Presseinformationen

Anträge für die 18. Parlamentssitzung

PRESSEINFORMATION
Bonn, 10. Juli 2017


Neue Fördermittel für soziale Projekte

Bonner Spendenparlament schreibt 30.000 Euro aus - Vereine können sich ab sofort mit geplanten Vorhaben bewerben - Antragsfrist bis 27. September 2017

Das Bonner Spendenparlament unterstützt wieder neue Hilfsprojekte, die dazu beitragen, die Lebensbedingungen hilfsbedürftiger Mitbürger zu verbessern. Dieses Mal stehen rund 30.000 Euro an Spendengeldern zur Ausschüttung zur Verfügung. Gemeinnützige Vereine mit Sitz in Bonn und unmittelbar benachbarten Gemeinden, von Wachtberg, Meckenheim und Alfter über Bornheim, Niederkassel, Troisdorf und Sankt Augustin bis nach Königswinter und Bad Honnef, können sich ab sofort bis zum 27. September 2017 um die Förderung ihrer sozialen Vorhaben bewerben, die sie für die Wintermonate und das nächste Jahr planen. Über die Vergabe der Fördermittel entscheidet das Bonner Spendenparlament auf seiner 18. Parlamentssitzung am 18. November 2017.

Auf der 17. Parlamentssitzung im vergangenen April hatten die Mitglieder des Spendenparlaments der Unterstützung von 13 Hilfsprojekten mit insgesamt knapp 38.000 Euro zugestimmt. Viele dieser Vorhaben, wie beispielsweise die große, 208 km lange Eifel-Expedition von Schülerinnen und Schülern des 7. Jahrgangs der Elisabeth-Selbert-Gesamtschule oder der Auswärtsspieltag des „Teams Bananenflanke" mit geistig behinderten Kindern und Jugendlichen, sind bereits erfolgreich umgesetzt. Das Demokratie-Projekt „Mini-Tabu" - eine Woche Kinderstadt im Stadtteil Tannenbusch für 50 Kinder zwischen acht und zwölf Jahren - geht am 21. August 2017 an den Start. Das Spendenparlament fördert allein dieses Projekt mit 5.000 Euro. „Wir freuen uns über möglichst viele, neue, soziale Vorhaben, mit denen Vereine unserer Region einen Beitrag dazu leisten, die Teilhabe benachteiligter Bevölkerungsgruppen an unserer Stadtgesellschaft zu ermöglichen", ermuntert die Vorsitzende des Bonner Spendenparlament e.V., Sibylle Becker, die Vereine zur Antragstellung.

Die Förderanträge sind zu richten an das Bonner Spendenparlament e.V., Weberstraße 101, 53113 Bonn. Weitere Informationen unter Telefon 0228 218158, E-Mail: info@bonner-spendenparlament.de oder www.bonner-spendenparlament.de > Projektförderung. Hier können auch die Antragsformulare heruntergeladen werden.

Das Bonner Spendenparlament hat mehr als 460 Mitglieder. Mit fünf Euro im Monat kann jeder Parlamentarier/in werden und in den Parlamentssitzungen über die Vergabe der Spendenmittel mitentscheiden. Seit Gründung der Initiative im Jahr 2008 wurden bereits 162 soziale Projekte mit 464.000 Euro gefördert.

Für Presserückfragen: Wolfram Schmuck, 2. Vorsitzender, Telefon: 0160 97246825.

 


Neue Förderprojekte

PRESSEINFORMATION
Bonn, 27. April 2017

Rund 38.000 Euro für neue Hilfen für Benachteiligte

17. Parlamentssitzung: Bonner Spendenparlament unterstützt soziale Projekte wie "Mini-Tabu", „Integration 5.0", „Eifel-Expedition" und "Stallgespräche"

Vom aktiven Flüchtlingstreffpunkt und innovativen Fußballprojekt für geistig behinderte Kinder und Jugendliche über einen Begleitdienst für Alte und Kranke bis zur Kinderstadt „Mini-Tabu" oder einer „AG Stallgespräche" für Kinder mit unterschiedlichen Beeinträchti-gungen: Das Bonner Spendenparlament hat auf seiner 17. Parlamentssitzung über ein breites Spektrum an Förderanträgen von gemeinnützigen Vereinen für deren soziale Vorhaben entschieden. „Die Hilfsprojekte spiegeln das vielfältige bürgerschaftliche Engagement in unserer Stadt", sagte die Vorsitzende des Bonner Spendenparlament e.V., Sibylle Becker, bei der Begrüßung der rund 120 Parlamentarier und Gäste am Mittwoch-abend (26.04.) im Gemeindesaal der Lutherkirchengemeinde Bonn.

Der Fokus der wohltätigen initiative liegt auf der Hilfe für die vielen benachteiligten Mitbürger der Stadtgesellschaft, unabhängig von Alter, Geschlecht und Herkunft. „Wir sind den Vereinen dankbar, dass sie gerade auch die Herausforderung der vor Krieg und Verfol-gung Geflüchteten annehmen und mit immer neuen Ideen und Projekten beleben", betonte Sibylle Becker. „Aus der Sicht unseres parlamentarischen Selbstverständnisses ist vor dem Hintergrund des Wiedererstarkens populistischer Forderungen auch das Projekt „Mini-Tabu" hervorzuheben, bei dem Kinder Demokratie zum Anfassen erleben".

Insgesamt verabschiedeten die Mitglieder des Bonner Spendenparlaments nach lebhafter Debatte die Förderung von 13 Hilfsprojekten mit einem Spendenvolumen von 37.782,60 Euro. Damit erreicht die Initiative neue Meilensteine seiner erfolgreichen Entwicklung: über 160 Projekte und mehr als 460.000 Euro an Fördermitteln seit seiner Gründung im Jahre 2008.

Dieses Spendenvolumen ist nur möglich durch zusätzliche Zuwendungen von großzügigen Spendern und die Unterstützung von Unternehmen, die über die regelmäßigen Beiträge der 460 Mitglieder des Spendenparlaments hinausgehen. Das ehrenamtliche Engagement wird zudem durch „Lotsen" aus dem Kreis der Parlamentarier gestärkt. So wurden inzwi-schen weitere CSR-Pilotprojekte initiiert, bei denen Unternehmen, wie beispielsweise Pro-jektservice XXL und Knauber, ihr gesellschaftliches Engagement dadurch ausweiten, dass sie Mitarbeiter für ehrenamtliche Tätigkeiten bei Vereinen stundenweise freistellen, deren


Projekte wie etwa bei „Abenteuer lernen", der „Bonner Tafel" oder „ArteFact" vom Bonner Spendenparlament gefördert werden.

Der Weiterentwicklung dient auch die erst kürzlich eingeleitete Öffnung des Einzugs- und Förderbereichs für Projektinitiativen gemeinnütziger Vereine, die ihren Sitz in Gemeinden haben, die in unmittelbarer Nachbarschaft der Stadt Bonn liegen. Beispiel ist das innovative Fußballprojekt des Team Bananenflanke Bonn/Rhein-Sieg e.V.

Für das Präsidium des Bonner Spendenparlaments dankte Roland Bunke, der durch die Parlamentssitzung führte, dem ehrenamtlichen Team für seinen unermüdlichen Einsatz.


13 Projekte von der „Bananenflanke" bis zur „Eifel-Expedition" gefördert
Auf der 17. Parlamentssitzung des Bonner Spendenparlaments haben die Mitglieder des Bonner Spendenparlaments der Förderung von folgenden 13 sozialen Projekten mit insgesamt 37.782,60 Eu-ro zugestimmt:
Projekt 1: „Integration 5.0" - Aktiver Flüchtlingstreffpunkt mit erweitertem Angebot. Das Angebot für Geflüchtete beim wöchentlichen Treffpunkt, von dem schon jetzt 60 bis 80 Flüchtlinge aller Altersstufen profitieren, wird vom Verein Abenteuer Lernen e.V. um die Einrichtung einer klei-nen „Fremdsprachen-Bibliothek" und um Arbeiten in einem Garten erweitert. Ziel der Anlaufstelle für Flüchtlingsfamilien ist die Integration und Vertrauensbildung zwischen Flüchtlingen und Deutschen. Fördermittel: 4.500 Euro.
Projekt 2: Kommunikation stärken: Fotobearbeitungs-Kurs für Gehörlose. Moderne Kommu-nikationsmittel erleichtern den Kontakt der Gehörlosen mit ihrer Umwelt. Sie leben von Bildern. Der Computer-Kurs des Bonner Gehörlosenverein Einigkeit e.V. zur Fotobearbeitung richtet sich an Erwachsene, die schon über Kenntnisse am Computer verfügen. Sie gelangen zu Erfolgserlebnis-sen. Dadurch wird ihr Selbstwertgefühl gestärkt. Mit der Teilnahme von Flüchtlingen wird ein Beitrag zur Integration geleistet. Fördermittel: 321,60 Euro.
Projekt 3: Eine erste Reise in die deutsche Arbeitswelt. Das Bonner Institut für Migrationsfor-schung und interkulturelles Lernen (BIM) e.V. bereitet Migrantinnen im Bonner Stadtteil Tannen-busch in Workshops sukzessive auf den deutschen Arbeitsmarkt vor. Sie werden dabei unterstützt, sich Ziele zu setzten, sich passende Stellen auszuwählen und durch Bewerbungs- und Selbstdar-stellungstraining diese zu erreichen. Das Projekt ist auf eine langfristige Wirkung angelegt. Fördermittel: 1.520 Euro.
Projekt 4: „Café-Afrika" - Begegnung und Integration von Menschen mit afrikanischen und deutschen Wurzeln. Bei wöchentlichen Samstags-Treffen im Migrapolis, Haus der Vielfalt, lädt das Deutsch-Afrikanische Zentrum Bonn e.V. (DAZ) junge Erwachsene mit afrikanischen und deutschen Wurzeln ein, sich und ihre Herkunftsländer näher kennen zu lernen. Damit sollen Barrieren abgebaut und Zukunftsperspektiven gefördert werden. Fördermittel: 2.850 Euro.
Projekt 5: „Deutsch lernen - Erste Schritte" - Deutschkurs für Migrantinnen. Mit einem nied-rigschwelligen Deutschkurs für weibliche Flüchtlinge und Migrantinnen aus Medinghoven will das Diakonische Werk Bonn und Region gGmbH zur Integration der Teilnehmerinnen in die Gesellschaft beitragen. Der Kurs zielt auch auf die Information über unterstützende Hilfen in Bonn sowie die Bildung von Netzwerken im Stadtteil. Fördermittel: 3.800 Euro.
Projekt 6: Respekt und Integration durch Fußball spielen. Der im Mai 2016 gegründete FC Ja-wanan Bonn e.V. möchte durch Fußball spielen zur Integration seiner vorwiegend aus Afghanistan stammenden 40 Mitglieder beitragen. Der Teamgedanke, Akzeptanz und Fairness sind Grundlage des Spiels. Das Ziel des Vereins ist die Mitgliedschaft in einer Kreisliga. Fördermittel: 3.500 Euro.
Projekt 7: „Die große Eifel-Expedition" - Neue Erfahrungen für Schüler/innen. 208 km in 15 Tagen zu Fuß durch die Eifel, das ist für 22 Schüler/innen des 7. Jahrgangs eine ganz besondere Herausforderung. Ohne elektronische Ablenkungsgeräte wollen sie sich bei dem Projekt des För-dervereins der Elisabeth-Selbert-Gesamtschule mit allen Sinnen auf echte Natur- und Landschafts-erfahrungen einlassen. Es ist viel Durchhaltevermögen erforderlich, um sich in ungewohnten Situa-tionen zu bewähren und somit Selbstvertrauen zu entwickeln. Fördermittel: 4.000 Euro.
Projekt 8: „Mini-Tabu" - Eine Woche Kinderstadt im Stadtteil Tannenbusch. „Mini-Tabu" soll in Anlehnung an die erfolgreiche Aktion „Mini-Beuel" für eine Woche eine Kinderstadt im Stadtteil Tannenbusch werden. 50 Kindern im Alter von 8-12 Jahren soll bei dem Projekt der Katholischen Kirchengemeinde St. Thomas Morus die Möglichkeit gegeben werden, Demokratie und gesell-schaftliches Miteinander zu erleben und zu gestalten und dabei zu lernen, wie wichtig gesellschaft-liche Verantwortung ist. Fördermittel: 5.000 Euro.
Projekt 9: Besuchs- und Begleitdienst für Alte, Kranke, Behinderte und Einsame. Für alte, kranke, behinderte und einsame Menschen in Bonn soll, unabhängig von Alter, Geschlecht und ethnischer/religiöser Zugehörigkeit, ein Besuchs- und Begleit¬dienst durch Ehrenamtliche eingerichtet werden. Der vorgesehene Dienst des Malteser Hilfsdienst e.V. Stadtgeschäftsstelle Bonn (MHD) versteht sich als ergänzendes Angebot zu bestehenden Pflege-, Begleit- und Versorgungsdiensten. Fördermittel: 2.844 Euro.
Projekt 10: „Mentoring-Kohorte 2017" - Studenten begleiten Realschüler/Innen. 15 Studenten stehen bei dem Projekt des Rockyourlife Bonn e.V. zwei Jahre lang als Mentoren 15 Realschü-lern/innen auf sozialer Ebene als unabhängige Ansprechpartner zur Verfügung. Der Fokus liegt unter anderem auf Berufsorientierung, was durch lokale Unternehmen unterstützt werden soll. Mentoren und Mentees erhalten dazu 2 x 3-tägige Trainings und begleitendes Informationsmaterial zur Gestaltung der Beziehung und zum Erreichen individueller Ziele. Fördermittel: 4.608 Euro.
Projekt 11: Auswärtsspieltag für das „Team Bananenflanke". Das innovative Fußballprojekt des Team Bananenflanke Bonn/Rhein-Sieg e.V. in Zusammenarbeit mit Round Table Bonn richtet sich speziell an geistig behinderte Kinder und Jugendliche. Lokale Spieltage sowie die Teilnahmen an auswärtigen Turnieren schaffen bei den behinderten Spielern außergewöhnliche Emotionen, Stärkung des Selbstbewusstseins und besondere Erfahrungen. Fördermittel: 2.500 Euro.
Projekt 12: Medikamente für nicht versicherte, wohnungslose Menschen. Bundesweit nehmen die Fälle mit der hochansteckenden Krankheit Scabies (Krätze) zu. Betroffen sind insbesondere nicht krankenversicherte, wohnungslose Menschen. Für die Behandlung benötigt der Verein für Gefährdetenhilfe e.V. (VfG) dringend eine spezielle Heilsalbe. Fördermittel: 539 Euro.
Projekt 13: „AG Stallgespräche" - Tiergestützte Sinneserfahrungen für Kinder mit unter-schiedlichen Beeinträchtigungen. In der „AG Stallgespräche" des Vereins für Körper- und Mehr-fachbehinderte Bonn e. V. haben Kinder mit unterschiedlichen körperlichen und geistigen Beein-trächtigungen intensiven Kontakt mit Hof- und Stalltieren. Klassenübergreifend fahren 7-8 Schüle-rinnen und Schüler der LVR-Christophorusschule im Alter von 6-11 Jahren wöchentlich zum Stüh-leshof in Alfter. Dies hat nachhaltige Einflüsse auf deren körperliche, geistige und emotionale Ent-wicklung. Fördermittel: 1.800 Euro.

