindergruppen gerecht werden.

Das Haus der Natur befindet sich mitten im Bonner Stadtwaldgebiet „Kottenforst". Mit dem Wildgehege, dem großen Kinderspielplatz und dem Weg der Artenvielfalt ist das Haus der Natur ein beliebtes Naturerlebnisziel für Bonner Schulen und Kindergruppen.

Das fahrbare, integrative Waldlabor hat einen geräumigen und wetterfesten Aufbau mit ausreichend Stauraum für umweltpädagogisches Spielmaterial (8 Exkursionsspiele, die eigens für das Waldlabor entwickelt wurden). An seitlich ausklappbaren Tischplatten können Kinder mit Rollstuhl optimal arbeiten. Auf der Arbeitsfläche können alle Kinder gemeinsam Experimente durchführen. Hier können beispielsweise Tiere gemeinsam betrachtet und besprochen werden, die im Wald gefunden worden sind. So werden der Wald und seine Bewohner auch zu den Kindern gebracht, die körperlich weniger mobil sind.

Zum integrativen Waldlabor gehören zudem 10 integrative Naturpark-Entdecker-Westen, deren Entwicklung auf einer Evaluation mit der Behindertengemeinschaft Bonn beruht.

Begleitet werden die Exkursionen mit dem integrativen Waldlabor von erfahrenen Mitarbeitern vom Haus der Natur sowie von der Stadtförsterei, die sich ebenfalls um dessen Wartung und Pflege kümmert.

Langfristig sollen umweltpädagogische Einrichtungen in das integrative Waldlabor eingewiesen werden, um damit selbstständig Exkursionen durchführen zu können. So werden die Auslastung und der Bekanntheitsgrad des Waldlabors erhöht.

Antrag: 2.942,- € für den Bau des integrativen Waldlabors, 10 Entdeckerwesten, Ausarbeitung von 8 integrativen Spielen und entsprechenden Materialien und einen Betreuerrucksack

Förderung: Das Projekt wird in voller Höhe gefördert.

 

Projekt 5: Unsere Kinder stark machen - Prävention gegen sexuellen Missbrauch

Träger: Freunde und Förderer der Matthias-Claudius-Schule Bonn-Endenich e. V.

Frühzeitig informieren und sensibilisieren will der Verein der Freunde und Förderer der Matthias-Claudius-Schule mit einem Präventionsprojekt.

Denn der zeitige Erwerb von Handlungsstrategien, die helfen, sexualisierten Übergriffen und anderen Grenzverletzungen entschieden zu begegnen, schützt Kinder nachhaltig vor den in jeder Hinsicht gravierenden Folgen erlittenen Missbrauchs.

Das Ziel des Präventionsprojekts ist es, Mädchen und Jungen des vierten Schuljahres zu stärken, ihr Selbstbewusstsein sowie die Wahrnehmung des eigenen Körpers und eigener Gefühle zu fördern.

In altersangemessener Form wird über sexualisierte Gewalt informiert, so daß die Kinder lernen, was sie dagegen tun und wo sie sich Hilfe holen können. Eltern und Lehrer werden für die Problematik sensibilisiert und erfahren Möglichkeiten, angemessen zu reagieren und betroffene Kinder bei der Suche nach professioneller Hilfe zu unterstützen.

Das Projekt umfasst eine Informationsveranstaltung für die Lehrerschaft, eine Informationsveranstaltung für die Eltern und 4 Projekttage (ca. 5 Schulstunden) mit den Kindern.

Antrag: 3.440,- € (Gesamtkosten für Referentenhonorare, Material- und Fahrtkosten: 5.100 €; 1.660 € aus Eigenmitteln)

Förderung: Das Projekt wird in der beantragten Höhe gefördert.

 

Projekt 6: „Sichtbare Hilfe" für psychisch Kranke - Roll-up-Displays zur Außendarstellung

Träger: Hilfe für psychisch Kranke e. V., www.hfpk.de

Der Verein für psychisch Kranke will den Zugang der Betroffenen zu wirksamer Unterstützung durch eine bessere Außendarstellung erleichtern. Als Erstinformation und Hinweisschilder sollen u. a. zwei Roll-up-Displays für Veranstaltungen in Schulen, beim Selbsthilfetag in Bonn, bei Vortrags- und Fortbildungsveranstaltungen im außerschulischen Bereich und bei Filmvorführungen in einem Bonner Kino angeschafft werden.