Das Bonner Spendenparlament unterstützt Projekte in Bonn, die Bildung und Ausbildung junger Menschen fördern, zur Integration aller Bevölkerungsgruppen beitragen, von Armut, Isolation und Wohnungslosigkeit betroffenen Menschen helfen oder auf andere Weise die Lebensbedingungen in unserer Stadt spürbar verbessern. Mit fünf Euro im Monat kann jeder Parlamentarier werden und in den Parlamentssitzungen über die Vergabe der Spendenmittel mitentscheiden. Schirmherr ist der Bonner Oberbürgermeister Ashok Sridharan. Seit Gründung der Initiative 2008 wurden bereits 162 soziale Projekte mit 464.000 Euro unterstützt.

Weitere Informationen:
Bonner Spendenparlament e. V., Weberstraße 101, 53113 Bonn, Telefon: 0228-218158, E-Mail: info@bonner-spendenparlament.de, Internet: www.bonner-spendenparlament.de,

Für Presserückfragen: Wolfram Schmuck, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bonner Spendenpar-lament e.V., Telefon: 0160 97246825.


Bonn, 12. Januar 2017

30.000 Euro für neue Förderprojekte

Bonner Spendenparlament unterstützt soziale Vorhaben von Vereinen - Bewerbungen jetzt auch aus Nachbargemeinden - Antragsfrist bis 20. Februar 2017

Das Bonner Spendenparlament startet gleich mit der Ausschreibung weiterer Fördermittel ins neue Jahr. „Wir freuen uns, dass bei der ersten Parlamentssitzung im April 2017 schon über die Vergabe von Fördermitteln in Höhe von mindestens 30 000 Euro entschieden werden kann", kündigt die Vorsitzende des Bonner Spendenparlaments e.V., Sibylle Becker, an. „Dazu haben nicht nur die regelmäßigen Beiträge der rund 460 Mitglieder des Spendenparlaments, sondern auch viele zusätzliche, großzügige Spenden gegen Jahresende beigetragen, für die wir uns herzlich bedanken".

Um die Förderung ihrer sozialen Vorhaben können sich gemeinnützige Vereine erstmals nicht nur mit Sitz in Bonn bewerben, sondern auch aus unmittelbar benachbarten Gemeinden rund um die Bundesstadt von Wachtberg, Meckenheim und Alfter über Bornheim, Niederkassel, Troisdorf und Sankt Augustin bis nach Königswinter und Bad Honnef. Bei der schrittweisen Öffnung des Förderbereichs sollen entsprechende Projekte allerdings überwiegend bedürftigen Menschen aus Bonn zugute kommen. Unterstützt werden soziale Vorhaben, die Bildung und Ausbildung junger Menschen fördern, zur Integration aller Bevölkerungsgruppen beitragen, von Armut, Isolation und Wohnungslosigkeit betroffenen Menschen helfen oder auf andere Weise die Lebensbedingungen benachteiligter Mitbürgerinnen und Mitbürger spürbar verbessern. Die Förderanträge können ab sofort bis spätestens 20. Februar 2017 beim Bonner Spendenparlament e.V., Weberstraße 101, 53113 Bonn eingereicht werden.

Allein im vergangenen Jahr wurden 17 neue soziale Projekte mit knapp 80.000 Euro gefördert. Dabei ging es beispielsweise um die Verbesserung der Lebensbedingungen von Kindern aus Familien mit suchtkranken Eltern, von an Demenz erkrankten Mitmenschen, von geistig Behinderten oder von Kindern und Jugendlichen, die keine Bildungs- und Ausbildungsperspektiven haben. Bedingt durch die Flüchtlingsproblematik wurde eine ganze Reihe von Flüchtlingsprojekten unterstützt. Mit fünf Euro im Monat kann jeder Parlamentarier werden und in den Parlamentssit-zungen über die Vergabe der Spendenmittel mitentscheiden. Seit Gründung der Initiative 2008 wurden bereits 149 soziale Projekte mit 426.000 Euro gefördert.

Informationen und Förderanträge: Bonner Spendenparlament e. V., Weberstraße 101, 53113 Bonn, Fon: 0228-218158, Fax: 0228-218156, E-Mail: info@bonner-spendenparlament.de, www.bonner-spendenparlament.de > Projektförderung (Antragsformulare als Download).


Bonn, 14. Dezember 2016
Spendenparlament sorgt für mehr Mobilität der Macher

5000 Euro für einen Transporter gestiftet - Bonner Spendenparlament unterstützt Netzwerk für unkomplizierte Flüchtlingshilfe

„Die schnelle, spontane und unkomplizierte Flüchtlingshilfe des Netzwerkes ‚Die Macher' hat die Parlamentarier besonders beeindruckt", sagte die Vorsitzende des Bonner Spendenparlament e.V., Sibylle Becker, bei der offiziellen Übergabe eines Transporters an die Initiative der Katholi-schen Jugendagentur Bonn am Mittwoch (14.12.). „Die Anschaffung des gebrauchten Ford Transit hat das Bonner Spendenparlament deshalb sehr gerne mit 5000 Euro unterstützt". Die Helfergruppe, die sich über Facebook organisiert, kann mit dem Fahrzeug nunmehr noch un-komplizierter Möbel, Haushaltsgegenstände und sperrige Güter direkt bei Spendern abholen und unmittelbar zu den bedürftigen Empfängern transportieren. Besonders erfreulich ist es nach den Worten von Sibylle Becker, dass unter den Aktiven des Netzwerkes auch viele Flüchtlinge selbst mit anpacken.

Allein im laufenden Jahr hat das Bonner Spendenparlament 17 neue soziale Projekte mit knapp 80 000 Euro gefördert. Bedingt durch die Flüchtlingsproblematik ist dabei eine ganze Reihe von Flüchtlingsprojekten, die den vor Krieg aus ihren Heimatländern geflohenen Menschen helfen. Neben dem Projekt „Mobilität für Macher" tragen regelmäßige Treffpunkte, Vermittlung deutscher Sprachkenntnisse, Berufsorientierung oder die Begleitung bei Behördengängen dazu bei, den Flüchtlingen das Leben ein wenig zu erleichtern. „Unser Dank geht an die unzähligen freiwilligen Helfer, die, so wie die Macher, in den Vereinen die von uns geförderten Projekte vor Ort umsetzen", hob die Vorsitzende des Bonner Spendenparlaments hervor.

Das Bonner Spendenparlament unterstützt Projekte in Bonn, die Bildung und Ausbildung junger Menschen fördern, zur Integration aller Bevölkerungsgruppen beitragen, von Armut, Isolation und Wohnungslosigkeit betroffenen Menschen helfen oder auf andere Weise die Lebensbedingungen in unserer Stadt spürbar verbessern. Mit fünf Euro im Monat kann jeder Parlamentarier werden und in den Parlamentssitzungen über die Vergabe der Spendenmittel mitentscheiden. Seit Gründung der Initiative 2008 wurden bereits 149 soziale Projekte mit 426 000 Euro unterstützt.

Weitere Informationen: Bonner Spendenparlament e. V., Weberstraße 101, 53113 Bonn, Fon: 0228-218158, info@bonner-spendenparlament.de, www.bonner-spendenparlament.de,

Für Presserückfragen: Wolfram Schmuck, 2. Vorsitzender, Telefon: 0160 97246825.


Bonn, 6. Dezember 2016
Internationaler Tag des Ehrenamts

Bonner Spendenparlament dankt freiwilligen Helfern
Selbstloser Einsatz zur Verbesserung der Lebensbedingungen benachteiligter Mitbürgerinnen und Mitbürger - 17 Hilfsprojekte 2016 mit 80.000 Euro gefördert

Präsidium und Vorstand des Bonner Spendenparlaments haben den „Internationalen Tag des Ehrenamts", an dem das Engagement der Freiwilligen im Fokus steht, zum Anlass genommen, den vielen ehrenamtlichen Helfern der gemeinnützigen Initiative herzlichen Dank zu sagen. „Wir danken Ihnen vor allem auch im Namen derjenigen Mitbürgerinnen und Mitbürger, denen Sie durch Ihren unermüdlichen Einsatz ein Stück weit Teilhabe an unserer Stadtgesellschaft möglich gemacht haben", sagte die Vorsitzende des Bonner Spendenparlaments e.V., Sibylle Becker, bei einer Feierstunde für die aktiven Ehrenamtlichen des Vereins am Dienstag (6.12.).

Allein im laufenden Jahr wurden 17 neue soziale Projekte mit knapp 80.000 Euro gefördert. Dabei ging es um die Verbesserung der Lebensbedingungen etwa von Kindern aus Familien mit sucht-kranken Eltern, von an Demenz erkrankten Mitmenschen, von geistig Behinderten oder von Kindern und Jugendlichen, die keine Bildungs- und Ausbildungsperspektiven haben. Bedingt durch die Flüchtlingsproblematik wurde eine ganze Reihe von Flüchtlingsprojekten unterstützt, die den vor Krieg aus ihren Heimatländern geflohenen Menschen durch regelmäßige Treffpunkte, Vermittlung deutscher Sprachkenntnisse, durch Berufsorientierung oder Begleitung bei Behördengängen das Leben ein wenig erleichtern. „Unser Dank geht auch an die unzähligen freiwilligen Helfer, die in den Vereinen die von uns geförderten Projekte vor Ort umsetzen", hob die Vorsitzende des Bonner Spendenparlaments hervor. Sibylle Becker erinnerte an die jüngste Würdigung des Schirmherrn der Initiative, Ashok Sridharan: „Als Oberbürgermeister danke ich allen Mitgliedern und Aktiven des Bonner Spendenparlaments von Herzen für ihr ehrenamtliches Engagement. Sie setzen sich selbstlos dafür ein, diejenigen Mitbürgerinnen und Mitbürger unserer Stadt zu unterstützen, deren Lebensbedingungen in vielen Bereichen dringend verbesserungswürdig sind".

Das Bonner Spendenparlament unterstützt Projekte in Bonn, die Bildung und Ausbildung junger Menschen fördern, zur Integration aller Bevölkerungsgruppen beitragen, von Armut, Isolation und Wohnungslosigkeit betroffenen Menschen helfen oder auf andere Weise die Lebensbedingungen in unserer Stadt spürbar verbessern. Mit fünf Euro im Monat kann jeder Parlamentarier werden und in den Parlamentssitzungen über die Vergabe der Spendenmittel mitentscheiden. Seit Gründung der Initiative 2008 wurden bereits 149 soziale Projekte mit 426.000 Euro unterstützt.

Weitere Informationen: Bonner Spendenparlament e. V., Weberstraße 101, 53113 Bonn, Fon: 0228-218158, info@bonner-spendenparlament.de, www.bonner-spendenparlament.de,

Für Presserückfragen: Wolfram Schmuck, 2. Vorsitzender, Telefon: 0160 97246825.

 



Bonn, 12. November 2016

Rund 40.000 Euro für sieben neue Hilfsprojekte in Bonn

16. Parlamentssitzung: Bonner Spendenparlament unterstützt soziale Projekte zur Förderung benachteiligter Kinder und Jugendlicher - Mit insgesamt weit mehr als 400.000 Euro neuer Meilenstein in der Erfolgsgeschichte

„Armut ist auch Armut an Bildungschancen, an Chancen, sich sprachlich zu äußern, Kontakte zu pflegen und die Persönlichkeit in Bereichen wie Kunst, Kultur und Sport zu entwickeln, die über die bloße Existenzsicherung hinausgehen. Wir sagen den Vereinen Dank und Respekt, die sich mit ihren Vorhaben der gesellschaftlichen Teilhabe der vielen benachteiligten Kinder und Jugendlichen in unserer Stadt verschrieben haben". Mit diesen Worten hat die jüngst neu gewählte erste Vorsitzende des Bonner Spendenparlament e.V., Sibylle Becker, zum Auftakt der 16. Parlamentssitzung am Samstag (12.11.) im Kammermusiksaal des Beethoven-Hauses das zentrale Anliegen der wohltätigen Initiative unterstrichen: zur Verbesserung der Lebensbedingungen möglichst aller Bevölkerungsschichten in der Stadt beizutragen.

Auf der Tagesordnung stand die Entscheidung der Mitglieder des Bonner Spendenparlaments über die finanzielle Unterstützung von sieben neuen Hilfsprojekten mit einem empfohlenen Fördervolumen von rund 35.000 Euro. Durch die deutliche Aufstockung bei vier Förderanträgen durch das Parlament wurden schließlich 39.014,40 Euro für die geplanten Vorhaben der Vereine ausgeschüttet. Darunter ein „Offenes Atelier", mit dem Kindern aus dem Stadtteil Neu-Tannenbusch ein selbstverständlicher Zugang zu künstlerischer, kreativer Freizeitgestaltung erschlossen werden soll. Ein geplantes Theaterprojekt soll Kindern mit Migrations- oder Flüchtlingshintergrund „Spracherwerb mit allen Sinnen" ermöglichen. Oder die Veranstaltung eines Fußballturniers, verbunden mit einer Jobbörse zur Integration von Flüchtlingen. Mit einem „Sommercamp" will ein anderer Verein Jugendliche aus schwierigen sozialen Verhältnissen bei der Entwicklung von Selbstwertgefühl, Motivation, Teamfähigkeit und von eigenverantwortlichem Handeln unterstützen.

Mit den neuen Förderzusagen der 16. Parlamentssitzung erreicht das Spendenvolumen seit Gründung der Initiative weit mehr als 400.000 Euro und markiert damit einen neuen Meilenstein in der Erfolgsgeschichte des 2008 gegründeten Bonner Spendenparlaments. „Unser Dank geht an die inzwischen 460 Parlamentarier für ihre regelmäßigen Zuwendungen und großzügigen Sonderspenden", sagte Sibylle Becker. Der Handlungsspielraum bei der Projektförderung werde zudem durch Benefizveranstaltungen wie das Mitsing-Konzert von Katrin Höpker oder das Hoffest von podium49 mit dem Spitzenwinzer Matthias Müller vergrößert.

„Als Oberbürgermeister danke ich allen Mitgliedern des Bonner Spendenparlaments von Herzen für ihr ehrenamtliches Engagement. Sie setzen sich selbstlos dafür ein, diejenigen Mitbürgerinnen und Mitbürger unserer Stadt zu unterstützen, deren Lebensbedingungen in vielen Bereichen dringend verbesserungswürdig sind", sagte Ashok Sridharan, Schirmherr des Bonner Spendenparlaments. „Ich hoffe, dass auch zukünftig viele Menschen bereit sind, als Mitglied im Bonner Spendenparlament Gutes zu tun - für unsere Mitmenschen und damit für unsere Stadt", so der OB in seinem Grußwort.

Für das Präsidium und alle Parlamentarierinnen und Parlamentarier dankte Rita Koch dem langjährigen ersten Vorsitzenden des Trägervereins Bonner Spendenparlament e.V., Prof. Dr. Hans-Martin Schmidt, für seinen außerordentlichen, ehrenamtlichen Einsatz. Der Gründungsvorsitzende habe sich rund zehn Jahre für die gute Sache engagiert. „Der lange, aber auch sehr erfolgreiche Weg des Bonner Spendenparlaments ist fest mit dem Namen Hans-Martin Schmidt verbunden. Wir sind ihm zu großem Dank verpflichtet", sagte Koch. Als Parlamentarier und Ehrenvorsitzender bleibt Schmidt dem Spendenparlament weiterhin verbunden. Bei der Wahl der Mitglieder der Finanzkommission aus der Mitte der Parlamentarier wurden Klaus Hombach, Nancy Leppig-Schneider und Wolfgang Müller-Kulmann in ihrem Amt bestätigt.

Die erfolgreiche Entwicklung wird auch getragen durch den freiwilligen Einsatz von Parlamentariern als „Lotsen" für das Spendenparlament. So wurde durch einen Lotsen ein CSR-Pilotprojekt initiiert, bei dem in Kooperation mit dem Bonner Spendenparlament ein Unternehmen sein gesellschaftliches Engagement durch die stundenweise Freistellung eines Mitarbeiters für die ehrenamtliche Mitarbeit bei der Bonner Tafel verstärkt.
In der Sitzung wurde zudem darauf hingewiesen, dass der Trägerverein die Weichen für eine weitere schrittweise Öffnung des Einzugs- und Förderbereichs für Projektinitiativen gestellt hat. Nachdem das Bonner Spendenparlament schon bisher für Mitglieder und Unterstützer (Spender, Sponsoren) von außerhalb Bonns offen war, können sich ab der 17. Parlamentssitzung im Frühjahr 2017 auch gemeinnützige Vereine aus benachbarten Gemeinden der Stadt mit ihren sozialen Vorhaben um eine finanzielle Förderung dieser Projekte bewerben, wenn diese überwiegend Menschen in Bonn zugute kommen.

Für den musikalischen Ausklang der Parlamentssitzung sorgte am Konzertflügel des Kammermusiksaals zur Überraschung der Teilnehmer ein Parlamentarier aus den eigenen Reihen: der ehemalige Bonner Bundestagsabgeordnete Dr. Stephan Eisel, der ebenso wie die Mitglieder des Deutschen Bundestages Katja Dörner, Ullrich Kelber sowie Dr. Claudia Lücking-Michel schon langjähriges Mitglied des Bonner Spendenparlaments ist.

Vom „Offenen Atelier" und Theaterprojekt bis zu „WERKstattSchule"

Auf der 16. Parlamentssitzung des Bonner Spendenparlaments hat das Parlament die finanzielle Förderung von nachfolgenden sieben Projekten mit insgesamt 39.014,40 Euro verabschiedet:
Projekt 1: „Kunstkids" - offenes Atelier im Spielhaus KBE-Dreieck Bonn-Tannenbusch. Im Rahmen eines „offenen Ateliers" will die Jugendkunstschule im artefact, Werkstatt für Kunst e.V., Kindern von 6-14 Jahren im Stadtteil Neu-Tannenbusch durch spielerische und experimentelle Tätigkeit einen selbstverständlichen Zugang zur künstlerischen, kreativen Beschäftigung in ihrer Freizeit ermöglichen. Das wöchentliche Angebot fördert zudem den Umgang mit anderen Kindern und bei Migrationshintergrund mit der deutschen Sprache. Fördermittel: 5.000 Euro.
Projekt 2: „Über den Sport zum Job" - Fußballturnier und Jobbörse zur Integration von Flüchtlingen. Der Bonner Sport-Club 01/04 e.V. (BSC) veranstaltet mit Teilnehmern aus drei Flüchtlingsunterkünften und Bonner Schülern kleinere Turniere, die in einem Finalturnier gemischter Mannschaften (Flüchtlinge/Schüler) mit möglichst großer Öffentlichkeit enden. Im Rahmen des Finalturniers zeigen Bonner Firmen und Organisationen den Teilnehmern Jobmöglichkeiten auf und und bieten Praktika sowie ein sportliches Engagement im BSC an. Fördermittel: 10.680 Euro.
Projekt 3: „Mein Körper gehört mir" - Theaterpädagogisches Präventionsprojekt. Mit einem Präventionsprogramm möchte der Förderverein der KGS Clemens-August-Schule schon Grundschulkinder gegen sexuellen Missbrauch stark machen. Das Selbstbewusstsein der Mädchen und Jungen der 3. und 4, Schuljahre wird gestärkt und die Wahrnehmung des eigenen Körpers und der Gefühle gefördert. In altersangemessener Form wird über sexualisierte Gewalt informiert. Die Kinder trainieren praxisnah Handlungsstrategien für bestimmte Situationen und erhalten Hinweise, wo sie sich Hilfe holen können. Fördermittel: 2.200 Euro.
Projekt 4: „Spracherwerb mit allen Sinnen" - Theaterprojekt für Migranten- und Flüchtlingskinder. In Zusammenarbeit mit dem Theater Marabu Bonn bietet der Förderverein der Elisabeth-Selbert-Gesamtschule etwa 30 Schülern/-innen der Internationalen Klasse (IFK) der Schule eine Möglichkeit, sich und ihre Anliegen künstlerisch zu artikulieren. So kann dem Mangel an Sprachkenntnissen ("Sprachlosigkeit") von Kindern mit Migrations- oder Flüchtlingshintergrundneben dem klassischen Unterricht durch Theaterworkshops begegnet werden. Fördermittel: 3.554,40 Euro.
Projekt 5: „Der Wohnführerschein" - Hilfe für geistig Behinderte. Durch den Wohnführerschein will der Förderverein für Menschen mit geistiger Behinderung Bonn geistig Behinderten Fähigkeiten und Fertigkeiten vermitteln, die ihnen zukünftig ein möglichst eigenständigeres Leben ermöglichen. „So viel Hilfe wie nötig, so wenig wie möglich", ist die Maßgabe. Der Wohnführerschein dient als Teil des Gesamtprojekts „mitten im Leden" letztlich der Befähigung, selbstständiger zu wohnen, eigene Entscheidungen zu treffen und Verantwortung für das eigene Handeln im Bereich des Wohnens zu übernehmen. Fördermittel: 3.380 Euro.
Projekt 6: „WERKstattSchule" - Berufswahlvorbereitung durch Langzeitpraktika. Das Projekt der Katholische Jugendagentur Bonn richtet sich an Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren, die in der Schule oder im Übergang Schule/Beruf wegen familiärer Probleme, kognitiver Defizite, Verhaltensauffälligkeiten etc. keine Perspektive haben. Sie werden intensiv pädagogisch betreut und durch verschiedenste Aktivitäten wie Langzeitpraktika auf den Berufsalltag vorbereitet. Dabei werden Grundlagen zur Entwicklung von Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit geschaffen. Fördermittel: 4.200 Euro.
Projekt 7: Sommercamp für Jugendliche aus schwierigen sozialen Verhältnissen. Der Verein Schwimm und Sportfreunde Bonn 1905 (SSF) will gemeinsam mit dem Jugendzentrum "Uns Huus" des Caritas Verbandes ein dreiwöchiges Sommercamp in Frankreich für 30 jugendliche aus äußerst prekären Lebenssituationen veranstalten. Die Maßnahme wird von pädagogischem und sportlichem Fachpersonal durchgeführt und soll die Teilnehmer/innen bei der Entwicklung von Selbstwertgefühl, Motivation, Geduld, Teamfähigkeit, Durchhaltevermögen und eigenverantwortlichem Handeln unterstützen. Die Jugendlichen werden bereits im Vorfeld durch Sport-Training vorbereitet und sollen nach der Maßnahme möglichst in die (ehrenamtliche) Arbeit beider Organisationen eingebunden werden. Fördermittel: 10.000 Euro.
Das Bonner Spendenparlament unterstützt Projekte in Bonn, die Bildung und Ausbildung junger Menschen fördern, zur Integration aller Bevölkerungsgruppen beitragen, von Armut, Isolation und Wohnungslosigkeit betroffenen Menschen helfen oder auf andere Weise die Lebensbedingungen in unserer Stadt spürbar verbessern. Mit fünf Euro im Monat kann jeder Parlamentarier werden und in den Parlamentssitzungen über die Vergabe der Spendenmittel mitentscheiden. Seit Gründung der Initiative 2008 wurden bereits 149 soziale Projekte mit 426.000 Euro unterstützt.