Bei dem Verein handelt es sich um eine Aktionsgemeinschaft Angehöriger und Freunde psychisch kranker Menschen. Der Zweck des Vereins ist die Hilfe und Betreuung psychisch Erkrankter oder Behinderter durch Arbeitstrainingsmaßnahmen, die Förderung von Maßnahmen und Mitarbeit in Einrichtungen, die eine wirksame Hilfe für psychisch Erkrankte und Behinderte darstellen, sowie die Telefonberatung in psychosozialen Notfällen. Darüber hinaus werden die Betreuung und der Beistand von Angehörigen psychisch Erkrankter und Behinderter durch Information und Aussprache sowie Schulung und Fortbildung angeboten.

Antrag: 650,- € für 2 Roll-up-Displays als Erstinformation und Hinweisschilder

Förderung: Das Projekt iwrd in voller Höhe gefördert.

 

Projekt 7: „IFZ - vor - Ort" - Infozelt für die Öffentlichkeitsarbeit

Träger: Internationales Frauenzentrum Bonn e. V., www.ifzbonn.de

Das Internationale Frauenzentrum möchte sich als offenes Forum und als Plattform für die Vernetzung des vielfältigen Frauenengagements in Bonn stärker der breiten Öffentlichkeit präsentieren. Für die Öffentlichkeitsarbeit wird ein Infozelt benötigt, um verschiedene Aktionen durchzuführen und an Veranstaltungen auf Bonner Plätzen und Straßen teilzunehmen und damit den Verein bekannter und erlebbarer zu machen.

Das ist ein wichtiger und wertvoller Baustein, um insbesondere für Menschen mit Migrationshintergrund nicht nur Bildungs- und Beratungsangebote im IFZ selbst bereitzustellen, sondern diese durch persönliche Gespräche „Vor - Ort" bekannt zu machen und an die Bedürfnisse der Zielgruppen anzupassen.

Das IFZ entwickelte sich 1999 aus der lokalen Agenda 21. Es ist ein Ort der nationalen, internationalen und kulturellen Begegnung mit 130 Frauen aus Europa, Asien, Afrika und Amerika sowie Organisationen aus der Friedens-, Flüchtlings- und Frauenarbeit.

Antrag: 960,- € für ein Leichtbauzelt

Förderung: Das Projekt wird in der beantragten Höhe gefördert.

 

Projekt 8: „Meine erste Bibliothek" - Kinder fürs Lesen begeistern

Träger: Kultur verbindet e. V., www.kulturverbindet-bonn.de

Durch die Einrichtung einer ersten kleinen Bibliothek in der Erich-Kästner-Schule in Bonn will der Verein „Kultur verbindet" Grundschüler für das Lesen begeistern und ihre Kreativität und Freude an der Sprache fördern. Zu der Bibliothek gehören eine Grundausstattung mit pädagogisch ausgewählten Büchern sowie Bücherregale.

An diesem Projekt sollen vorwiegend Kinder mit Migrationshintergrund oder einem besonderen Förderbedarf teilnehmen. Nach einer ersten Phase des gemeinsamen Lesens mit „ihren" Buchpaten sollen die Kinder die gelesenen Bücher geschenkt bekommen.

Antrag: 650,- € für Bücher, Bücherregale und allgemeines Material

Förderung: Das Projekt wird über den Antrag hinaus mit 780,- € gefördert.

 

Projekt 9: Erstmals Pflegeberatung für junge Menschen - begleitende Pflegeberatung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene

Träger: Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung Bonn gGmbH
www.lebenshilfe-bonn.de

Bisher angebotene Pflegeberatung ist vor allem auf ältere Menschen spezialisiert. Als neues Hilfsangebot für Bonner Familien, gezielt auch mit Migrationshintergrund, plant die Lebenshilfe Bonn erstmals eine ambulante und bei Bedarf mobile „Pflegeberatungsstelle für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene" einzurichten und damit die gesamte Lebenssituation der betroffenen Familien zu verbessern. Eine derartige Beratung wird bisher nicht von der öffentlichen Hand finanziert.

Die Lebenshilfe Bonn ist seit Jahren in der Behindertenarbeit tätig und betreibt u. a. eine heilpädagogische Kita, eine integrative Kita mit Familienzentrum, ein Frühförderzentrum, ambulante Dienste und betreutes Wohnen.