Weitere Informationen:
Bonner Spendenparlament e. V., Weberstraße 101, 53113 Bonn, Telefon: 0228-218158, E-Mail: info@bonner-spendenparlament.de, Internet: www.bonner-spendenparlament.de, Spendenkonto: Volksbank Bonn Rhein-Sieg eG, IBAN: DE40 3806 0186 2020 0200 27; BIC: GENODED1BRS.

Für Presserückfragen: Wolfram Schmuck, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bonner Spendenparlament e.V., Telefon: 0160 97246825.

 

 


Bonn, 4. November 2016

Teilhabe Benachteiligter durch Kunst, Kultur und Sport
16. Parlamentssitzung des Bonner Spendenparlaments am 12. November 2016 - Begrüßung durch Schirmherrn Oberbürgermeister Ashok Sridharan

Die gesellschaftliche Teilhabe von Kindern und Jugendlichen aus schwierigen sozialen Verhältnissen gerade auch durch Kunst und Kultur ist dem Bonner Spendenparlament ein besonderes Anliegen. „Ich freue mich, dass uns gleich mehrere Anträge für die Förderung von kulturpädagogischen Projekten vorliegen", kündigt die neugewählte erste Vorsitzende Sibylle Becker einen der Schwerpunkte der kommenden 16. Parlamentssitzung am 12. November 2016 um 11:00 Uhr im Kammermusiksaal des Beethoven-Hauses an. „Durch künstlerisches Wirken in der Gruppe fühlen sich vor allem Kinder mit Sprachproblemen bestärkt. Sie können sich ausdrücken, Freunde und Anerkennung finden und ihr Selbst-wertgefühl steigern." Das ist beispielsweise das Ziel eines beantragten „Offenen Ateliers" im Stadtteil Tannenbusch, aber auch eines geplanten Theaterprojektes für Migranten- und Flüchtlingskinder. Bei anderen Vorhaben von gemeinnützigen Vereinen geht es um einen „Wohnführerschein" für Menschen mit geistiger Behinderung oder um die Integration von Flüchtlingen über den Sport und durch die Vermittlung von Praktikumsplätzen.

Insgesamt entscheiden die Mitglieder des Spendenparlaments auf der 16. Öffentlichen Parlamentssitzung über die finanzielle Unterstützung von sieben neuen Hilfsprojekten mit einem Fördervolumen von zusammen bis zu 40.000 Euro. Begrüßt werden die Parlamen-tarierinnen und Parlamentarier vom Schirmherrn des Bonner Spendenparlaments, Ober-bürgermeister Ashok Sridharan.

Das Bonner Spendenparlament unterstützt Projekte in Bonn, die Bildung und Ausbildung junger Menschen fördern, zur Integration aller Bevölkerungsgruppen beitragen, von Armut, Isolation und Obdachlosigkeit betroffenen Menschen helfen oder auf andere Weise die Lebensbedingungen in unserer Stadt spürbar verbessern. Mit fünf Euro im Monat kann jeder Parlamentarier werden und in den Parlamentssitzungen über die Vergabe der Spendenmittel mitentscheiden. Seit Gründung der Initiative 2008 wurden bereits 142 soziale Projekte mit 387.000 Euro unterstützt.

Weitere Informationen und Anmeldung:
Bonner Spendenparlament e. V., Weberstraße 101, 53113 Bonn, Telefon: 0228-218158, E-Mail: in-fo@bonner-spendenparlament.de, Internet: www.bonner-spendenparlament.de, Spendenkonto: Volksbank Bonn Rhein-Sieg eG, IBAN: DE40 3806 0186 2020 0200 27; BIC: GENODED1BRS.

Für Presserückfragen: Wolfram Schmuck, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bonner Spendenpar-lament e.V., Telefon: 0160 97246825.

 


Bonn, 28. Juli 2016


Für „Rollende Quartiersbank" sehr gerne gespendet

Quartiersprojekte besonderes Anliegen des Bonner Spendenparlaments

Das Bonner Spendenparlament hat das Projekt „Rollende Quartiersbank" sehr gerne unterstützt. „Der Aufbau einer sozialen Infrastruktur im Quartier gerade auch für ältere Menschen, damit sie so
lange wie möglich in ihrer vertrauten Umgebung leben können, ist uns ein besonderes Anliegen", sagte die 2. Vorsitzende des Bonner Spendenparlament e.V., Sibylle Becker, bei der Übergabe der Spende an das Quartiersprojekt AQarIUS. Die Verbesserung der Lebensbedingungen und eine gerechte Teilhabe möglichst aller Bevölkerungsgruppen stehen im Fokus des bürgerschaftlichen Engagements des Spendenparlaments. Gefördert werden soziale Vorhaben zur Integration, zur Bildung und Ausbildung junger Menschen, aber immer wieder auch Seniorenprojekte.

Bereits im Jahre 2010 hat das Spendenparlament die Einrichtung einer Wohngemeinschaft für Demenzerkrankte im Ortsteil Pennenfeld mit 1.800 Euro unterstützt. Im November 2012 leistete die 8. Parlamentssitzung mit einer Zuwendung von 2.400 Euro einen Beitrag zur Anlage eines „Gartens der Begegnung" im gleichen Quartier. Hier ging es um die Steigerung der Lebensqualität der Bewohner und die Stärkung nachbarschaftlicher Beziehungen ganz im Sinne des Quar-tiersmanagements.

Nachbarschaftliches Engagement und „Hilfe zur Selbsthilfe" für überwiegend sozial benachteiligte Familien standen im Vordergrund eines „Reparaturcafés" in den Räumen des Stadtteilvereins Dransdorf, das 2013 mit rund 2.000 Euro unterstützt wurde. „Schätze im Quartier" lautete ein Förderprojekt der 12. Parlamentssitzung im November 2014. Mit 5.000 Euro ermöglichte das Bonner Spendenparlament die Schulung ehrenamtlicher Begleiter von Seniorinnen und Senioren. Älteren Menschen soll es so ermöglicht werden, in ihrem angestammten Quartier in Dransdorf alt zu werden und nach einem Krankenhausaufenthalt wieder nach Hause zurückzukehren.

Mit fünf Euro im Monat kann jeder Mitglied im Bonner Spendenparlament werden und in den Parlamentssitzungen über die Vergabe der Spendenmittel mitentscheiden. Seit Gründung der Initiative 2008 wurden bereits 142 soziale Projekte mit 387.000 Euro unterstützt.

Weitere Informationen: Bonner Spendenparlament e. V., Weberstraße 101, 53113 Bonn, Telefon: 0228-218158, E-Mail: info@bonner-spendenparlament.de, Internet: www.bonner-spendenparlament.de, Spendenkonto: Volksbank Bonn Rhein-Sieg eG, IBAN: DE40 3806 0186 2020 0200 27; BIC: GENODED1BRS.

Für Presserückfragen: Wolfram Schmuck, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bonner Spendenpar-lament e.V. Telefon: 0160 97246825.

 


Bonn, 6. Juli 2016

Bonner Spendenparlament schreibt neue Fördermittel aus - Vereine können sich bis zum 6. September 2016 bewerben

Ab sofort können sich gemeinnützige Vereine aus Bonn beim Bonner Spendenparlament wieder um Fördermittel für neue Hilfsprojekte bewerben. Zur finanziellen Unterstützung von Vorhaben zur spürbaren Verbesserung der Lebensbedingungen von sozial benachteiligten Bürgerinnen und Bürgern der Stadt stehen insgesamt rund 40.000 Euro zur Verfügung. Gefördert werden insbesondere Projekte, die von Armut, Isolation und Wohnungslosigkeit Betroffenen helfen, die zur Bildung und Ausbildung junger Menschen beitragen und zur Integration und Teilhabe aller Bevölkerungsgruppen geeignet sind. Die Förderanträge müssen bis zum 6. September 2016 beim Bonner Spendenparlament e.V. eingereicht werden.

„Wir freuen uns, dass wir schon wenige Wochen nach der jüngsten Ausschüttung von 30.000 Euro erneut einen noch höheren Betrag zur Unterstützung des ehrenamtlichen Engagements der Bonner Vereine ausschreiben können", sagt Prof. Dr. Hans-Martin Schmidt, Vorsitzender des Bonner Spendenparlaments e.V. Das belege einmal mehr die große Spendenbereitschaft der mehr als 440 Parlamentsmitglieder.

Die Förderanträge müssen sich auf Projekte beziehen, die von den Vereinen zum Ende dieses Jahres und für das 1. Halbjahr 2017 geplant sind. Nach Prüfung der Anträge durch die Finanzkommission entscheiden die Mitglieder des Bonner Spendenparlaments auf ihrer 16. Parlamentssitzung am 12. November 2016 im Plenum über die jeweiligen Zuwendungen für die von den Vereinen präsentierten Vorhaben.

Mit fünf Euro im Monat kann man Mitglied im Bonner Spendenparlament werden. Die gemeinnützige, unabhängige Initiative hat seit ihrer Gründung im Jahre 2008 bislang schon 142 soziale Projekte in Bonn mit insgesamt rund 385.000 Euro unterstützt.

Weitere Informationen und Unterlagen: Bonner Spendenparlament e.V., Weberstraße 101, 53113 Bonn, Telefon: 0228-218158, info@bonner-spendenparlament.de, Internet: www.bonner-spendenparlament.de >Projektförderung (Antragsformulare als Download) , Spendenkonto: Volksbank Bonn Rhein-Sieg eG, IBAN: DE40 3806 0186 2020 0200 27; BIC: GENODED1BRS.

Für Presserückfragen: Wolfram Schmuck, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bonner Spendenparlament e.V., Telefon: 0160 97246825.


15. Sitzung des Spendenparlamentes

Bonn, 9. Juni 2016


Vom Seelenfutter bis zur rollenden Quartiersbank

15. Parlamentssitzung des Bonner Spendenparlaments fördert zehn neue soziale Projekte mit 30.000 Euro
Schmidt: „Gerechte Teilhabe aller Bevölkerungsgruppen"
Mitglieder zum Engagement als Lotsen ermuntert

„Seelenfutter", „Rollende Quartiersbank", „Überleben sichern", Herzwärts" oder „Wir schaffen das". So nennen sich einige der Hilfsprojekte, über deren Förderung das Bonner Spendenparlament auf seiner 15. Parlamentssitzung am Mittwochabend (8.06.) entschieden hat. Insgesamt präsentierten zehn gemeinnützige Bonner Vereine und Institutionen ihre geplanten sozialen Vorhaben, für die sie finanzielle Unterstützung beantragt hatten. Nach der Debatte stimmten die Mitglieder des Spendenparlaments im Großen Saal des neuen Hauses der Bildung demokratisch darüber ab, ob und in welcher Höhe die vorgestellten Projekte gefördert werden. Am Ende konnten sich alle zehn Vereine über eine Unterstützung von insgesamt 29.520 Euro freuen. In vier Fällen erhöhten die Parlamentarier die beantragten Fördermittel sogar um jeweils 20 Prozent.

„Die gerechte Teilhabe möglichst aller Bevölkerungsgruppen unserer Stadtgesellschaft liegt uns besonders am Herzen", sagte der Vorsitzende des Bonner Spendenparlament e.V., Prof. Dr. Hans-Martin Schmidt, bei der Begrüßung der mehr als 120 Parlamentsmitglieder und Gäste. Bei den Projekten geht es um die Hilfe für gesellschaftlich benachteiligte Mitbürger. Auf der Agenda standen soziale Vorhaben für Kinder aus Familien mit Suchterkrankungen, für Demenzkranke, für ältere immobile Mitbürger oder auch für stark geschwächte, wohnungslose und drogenabhängige Menschen. Eine Reihe von Flüchtlingsprojekten stellt Sprachkurse für Kinder zugewanderter Eltern, die Vermittlung von Kompetenzen für Arbeit, Ausbildung und Demokratie für geflüchtete Jugendliche, Berufscoaching speziell für Frauen mit Migrationshintergrund und die Integration durch regelmäßige Treffen und Begegnung sowie durch Freizeitprogramme in den Vordergrund.

Mit Maßnahmen zur Integration, insbesondere durch Sprachkurse, ist auch die Volkshochschule der Stadt Bonn in hohem Maße befasst, erklärte deren Stellv. Leiter, Dr. Adrian Reinert, in seinem Grußwort. „Die Parlamentssitzung im Haus der Bildung ist nicht die erste gelungene Kooperation mit der Volkshochschule", bedankte sich Schmidt für die Gastfreundschaft.

In den vergangenen zwölf Monaten hat sich das Bonner Spendenparlament weiterhin positiv entwickelt. Mit insgesamt 78.000 Euro wurden 24 soziale Projekte gefördert. Darunter auch zusätzliche Hilfsprojekte für die 2015 stark gestiegene Zahl an Flüchtlingen. Die Zahl der Parlamentsmitgieder ist um 5,7 Prozent auf 441 gestiegen. „Das beachtliche Spendenaufkommen verdanken wir nicht nur den regelmäßigen Beiträgen der Mitglieder des Spendenparlaments, sondern auch großzügigen zusätzlichen, freien Spenden von Unternehmen, Institutionen und Benefizaktionen, beispielsweise vom podium49 oder jüngst vom Bonner Künstler Marcus Koeser", erläuterte der Vorsitzende. In den acht Jahren seit seiner Gründung hat das Bonner Spendenparlament bereits 132 soziale Projekte mit insgesamt 385.000 Euro gefördert. „Darauf können wir

alle gemeinsam stolz sein", so Hans-Martin Schmidt wörtlich. Am 2. Mai 2016 habe der Oberbürgermeister der Bundesstadt Bonn, Ashok Sridharan, offiziell die Schirmherrschaft über das Bonner Spendenparlament übernommen.

Die Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger zu einem ehrenamtlichen Engagement ist weiter gestiegen. Über 40 Prozent der Menschen ab 14 Jahren engagieren sich nach aktuellsten Untersuchungen freiwillig, gerade auch für Integration und Teilhabe an unserer Gesellschaft. „Das Bonner Spendenparlament ist dafür ein gutes Beispiel", meint Schmidt und bietet den Mitgliedern an, sich über die regelmäßigen Spenden hinaus als „Lotsen" für das Spendenparlament ein wenig mehr zu engagieren. „Jeder hat doch einen Freundes- und Bekanntenkreis, Arbeits- und Vereinskollegen oder ein anderes Netzwerk, über das er als Lotse einem noch größeren Kreis ein Engagement beim Bonner Spendenparlament erschließen kann", appellierte Schmidt an die Parlamentsmitglieder. Auch bei kleineren und mittleren Betrieben gebe es im Rahmen von Corporate Social Responsibility (CSR) eine wachsende Bereitschaft, sich stärker gesellschaftlich zu engagieren. Der Trägerverein des Spendenparlaments werde die Engagement-Lotsen in jeder Weise unterstützen.

Für das Präsidium des Bonner Spendenparlaments hob Wolfgang Bös, der die Sitzung geleitet hat, das große Engagement der ehrenamtlich Aktiven der Initiative hervor. Die ersten Lotsen des Bonner Spendenparlaments konnten gleich zu einem Treffen eingeladen werden.

Zehn Projekte mit rund 30.000 Euro gefördert

Auf der 15. Parlamentssitzung hat das Bonner Spendenparlament der Förderung von zehn Projekten mit insgesamt 29.520 Euro zugestimmt.
Projekt 1: „Wir schaffen das doch!" - Integration für Flüchtlinge. Der Treffpunkt für jeweils bis zu 100 Flüchtlinge in den Räumen von Abenteuer Lernen e.V. soll als wertvoller Beitrag zur Integration fortgeführt werden. Bei dem 2015 gestarteten Förderprojekt nehmen Menschen aller Altersstufen teil, um gemeinsam zu nähen, werken, gestalten, spielen und zu kochen. Kommunikation zur Erlernung der deutschen Sprache, das Miteinander beim Essen und die Hilfe zur Bewältigung von Alltagsproblemen sind zentrale Anliegen. Fördermittel: 6.400 Euro.
Projekt 2: „Darauf kommt es an! Kompetenzen für Arbeit, Ausbildung und Demokratie" - Seminar zur Berufsorientierung für geflüchtete Jugendliche. Der Verein Ausbildung statt Abschiebung (AsA) e.V. möchte 22 jugendlichen Flüchtlingen ein viertägiges Berufsorientierungscamp anbieten, in dem sie über die Entdeckung eigener Stärken und Fähigkeiten erkennen können, welcher Berufswunsch ihrer jeweiligen Persönlichkeit am nächsten kommt. Bearbeitet werden weiterhin Themen wie Sozialkompetenz, eigene Präsentation im Bewerbungsverfahren oder auch Systematiken der betrieblichen Ausbildung. Fördermittel: 4.320 Euro.
Projekt 3: „Frauen für den Beruf fit machen" - Interkulturelle Workshops. Bei dem Projekt des Bonner Institut für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen (BIM) e.V. erhalten speziell Frauen mit Migrationshintergrund in sechs Workshop ein Berufscoaching, bei dem sie entsprechend ihrer Qualifikationen und Ansprüche fit gemacht werden für einen erfolgreichen Berufseinstieg/Wiedereinstieg. Das Gruppencoaching mit maximal 20 Teilnehmerinnen wird bei Bedarf um Einzelgespräche ergänzt. Fördermittel: 1.220 Euro.
Projekt 4: „Seelenfutter!" - Gemeinsame Mahlzeiten für "Starke Pänz". In Familien mit Suchterkrankung der Eltern fehlt oft das gemeinsame Ritual gemeinsamer Mahlzeiten. Die Kinder sind häufig auch bei Einkauf und Essenszubereitung sich selbst überlassen. In dem Gruppenangebot "Starke Pänz" der Fachstelle für Suchtprävention (Caritas/Diakonie Bonn) sollen diese Kinder mit Hilfe jeweils einer gemeinsam eingenommenen Mahlzeit eine bereichernde Gemeinschaftserfahrung machen und zugleich eine Möglichkeit erhalten, ihr Leben in der Suchtfamilie zu reflektieren. Fördermittel:1.872 Euro.
Projekt 5: „Spielend Sprache lernen" - Intensiv-Sprachkurs für Kinder zugewanderter Eltern. Die Evangelische Frauenhilfe im Rheinland e. V. plant, Kindern im Alter von 6 bis 12 Jahren von zugewanderten Eltern aus dem Wohnviertel nachmittags in einem Anfänger-Intensiv-Sprachkurs erste bzw. bessere Sprachkenntnisse zu vermitteln. Über spielerische Aktivitäten machen die Kinder Erfahrungen über das Leben in Deutschland. Soziale Kontakte vor und nach der Schule werden durch die Ansiedlung im unmittelbarem Wohnumfeld ermöglicht. Fördermittel: 1.920 Euro.
Projekt 6: „Herzwärts 2" - Schulung für Betreuer von Demenzerkrankten. Die Gemeindediakonie der ev. Lukaskirche will die Schulung von ehrenamtlichen Betreuern von Demenzerkrankten, nach einem ersten, vom Spendenparlament geförderten Kurs, weiterführen und vertiefen. Bei „Herzwärts 2" sollen die bisherigen und neu zur Gruppe hinzukommende Teilnehmer/innen (15-20 Personen) mehr Gelegenheiten zur Revision eingefahrener Handlungsoptionen in der Kommunikation mit an Altersdemenz Erkranken erhalten. Fördermittel: 2.548 Euro.
Projekt 7: „Neue Kultur kennenlernen" - Freizeit und Begegnung mit Flüchtlingen. Die Flüchtlingshilfe e.V. will mit dazu beitragen, dass junge Flüchtlinge die neue Kultur in ihren verschiedenen Facetten - auch in Gesprächen mit Bürgern -- kennen und verstehen lernen. Geplant sind etwa 30 Begegnungen und Freizeitprogramme wie Museumsbesuche, Kulturnachmittage, Besuche von Sportveranstaltungen, Wanderungen/Ausflüge oder Kochabende. Fördermittel: 3.000 Euro.
Projekt 8: "Mobilität für die Macher" - Netzwerk für unkomplizierte Flüchtlingshilfe. Das Netzwerk „Die Macher", der Katholischen Jugendagentur Bonn gGmbH , benötigt für seine schnelle, spontane und unkomplizierte Flüchtlingshilfe einen gebrauchten Transporter. Damit sollen Möbel und Haushaltsgegenstände direkt bei den Spendern abgeholt und unmittelbar zu den Bedürftigen/Empfängern transportiert werden. Die Helfergruppe organisiert sich Facebook. Etwa ein Viertel der rund 940 Mitglieder arbeitet aktiv, darunter auch viele Geflüchtete selbst. Fördermittel: 5.000 Euro.
Projekt 9: „Die rollende Quartiersbank" - Bürgerbeteiligung von älteren Menschen. Die rollende Quartiersbank ist eine niedrigschwellige Methode der Bürgerbeteiligung in der Quartiersentwicklung. Mit einer mobilen Bank wollen die Paritätischen Sozialdienste - Margarete Grundmann-Haus - PariSozial-gGmbK es ermöglichen, die älteren Menschen zu Sprechstunden im öffentlichen Raum aufzusuchen. So können sie bequem ihre Anliegen, Wünsche und Bedürfnisse bezüglich eines altersgerechten Wohnquartiers mitteilen. Fördermittel: 840 Euro.
Projekt 10: „Überleben sichern" - Aufbaunahrung für stark geschwächte, wohnungslose und drogenabhängige Menschen. Mit dem Projekt will der Verein für Gefährdetenhilfe (VfG) gemeinnützige Betriebs-GmbH stark geschwächte, wohnungslose und drogenabhängige Menschen mit sogenannter Aufbaunahrung versorgen. Das hilft, deren Lebenssituation zu verbessern und im Einzelfall das Überleben zu sichern. Mit der beantragten Spezialnahrung können bis zu 60 Personen im Jahresverlauf versorgt werden. Fördermittel: 2.400 Euro.
Das Bonner Spendenparlament unterstützt Projekte in Bonn, die Bildung und Ausbildung junger Menschen fördern, zur Integration aller Bevölkerungsgruppen beitragen, von Armut, Isolation und Wohnungslosigkeit betroffenen Menschen helfen oder auf andere Weise die Lebensbedingungen in unserer Stadt spürbar verbessern. Mit fünf Euro im Monat kann jeder Parlamentarier werden und in den Parlamentssitzungen über die Vergabe der Spendenmittel mitentscheiden. Von der 1. bis zur 14. Parlamentssitzung wurden bereits 132 soziale Projekte mit rund 358.000 Euro unterstützt.

Weitere Informationen: Bonner Spendenparlament e.V., Weberstraße 101, 53113 Bonn, Telefon: 0228-218158, E-Mail: info@bonner-spendenparlament.de, Internet: www.bonner-spendenparlament.de, Spendenkonto: Volksbank Bonn Rhein-Sieg eG, IBAN: DE40 3806 0186 2020 0200 27; BIC: GENODED1BRS.

Für Presserückfragen: Wolfram Schmuck, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bonner Spendenparlament e.V., Telefon: 0160 97246825.



Bonn, 30. Mai 2016


Spendenparlament entscheidet über Förderung neuer Hilfsprojekte

15. Parlamentssitzung am 8. Juni im Haus der Bildung - OB Ashok Sridharan neuer Schirmherr vom Bonner Spendenparlament

Zehn Bonner Vereine bewerben sich beim Bonner Spendenparlament um die finanzielle Unterstüt-zung ihrer geplanten Hilfsprojekte. Die mit Spannung erwartete Entscheidung über die beantragte Förderung fällt auf der 15. Parlamentssitzung am Mittwoch, 8. Juni 2016, wenn die Mitglieder des Parlaments im Haus der Bildung zusammenkommen, um über die Anträge zu diskutieren und die Höhe der jeweiligen Zuwendungen aus dem Spendenaufkommen von rund 30.000 Euro abzu-stimmen. Bei den sozialen Vorhaben geht es beispielsweise um die Integration von Flüchtlingen durch Sprachkurse und Berufsorientierung, um Hilfe für Kinder und Jugendliche aus suchtbelasteten Familien, die Schulung ehrenamtlicher Betreuer von Demenzerkrankten oder die „Rollende Quartiersbank", die zur besseren Bürgerbeteiligung älterer Menschen an der Gestaltung ihres Wohnviertels beitragen soll. Die Parlamentssitzung ist öffentlich.

„Gäste sind herzlich willkommen. Die Parlamentssitzung bietet einen lebendigen Einblick in das breite bürgerschaftliche Engagement der gemeinnützigen Vereine unserer Stadt und in die ehren-amtliche Arbeit unserer Initiative", sagt Prof. Dr. Hans-Martin Schmidt, Vorsitzender des Bonner Spendenparlament e.V. Die Integration und Teilhabe aller gesellschaftlichen Gruppen liegen der Initiative besonders am Herzen. „Ich teile dieses Anliegen voll und ganz und habe auch deshalb sehr gern die Schirmherrschaft übernommen", hat der Bonner Oberbürgermeister Ashok Sridharan erst jüngst bei der offiziellen Übernahme des Ehrenamtes unterstrichen.