Bei vielen Familien mit zum Teil erheblich behinderten Kindern ist seit langem ein großer Bedarf an individueller Pflegeberatung vorhanden. Die Eltern finden sich im undurchschaubaren „Dschungel" aus gesetzlichen Hilfen, Ansprechpartnern, regionalen Unterstützungsmöglichkeiten und weitergehenden Hilfen häufig nicht zurecht; bei sprachlichen Barrieren sind diese Probleme oft noch deutlich größer. Schon jetzt suchen viele betroffene Familien Beistand bei der Lebenshilfe. Die Eltern - vielfach von Armut und Isolation bedroht - stehen vor größten Herausforderungen, um diesen Kindern einen Weg in die Gesellschaft zu ebnen und sie auf ein Leben in größtmöglicher Selbstständigkeit vorzubereiten.

Die Gesamtkosten des Projektes für ein Jahr belaufen sich auf 36.094,- €, davon 22.644,- € Personalaufwand und 13.450,- € Sachkosten.

Die Lebenshilfe wird im ersten Jahr bis zu 70 % der Gesamtkosten tragen, mit dem Ziel, innerhalb von drei Jahren eine nachhaltige 100 %ige Finanzierung durch andere Kostenträger zu sichern. Geplant sind Verhandlungen mit dem Sozialamt der Stadt Bonn, Kranken- und Pflegekassen sowie weiteren Stiftern.

Antrag: 5.000,- € als anteilige Anschubfinanzierung für Sachkosten

Förderung: Das Projekt wird in der beantragten Höhe gefördert.

 

Projekt 10: Rettungshunde noch schneller vor Ort - Ausstattung mit neuen Funkgeräten

Träger: Rettungshundestaffel Bonn/Rhein-Sieg e. V., www.rettungshunde-bonn.de

Bei der Suche und Bergung von Vermissten kommt es häufig auf die Minute an. Um noch schneller am Einsatzort tätig werden zu können, muss die Rettungshundestaffel Bonn/Rhein-Sieg ihr neues Einsatzfahrzeug und ihre Hundeführer technisch noch besser mit Funkgeräten ausstatten.

Die Rettungshundestaffel (RHS) übernimmt bei Einsätzen für die Stadt Bonn und im Rhein-Sieg-Kreis Spezialaufgaben, die die Suche nach Vermissten bei Unglücksfällen und Katastrophen beschleunigen kann.

Die RHS setzt zur Suche nach vermissten oder verschütteten Personen ausgebildete und geprüfte Rettungsteams (Rettungshundeführer mit Hund) sowie Einsatzleiter und Helfer ein.

Antrag: 2.000,- €, und zwar 500,- € für ein fest eingebautes Funkgerät und 1.500,- € für 4 GPS-Funkgeräte für Hundeführer

Förderung: Das Projekt wird in der beantragten Höhe gefördert.

 

Projekt 11: „Winterspaß für alle" - Skifreizeit 2013 für Kinder mit Behinderungen

Träger: Verein für körper- und mehrfachbehinderte Menschen Bonn  e. V.
www.vkm-bonn.de

Eine gemeinsame Winterfreizeit gibt, wie kaum eine andere Aktivität, insbesondere Kindern und Jugendlichen mit schweren Behinderungen ein hohes Maß an Freude, Selbstvertrauen und Bestätigung und stellt sie damit in ihren Möglichkeiten mit gesunden Kindern gleich. Daneben ermöglicht sie Kindern aus sozial benachteiligten Familien ein einmaliges Erlebnis, das ihnen ansonsten verwehrt bliebe.

Der Verein für körper- und mehrfachbehinderte Menschen will 2013 erneut eine Winterfreizeit mit Kindern der LVR-Christopherusschule, einer Förderschule mit Förderschwerpunkt für körperliche und motorische Entwicklung, durchführen. An dem Projekt nehmen unter anderem auch immer drei oder vier Kinder im Rollstuhl teil. Für diese gibt es ein spezielles BiSkigerät, mit dem die Kinder mit einem Begleiter auf Skiern durch den Schnee brausen können.

Antrag: 3.000.- € für Fahrtkosten, Verpflegung, Unterkunft und Skipässe für das 12-köpfige Betreuerteam

Förderung: Das Projekt wird über die beantrgte Summe hinaus mit  3.600,- € gefördert.

 





Antragsteller 7te PS