Das Bonner Spendenparlament unterstützt Projekte in Bonn, die Bildung und Ausbildung junger Menschen fördern, zur Integration aller Bevölkerungsgruppen beitragen, von Armut, Isolation und Obdachlosigkeit betroffenen Menschen helfen oder auf andere Weise die Lebensbedingungen in unserer Stadt spürbar verbessern. Mit fünf Euro im Monat kann jeder Parlamentarier werden und in den Parlamentssitzungen über die Vergabe der Spendenmittel mitentscheiden. Seit Gründung der Initiative 2008 wurden bereits 132 soziale Projekte mit 358.000 Euro unterstützt.

Weitere Informationen und Anmeldung:
Bonner Spendenparlament e. V., Weberstraße 101, 53113 Bonn, Telefon: 0228-218158, E-Mail: in-fo@bonner-spendenparlament.de, Internet: www.bonner-spendenparlament.de, Spendenkonto: Volksbank Bonn Rhein-Sieg eG, IBAN: DE40 3806 0186 2020 0200 27; BIC: GENODED1BRS.

Für Presserückfragen: Wolfram Schmuck, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bonner Spendenpar-lament e.V. Telefon: 0160 97246825.

 


Bonn, 2. Mai 2016
OB Ashok Sridharan neuer Schirmherr des Bonner Spendenparlaments

Porträt des Oberbürgermeisters als Dankeschön - Spendenübergabe erste offizielle Amtshandlung -- Benefiz-Sonderausstellung von Marcus Koeser bringt 1.3000 Euro für soziale Projekte in Bonn

Bonns Oberbürgermeister Ashok Sridharan ist neuer Schirmherr des Bonner Spendenparlaments. "Unser gemeinsames Ziel ist ganz sicher, dass möglichst alle Bevölkerungsgruppen unserer Stadt gleichermaßen an unseren gesellschaftlichen Errungenschaften teilhaben können", bedankte sich der Vorsitzende des Bonner Spendenparlament e.V., Prof. Dr. Hans-Martin Schmidt, am Montag (02.05.) bei einem OB-Empfang für Vorstand und Präsidium der ehrenamtlichen Initiative für die Übernahme dieses Amtes. "Als Bürgerinitiative von Bonnern für Bonner tragen wir dazu bei, die Lebensbedingungen unserer Stadt zu verbessern. Wir sammeln Spenden und unterstützen Projekte, die sozial benachteiligten Menschen helfen, unabhängig von deren Herkunft, Geschlecht, Religion oder Nationalität", zitierte Schmidt das Credo des Spendenparlaments. Für fünf Euro im Monat habe jeder Sitz und Stimme in diesem Parlament.

Das Besondere an dieser Initiative: In den Parlamentssitzungen stimmen die regelmäßigen Spender demokratisch darüber ab, welche sozialen Vorhaben von ihrem jeweiligen Spenden-aufkommen gefördert werden. Seit der Gründung im Jahre 2008 konnten bereits 132 Hilfsprojekte gemeinnütziger Vereine aus Bonn mit insgesamt 358.000 Euro gefördert werden. "Ein besonderes Anliegen ist die Integration aller gesellschaftlichen Gruppen. Allein in diesem Bereich, der Inklusion und Migration einschließt, haben wir schon rund 70 Projekte mit fast 200.000 Euro gefördert", erläuterte Schmidt. "Ich teile dieses Anliegen voll und ganz und habe auch deshalb die Schirm-herrschaft sehr gern übernommen", so Ashok Sridharan. Auf der 15. Parlamentssitzung am 8. Juni 2016 im Haus der Bildung steht die Förderung weiterer Projekte mit rund 30.000 Euro auf der Tagesordnung.

Für die Übernahme der Schirmherrschaft bedankte sich das Bonner Spendenparlament bei Ashok Sridharan mit einem Porträt des Oberbürgermeisters, das der Bonner Künstler Marcus Koeser angefertigt hat. Die erste offizielle Amtshandlung war die Spendenübergabe in Höhe von 1.300 Euro, die Marcus Koeser mit einer Benefiz-Ausstellung in der Buchhandlung Thalia und der Verlosung seines neugeschaffenen Bildes "beethoven goes bonn" am 30. April 2016 für das Bonner Spendenparlament erzielt hat.

Informationen: Bonner Spendenparlament e. V., Weberstraße 101, 53113 Bonn, Telefon: 0228-218158, info@bonner-spendenparlament.de, www.bonner-spendenparlament.de.

Für Presserückfragen: Wolfram Schmuck, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bonner Spendenpar-lament e.V., Tel.: 0160-97246825.


Presseinformation Bonn, 18. April 2016

Beethoven für den guten Zweck zu gewinnen

Große Benefiz-Sonderausstellung von Marcus Koeser für das Bonner Spendenparlament -
Vollendung von "beethoven goes bonn" am 30. April in der Thalia Buchhandlung

Für fünf Euro hat jeder die Chance, ein vom Bonner Künstler Marcus Koeser neu interpretiertes Gemälde von Ludwig van Beethoven zu gewinnen. Soviel kostet ein Los, das an der Verlosung des Bildes "beethoven goes bonn" am Samstag, 30. April, im Rahmen einer großen Benefiz-Sonderaustellung von Marcus Koeser in der Thalia Buchhandlung im Metropol am Markt vollendet wird. Die Entstehung des Werkes kann schon jetzt live auf der Facebookseite und im Internet unter www.marcus-koeser.de verfolgt werden. Der Erlös des Bildes geht zu 100 Prozent an das Bonner Spendenparlament, zusätzlich zehn Prozent der Erlöse aller an diesem Tag verkauften Bilder der Ausstellung. Die Gesamtspende kommt damit sozialen Projekten in Bonn zugute.

Die Lose können bereits bei Thalia und weiteren auf der Internetseite von Marcus Koeser verzeichneten Verkausstellen erworben werden. Am Samstag, 23. April, wird das Bonner Spendenparlament vor der Buchhandlung am Markt über das soziale Engagement der Initiative sowie von ihr geförderte Hilfsprojekte in der Stadt informieren und Lose verkaufen. "Wir bedanken uns für die großartige Benefizaktion des Künstlers. Wir hoffen auf eine hohe Beteiligung und wünschen viel Glück bei der Verlosung des dann vollendeten Beethoven-Bildes", sagt Prof. Dr. Hans-Martin Schmidt", Vorsitzender des Bonner Spendenparlament e.V.

Die Ausstellung ab 30. April umfasst mehr als vierzig, zum Teil großflächige, mit dem Kugel-schreiber gezeichnete Werke von Marcus Koeser. Der 46-jährige Künstler entdeckte den Kugelschreiber im Alter von fünf Jahren für sich. 1996 absolvierte er sein Kunststudium in Köln und zeigte danach in über 50 Ausstellungen seine Bilder in ballpointenART einem breiten Publikum. Das für den guten Zweck entstehende Bild "beethoven goes bonn" zeigt Ludwig van Beethoven in Anlehnung an das Gemälde von Joseph Karl Stielers von 1820. Koesers Neuinterpretation lässt bekannte Bonner Architektur im Schal Beethovens verschmelzen: das Rathaus, Beethovens Geburtshaus, seine Taufkirche St. Remigius, das Münster sowie Teile des Kunstmuseums, Posttowers und Opernhauses. Das Schreibgerät in Beethovens linker Hand verändert sich zu einem der Kugelschreiber, mit denen Marcus Koeser arbeitet.

Das Bonner Spendenparlament hat bislang schon 132 Projekte mit mehr als 355.000 Euro unterstützt. Mit einer Spende von mindestens fünf Euro im Monat kann jeder Sitz und Stimme in diesem wohltätigen Parlament bekommen.

Informationen: Bonner Spendenparlament e. V., Weberstraße 101, 53113 Bonn, Telefon: 0228-218158, www.bonner-spendenparlament.de , www.marcus-koeser.de
Für Presserückfragen: Wolfram Schmuck, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bonner Spendenparlament e.V., Tel.: 0160-97246825. Marcus Koeser: Tel.: 0171-2372926


Bonn, 26. Februar 2016

Rund 30.000 Euro für neue soziale Projekte

Bonner Spendenparlament schreibt Fördermittel aus - Antragsfrist bis 18. April 2016 - Nicht nur Flüchtlinge im Fokus

Das Bonner Spendenparlament ruft gemeinnützige Vereine in Bonn auf, sich um finanzielle Förderung ihrer ab Mitte des Jahres geplanten sozialen Vorhaben zu bewerben. Unterstützt werden Projekte, die Bildung und Ausbildung junger Menschen fördern, von Armut, Isolation und Wohnungslosigkeit betroffenen Bürgerinnen und Bürgern helfen, zur Integration aller Bevölkerungsgruppen beitragen oder auf andere Weise die Lebensbedingungen in unserer Stadt spürbar verbessern. Zur Ausschüttung steht dieses Mal ein Spendenvolumen von rund 30.000 Euro bereit. Die Förderanträge müssen von den Vereinen bis zum 18. April 2016 beim Bonner Spendenparlament eingereicht werden.

"Nachdem wir infolge der Flüchtlingskrise in jüngster Zeit sehr viele Projekte zur schnellen Hilfe für Menschen gefördert haben, die vor dem Krieg aus ihrer Heimat geflohen sind, freuen wir uns auch über Projektanträge, die beispielsweise von Armut bedrohten oder schon betroffenen Menschen in unserer Stadt zugutekommen", sagt Prof. Dr. Hans-Martin Schmidt, Vorsitzender des Bonner Spendenparlament e.V. So müsse der soeben vorgelegte Armutsbericht uns alle betroffen machen. "Wir würden uns wünschen, dass die Vereine bei ihrem großartigen bürgerschaftlichen Engagement vor allem auch benachteiligte Familien und Kinder nicht aus dem Fokus verlieren", so Schmidt. Dort sei die Not oft am größten.

Die Förderanträge, die ab sofort eingereicht werden können, werden von der Finanz-kommission des Bonner Spendenparlaments geprüft, bevor die regelmäßigen Spender als Parlamentarier auf der 15. Parlamentssitzung am 8. Juni 2016 über die Vergabe der Zuwendungen entscheiden. Mit fünf Euro im Monat kann jeder Mitglied beim Bonner Spendenparlament werden. Die Initiative hat seit ihrer Gründung 2008 schon 132 soziale Projekte mit insgesamt 355.000 Euro unterstützt.

Informationen und Unterlagen: Bonner Spendenparlament e. V., Weberstraße 101, 53113 Bonn, Telefon: 0228-218158, E-Mail: info@bonner-spendenparlament.de und im Internet unter www.bonner-spendenparlament.de >Projektförderung (Antragsformulare als Download). Einsendeschluss: 18. April 2016.

Für Presserückfragen: Wolfram Schmuck, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bonner Spendenpar-lament e.V., Tel.: 0160-97246825.



Bonn, 27. Januar 2016

Neue Deutschkurse und Werkstatt für Flüchtlinge gefördert

Bonner Spendenparlament unterstützt weitere Flüchtlingsprojekte mit 5.000 Euro

Die Hilfsbereitschaft von ehrenamtlich engagierten Bonnern bei der Betreuung von Flüchtlingen aus Krisengebieten ist ungebrochen. Das Bonner Spendenparlament unterstützt jetzt mit rund 5.000 Euro zwei weitere Projekte gemeinnütziger Vereine, die sich um dringende Belange der Menschen kümmern, die über die bloße Unterkunft und Verpflegung hinausgehen. So werden neue Deutsch-Sprachkurse für syrische Flüchtlinge, die von YASA - Verein zur Förderung der Kultur e.V. organisiert werden, mit einer Spende von 2.830 Euro ermöglicht. Aufgrund der anhaltenden Flüchtlingszahlen hatte die Initiative Fördermittel für die Aufstockung der schon laufenden Kurse für Anfänger, also Neuankömmlinge, und für Fortgeschrittene beim Bonner Spendenparlament be-antragt. Zwar versuchten nach Angaben von YASA alle Integrationsträger Sprachkurse anzubieten, aber weiterhin müssten viele Flüchtlinge sechs bis neun Monate warten, um einen Platz in den gewünschten Kursen zu bekommen. Durch die Spende werden Honorare für qualifizierte Lehrkräfte sowie Lehrmaterial und Übungsbücher finanziert.

Gefördert wird zudem ein Hilfsprojekt des Vereins Dünenfüchse Bonn-Tannenbusch e.V. Die bür-gerschaftlich engagierten Mitglieder des Vereins richten für die Flüchtlingswohnungen in der bun-deseigenen Wohnsiedlung Tannenbusch eine Werkstatt ein. Bislang kümmere sich keiner ausrei-chend um die Probleme der Flüchtlingsfamilien bei der Ausstattung und Versorgung der überlas-senen Räumlichkeiten, so die Dünenfüchse. In Zusammenarbeit mit der Stadt Bonn wird zudem eine Wohnung ausschließlich zur Betreuung der Flüchtlingskinder hergerichtet, in der sie ungestört spielen können, während ihre Eltern Deutschunterricht oder andere Integrationskurse besuchen. Im Rahmen dieses Projektes der „Hilfe zur Selbsthilfe" sollen die Flüchtlinge künftig derartige Arbeiten in der Werkstatt, gegebenenfalls auch unter Anleitung von Fachkräften, verrichten. Für die Anschaffung von Werkzeugen und die Einrichtung der Werkstatt gibt es 2.000 Euro vom Spenden-parlament.

Das Bonner Spendenparlament unterstützt Projekte in Bonn, die Bildung und Ausbildung junger Menschen fördern, zur Integration aller Bevölkerungsgruppen beitragen, von Armut, Isolation und Wohnungslosigkeit betroffenen Menschen helfen oder auf andere Weise die Lebensbedingungen in unserer Stadt spürbar verbessern. Mit fünf Euro im Monat kann jeder Parlamentarier werden und in den Parlamentssitzungen über die Vergabe der Spendenmittel mitentscheiden. Seit der Gründung 2008 wurden bereits 132 soziale Projekte mit rund 355.000 Euro unterstützt.

Informationen: Bonner Spendenparlament e.V., Weberstraße 101, 53113 Bonn, Telefon: 0228-218158, E-Mail: info@bonner-spendenparlament.de, www.bonner-spendenparlament.de.

Für Presserückfragen: Wolfram Schmuck, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bonner Spendenpar-lament e.V., Telefon: 0160 97246825.

 



Bonn, 20. Dezember 2015

Anträge für neue Flüchtlingsprojekte bis zum 12. Januar 2016

Bonner Spendenparlament stellt Vereinen bis zu 5.000 Euro zur Verfügung

Das Bonner Spendenparlament erinnert an den Ablauf der Antragsfrist für neue Flücht-lingsprojekte am 12. Januar 2016. Bis dahin können sich gemeinnützige Vereine mit Sitz in Bonn um die finanzielle Unterstützung von geplanten Vorhaben zur Hilfe für Flüchtlinge bewerben. In Anbetracht der aktuellen Flüchtlingsproblematik und des Bedarfs an schnell umsetzbaren Hilfsprojekten hat das Bonner Spendenparlament auf seiner jüngsten Sitzung am 31. Oktober 2015 beschlossen, zusätzlich bis zu 5.000 Euro für derartige Vorhaben zur Verfügung zu stellen, die bereits vor der nächsten Parlamentssitzung An-fang Juni 2016 zum Tragen kommen. Diese Projekte sollen dazu beitragen, Flüchtlingen durch Begleitung, Sprachunterricht sowie Bildungs-, Kultur- und Sportangebote das Le-ben zu erleichtern.

Seit November vergangenen Jahres hat das Bonner Spendenparlament bereits ein gutes Dutzend von Projekten zur Hilfe für Flüchtlinge mit einem Spendenvolumen von mehr als 45.000 Euro gefördert. „Wir sind sehr dankbar, dass sich so viele Ehrenamtliche in den Vereinen um die Menschen kümmern, die vor Krieg, Tod und Verfolgung aus ihrer Hei-mat flüchten müssen. Es ist uns ein großes Anliegen, dieses Engagement zu unterstüt-zen", sagt Prof. Dr. Hans-Martin Schmidt, 1. Vorsitzender vom Bonner Spendenparla-ment e.V.

Das Bonner Spendenparlament unterstützt Projekte in Bonn, die Bildung und Ausbildung junger Menschen fördern, zur Integration aller Bevölkerungsgruppen beitragen, von Armut, Isolation und Wohnungslosigkeit betroffenen Menschen helfen oder auf andere Weise die Lebensbedingungen in unserer Stadt spürbar verbessern. Mit fünf Euro im Monat kann jeder Parlamentarier werden und in den Parlamentssitzungen über die Vergabe der Spendenmittel mitentscheiden. Von der 1. bis zur 14. Parlamentssitzung wurden bereits 130 soziale Projekte mit rund 350.000 Euro unterstützt.

Informationen und Unterlagen: Bonner Spendenparlament e. V., Weberstraße 101, 53113 Bonn, Telefon: 0228-661603 und 0228-218158, E-Mail: info@bonner-spendenparlament.de und im Internet unter www.bonner-spendenparlament.de >Projektförderung (Antragsformulare als Down-load). Einsendeschluss für Flüchtlingsprojekte: 12. Januar 2016.

Für Presserückfragen: Wolfram Schmuck, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bonner Spendenpar-lament e.V., Telefon: 0160 97246825.

 



Bonn 1. November 2015

Bonner Spendenparlament erhöht Förderung für Flüchtlingsprojekte

14. Parlamentssitzung im Beueler Rathaus: Mehr als 36.000 Euro für neue soziale Vorhaben gemeinnütziger Vereine - 2014/15 über 95.000 Euro an Fördermitteln ausgeschüttet

„Offen für alles" ist nicht nur das Motto eines Projektes des Vereins „Abenteuer Lernen", das ins-besondere jungen Flüchtlingen ohne Angehörige in Bonn einen Treffpunkt zum gemeinsamen Kochen, Experimentieren, Handwerken und Spielen bietet. Die sozialen Projekte, die gemeinnüt-zige Vereine dem Bonner Spendenparlament auf der 14. Parlamentssitzung am Samstag (31.10.) zur finanziellen Förderung im Ratssaal des Beueler Rathauses präsentierten, belegen, dass die vielen freiwilligen Helfer bei ihrem ehrenamtlichen Engagement für alles offen sind. Die Hilfe für Menschen, die vor Krieg und Verfolgung aus ihrer Heimat geflohen sind und Zuflucht bei uns suchen, bildete dabei einen Schwerpunkt unter den insgesamt elf von der Finanzkommission empfohlenen Förderanträgen, über die die Mitglieder des Bonner Spendenparlaments zu beraten und abzustimmen hatten. Verabschiedet wurden für die vorliegenden Anträge 31.298,- Euro.

Die Zustimmung fanden unter anderem ein professionelles Bewerbungstraining für junge Flücht-linge, ein „Willkommens-Café" von und für Flüchtlinge und Migranten aus Afrika, der gemeinsame Bau von Möbeln für und mit Flüchtlingen unter fachkundiger Anleitung oder die rechtliche Fortbil-dung für Helferinnen und Helfer in der Flüchtlingsarbeit. Neben den Flüchtlingsprojekten standen auch andere soziale Vorhaben auf der Tagesordnung des Spendenparlaments. Darunter ein Pro-jekt zur Unterstützung von Kindern mit schweren Traumatisierungen und psychischen Erkran-kungen, die Anschaffung einer Solaranlage für das mobile Jugendzentrum „Speedy", eine Digital-funkanlage für das Einsatzleitfahrzeug einer Rettungshundestaffel oder die Versorgung von Wohnungslosen, die auf der Straße schlafen müssen, mit winterfesten Schlafsäcken.

Zusätzliche bis zu 5.000 Euro für aktuelle Flüchtlingsprojekte

In Anbetracht der aktuellen Flüchtlingsproblematik und des Bedarfs an schnell umsetzbaren Hilfsprojekten hat das Bonner Spendenparlament zudem beschlossen, über die rund 31.000,- Euro hinaus zusätzlich bis zu 5.000 Euro für derartige Vorhaben gemeinnütziger Vereine zur Verfügung zu stellen, die bereits vor der nächsten Parlamentssitzung Anfang Juni 2016 zum Tragen kommen. Diese Projekte sollen dazu beitragen, Flüchtlingen durch Begleitung, Sprachunterricht sowie Bildungs-, Kultur- und Sportangebote das Leben zu erleichtern. Vereine können sich ab sofort beim Bonner Spendenparlament um eine Förderung solcher Projekte bewerben.

Das Bonner Spendenparlament konnte in den vergangenen zwölf Monaten seine überaus erfolg-reiche Entwicklung weiter fortsetzen. „Mit einer Fördersumme von 95.300 Euro für 25 soziale
Projekte haben wir an das Rekordergebnis des Vorjahreszeitraums angeschlossen", sagte der Vorsitzende des Bonner Spendenparlaments e.V., Prof. Dr. Hans-Martin Schmidt. Auch die Zahl

der Mitglieder des Spendenparlaments sei weiter um vier Prozent auf 437 gestiegen. „Das beachtliche Fördervolumen verdanken wir den regelmäßigen Beiträgen unserer Parlamentarie-rinnen und Parlamentarier, aber auch den zusätzlichen großzügigen Zuwendungen von Unter-nehmen, Institutionen und anderen Spendern, wie beispielsweise der Zahnärzteinitiative Bonn-Siegburg-Euskirchen (ZIBS) oder podium49", hob der Vorsitzende hervor.

Der Leiter des Amtes für Soziales und Wohnen der Stadt Bonn, Kurt Berger, zollte dem ehren-amtlichen, bürgerschaftlichen Engagement des Bonner Spendenparlaments und der Vereine „volle Anerkennung und herzlichen Dank". „Durch die großen Herausforderungen, vor die uns der nicht abreißende Strom von Flüchtlingen in diesen Tagen stellen, sind wir auf die Unterstützung von Freiwilligen angewiesen", sagte Berger.

Für das Präsidium des Bonner Spendenparlaments bedankte sich Rita Koch bei den Vereinen für die vorgestellten sozialen Projekte und ermunterte die ehrenamtlichen Helfer, in ihrem großartigen Engagement nicht nachzulassen. Bei der turnusgemäßen Neuwahl des Präsidiums aus der Mitte der Parlamentsmitglieder wurden Rita Koch und Wolfgang Bös wiedergewählt. Roland Bunke rückt neu in das Gremium ein.

Einen lebendigen Einblick in die Projektarbeit gab der Verein „Ausbildung statt Abschiebung" (AsA) mit einer Ausstellung von kunstvoll gestalteten Objekten junger Flüchtlinge im Beueler Rathaus. Die Ergebnisse der vom Spendenparlament geförderten Möbelwerkstatt „Aus alt mach neu" wurden zugunsten eines neuen AsA-Projektes versteigert.

Elf Projekte mit 31.298 Euro zur Förderung verabschiedet

Auf der 14. Parlamentssitzung hat Bonner Spendenparlament nachfolgende elf förderwürdigen Projekte mit einem Fördervolumen von 31.298 Euro verabschiedet:

Projekt 1: „Offen für alles" - Flüchtlingsarbeit bei Abenteuer lernen. Für dezentral untergebrachte Flüchtlinge hat der Verein Abenteuer Lernen e.V. einen attraktiven Anlauf- und Treffpunkt geschaffen. Auf der Basis der bisherigen Erfahrungen mit Flüchtlingsprojekten richtet sich das neue Angebot vermehrt an Kinder und Jugendliche ohne Angehörige in Deutschland. Geplant sind ein Abholdienst sowie gemeinsames Kochen und Essen, Unterstützung bei den Hausaufgaben und allgemeinen Alltagsproblemen. Fördermittel: 6.000,- Euro.

Projekt 2: Fit für die Zukunft - Bewerbungstraining für junge Flüchtlinge. In dem Projekt des Vereins Ausbildung statt Abschiebung e.V. (AsA) sollen junge Flüchtlinge, die sich bereits in einer Berufsausbildung befinden, in mehreren Modulen lernen, wie sie sich professionell auf dem Ar-beitsmarkt bewerben. Ziel ist nicht nur die Arbeitsförderung, sondern die Integration und Teilhabe an der sozialen Lebens- und Arbeitswelt. Dazu werden die 40-50 Teilnehmer von einer Trainerin in Workshops unter anderem über berufliche Schlüsselkompetenzen informiert und üben Vorstel-lungsgespräche vor „laufender Kamera". Fördermittel: 1.900,- Euro

Projekt 3: „ Willkommens-Café" - Begegnungsstätte von und für Flüchtlinge und Migranten aus Afrika. Für Menschen mit afrikanischen Wurzeln und Bonner Bürger, sowie Flüchtlinge und Migranten aus Afrika will das Deutsch-Afrikanische Zentrum e.V. (DAZ) mit einem wöchentlichen „Willkommens-Café" auf ehrenamtlicher Basis im Haus „Migrapolis" eine Begegnungsstätte schaf-fen. Angeboten werden Austausch und Unterstützung bei Wohnungssuche, Sprachkurse, Arbeitsvermittlung, div. Antragsstellungen, Fragen zur schulischen Bildung und Ausbildung von Kindern und Jugendlichen, Kultur- und Freizeitangebote. Fördermittel: 4.200,- Euro.

Projekt 4: „Durch die Bank" - Willkommenskultur für Flüchtlinge. Bürgerschaftlich engagierte Mitglieder des Vereins Dünenfüchse Bonn-Tannenbusch e.V. bauen unter fachkundiger Anleitung eines Handwerkers gemeinsam mit Flüchtlingen Tische und Bänke, um deren Lebensverhältnisse in den karg möblierten 12 Einzimmerwohnungen in der bundeseigenen Siedlung in Bonn-Tannenbusch ein wenig zu verbessern und zugleich Kontakte zu den Flüchtlingen aufzubauen. Fördermittel: 2.600,- Euro.

Projekt 5: Werkstatt-Tag für die Schüler/innen der Paul-Martini-Schule. Mit einem wöchentli-chen Werkstatt-Tag soll für Kinder mit schweren Traumatisierungen, psychischen Erkrankungen oder Sprach- und Entwicklungsstörungen der Genesungswille und Heilungsprozess unterstützt werden. Das Projekt des Fördervereins der Paul-Martini-Schule e.V. vermittelt positive Lernerleb-nisse und -ergebnisse. Mit diesem Projekt wird ein Ansatz des Vereins Abenteuer Lernen e.V. auf-gegriffen, der dafür ein erfahrungsorientiertes naturwissenschaftliches Angebot entwickelt hat. Fördersumme: 4.650,- Euro.

Projekt 6: Rechtliche Fortbildung für Helferinnen und Helfer in der Flüchtlingsarbeit. In drei Informationsveranstaltungen des Internationalen Frauenzentrums e.V. (IFZ) können sich bis zu 50 Ehrenamtler/innen durch einen versierten Rechtsanwalt in rechtlichen und verwaltungstechnischen Fragen zur besseren Beratung und Unterstützung von Flüchtlingen schulen lassen. Hierbei geht es speziell auch um die Ermessenspielräume der Verwaltung, die Neuregelungen im Aufenthaltsrecht und im Asylverfahrensgesetz sowie die Neuentwicklung der Verteilung von Flüchtlingen in Bonn. Fördermittel: 1.590,- Euro.

Projekt 7: „Autark ohne Steckdose" - Solaranlage für mobiles Jugendzentrum Speedy. Der Einbau einer Solaranlage soll den vereinseigenen Bus (Speedy) des Vereins Kleiner Muck e.V. in der mobilen Jugendarbeit noch vielfältiger einsetzbar machen. Der Bus ist eine verlässliche An-laufstelle für aktive Freizeitgestaltung. Durch eine Solaranlage kann die gesamte Stromversorgung an allen Standorten, auch an jenen ohne Steckdose, sichergestellt werden. Fördermittel: 2.000,- Euro.

Projekt 8: Abhörsicher kommunizieren - Digitalfunkanlage für Einsatzleitfahrzeug. Für die ehrenamtlich tätige Rettungshundestaffel Bonn/Rhein-Sieg e.V. soll das Haupteinsatzfahrzeug auf Digitalfunk umgerüstet werden. Da die Polizei ihre Einsatzfahrzeuge mit abhörsicheren Digital-funkgeräten ausgerüstet hat, ist es nur so möglich, dass die Haupteinsatzleiter der Rettungshun-destaffel und der Polizei während ihres Einsatzes direkt und abhörsicher kommunizieren können. Fördermittel: 650,- Euro.

Projekt 9: „r@usgemobbt : Theaterstück und Workshop zum Thema „Cybermobbing". Im Rahmen der Cusanus-Bildungswoche, die in diesem Jahr den Titel „Leben in der digitalen Gesell-schaft" trägt, soll für die Unterstufe ein Theaterstück zum Thema „Cybermobbing" mit Vor- und Nachbereitung angeboten werden. Darüber hinaus will der Verein der Freunde und Förderer des Nicolaus-Cusanus-Gymnasiums e.V. für den Differenzierungskurs des 8. Jahrgangs einen Work-shop ermöglichen, um erlerntes Wissen an einem außerschulischen Standort mit Hilfe von Experten anzuwenden. Fördermittel: 1.500,- Euro.

Projekt 10: Schlafsäcke für Wohnungslose. Wohnungslose Menschen in Bonn, die auf der Straße schlafen müssen, sollen mit insgesamt 48 Schlafsäcken bedacht werden. Der Verein für Gefährdetenhilfe e.V. (VfG) führt diese Verteilung schon seit Jahren durch. Grund für den Antrag ist der Wegfall von Spenden der Bundeswehr, da dort die Schlafsäcke seit drei Jahren in Krisengebiete gehen und es an ausreichenden Sachspenden mangelt. Fördermittel: 2.400,- Euro.

Projekt 11: Flucht und Vertreibung - Bonner Grundschulkinder recherchieren. Das Kinder- und Jugendtheater Marabu möchte unter dem Arbeitstitel „Noahs Reise auf dem Meer aus Hoffnung" ein Theaterstück zum Thema Flucht und Vertreibung entwickeln. Kinder im Alter ab acht Jahren sollen mit professioneller Hilfe einer Theaterpädagogin und einer Künstlerin die dafür notwendige Recherchearbeit übernehmen. An dem Projekt des Vereins marabu projekte e.V. sollen 30-40 Kinder in einem Zeitraum von vier Monaten. Fördermittel: 3.808,- Euro.

Das Bonner Spendenparlament unterstützt Projekte in Bonn, die Bildung und Ausbildung junger Menschen fördern, zur Integration aller Bevölkerungsgruppen beitragen, von Armut, Isolation und Wohnungslosigkeit betroffenen Menschen helfen oder auf andere Weise die Lebensbedingungen in unserer Stadt spürbar verbessern. Mit fünf Euro im Monat kann jeder Parlamentarier werden und in den Parlamentssitzungen über die Vergabe der Spendenmittel mitentscheiden. Von der 1. bis zur 13. Parlamentssitzung wurden bereits 119 soziale Projekte mit rund 320.000 Euro unterstützt.

Weitere Informationen: Bonner Spendenparlament e.V., Weberstraße 101, 53113 Bonn, Telefon: 0228-218158, E-Mail: info@bonner-spendenparlament.de, Internet: www.bonner-spendenparlament.de, Spendenkonto: Volksbank Bonn Rhein-Sieg eG, IBAN: DE40 3806 0186 2020 0200 27; BIC: GENODED1BRS.

Für Presserückfragen: Wolfram Schmuck, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bonner Spendenpar-lament e.V., Telefon: 0160 97246825.

 


PRESSEINFORMATION Bonn, 21. Oktober 2015


Spendenparlament tagt: neue soziale Projekte auf der Tagesordnung

14. Parlamentssitzung am 31. Oktober 2015 im Beueler Rathaus

Ein attraktiver Treffpunkt zum gemeinsamen Kochen und zur Unterstützung bei den Haus-aufgaben und bei Alltagsproblemen für Jugendliche und Kinder von Flüchtlingen, professi-onelles Bewerbungstraining, ein wöchentliches „Willkommens-Café" oder der gemein-schaftliche Bau von Tischen und Bänken für Unterkünfte von Flüchtlingen aus Krisenge-bieten: Die Förderanträge gemeinnütziger Vereine an das Bonner Spendenparlament zur finanziellen Unterstützung sind ein Spiegelbild der vielfältigen Projekte einer gelebten Will-kommenskultur in der Stadt. Auf der 14. Parlamentssitzung des Bonner Spendenparla-ments am Samstag, 31. Oktober 2015, im Ratssaal des Beueler Rathauses werden die Mitglieder der wohltätigen Initiative darüber entscheiden, welche Projekte in welchem Um-fang aus dem Spendenaufkommen gefördert werden.

Neben den Flüchtlingsprojekten stehen weitere soziale Vorhaben Bonner Vereine auf der Tagesordnung der öffentlichen Parlamentssitzung. Darunter ein Projekt zur Unterstützung von Kindern mit schweren Traumatisierungen und psychischen Erkrankungen, die An-schaffung einer Solaranlage für das mobile Jugendzentrum „Speedy" oder die Versorgung von Wohnungslosen, die auf der Straße schlafen müssen, mit Schlafsäcken. Insgesamt entscheidet das Spendenparlament dieses Mal über elf förderungswürdige Projekte mit einem Fördervolumen von mehr als 30.000 Euro. Die Grußworte der Stadt Bonn über-bringt im Beueler Rathaus der Leiter des Amtes für Soziales und Wohnen, Kurt Berger.

Das Bonner Spendenparlament unterstützt Projekte in Bonn, die Bildung und Ausbildung junger Menschen fördern, zur Integration aller Bevölkerungsgruppen beitragen, von Armut, Isolation und Obdachlosigkeit betroffenen Menschen helfen oder auf andere Weise die Lebensbedingungen in unserer Stadt spürbar verbessern. Mit fünf Euro im Monat kann jeder Parlamentarier werden und in den Parlamentssitzungen über die Vergabe der Spendenmittel mitentscheiden. Seit Gründung der Initiative 2008 wurden bereits 119 soziale Projekte mit 320.000 Euro unterstützt.

Weitere Informationen und Anmeldung:
Bonner Spendenparlament e. V., Weberstraße 101, 53113 Bonn, Telefon: 0228-218158, E-Mail: info@bonner-spendenparlament.de, Internet: www.bonner-spendenparlament.de, Spendenkonto: Volksbank Bonn Rhein-Sieg eG, BLZ 380 601 86, Konto-Nr.: 20 200 200 27, IBAN: DE40 3806 0186 2020 0200 27; BIC: GENODED1BRS.

Für Presserückfragen: Wolfram Schmuck, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bonner Spendenpar-lament e.V. Telefon: 0160 97246825.


Bonn, 20. August 2015
 „Ein schöner Abend" in der Bonner Südstadt für den guten Zweck

Benefizveranstaltung der „Genießer-Diagonale" am 5. September zu Gunsten des Bonner Spendenparlaments - „Die Schöne von der Mosel", Weine vom Rhein und Regionales vom Grill

„Die Schöne von der Mosel", Weine vom Rhein, Regionales vom Grill und die Versteigerung von Weinraritäten bilden den Rahmen für einen „schönen Abend" in der Bonner Südstadt, zu dem die Genießer-Diagonale von podium49 und Restaurant Matthieu's am Samstag, 5. September 2015, nunmehr im dritten Jahr einlädt. „Wir freuen uns, den Gästen der Benefizveranstaltung dieses Mal ein ganz besonderes Programm bieten zu können, mit dem wir dem Bonner Spendenparlament wieder einen ansehnlichen Spendenbetrag für soziale Projekte einspielen möchten", sagen die Veranstalter Ralf Karabasz vom podium49 sowie Edith Kodura und Matthias Hackelbusch vom Matthieu's. Das Sommerfest für den guten Zweck hat in der Argelanderstraße inzwischen Tradition.

Den Auftakt bildet um 18:00 Uhr im podium49 unter dem Titel „Die Schöne von der Mosel" ein Vinodrama mit Musik. Mit einem Mix aus Parodie und Live-Musik aus Klassik, Operette und Pop entführen der bekannte Wein-Kabarettist Ingo Konrads und das Bonner Duo Carpe Diem, Verena Wittmann (Violine, Viola, Gesang) und Barbara Lechner (Gitarre, Gesang), in einen nächtlichen Weinkeller. Da die Aufführung, die von einem Filmteam begleitet wird, auf 40 Zuschauer/innen begrenzt ist, ist eine Anmeldung per E-Mail an heike.ollig@podium49.de oder telefonisch unter 0228-212399 erforderlich. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

Das Fest der Genießer-Diagonale zwischen Schlossstraße und Ermekeilstraße steigt um 19:00 Uhr. An Weinständen warten erlesene Gewächse. Regionale Köstlichkeiten kommen vom Grill. Im Laufe des Abends werden Raritäten aus den Weinkellern der Veranstalter für den guten Zweck versteigert. Das Bonner Spendenparlament informiert an seinem Stand über das ehrenamtliche Engagement und über die Vielfalt bereits geförderter Hilfsprojekte in der Stadt. Am Glücksrad kann jeder sein Glück versuchen. Im Zelt kommen Würstchen gegen eine Spende auf den Grill.

Das Bonner Spendenparlament hat bislang schon 109 soziale Projekte in Bonn mit mehr als 320 000 Euro unterstützt. Mit einer Spende von mindestens fünf Euro im Monat kann jeder Sitz und Stimme in diesem wohltätigen Parlament bekommen.

Informationen: Bonner Spendenparlament e. V., Weberstraße 101, 53113 Bonn, Telefon: 0228-218158, E-Mail: info@bonner-spendenparlament.de, Internet: www.bonner-spendenparlament.de

Für Presserückfragen: Wolfram Schmuck, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bonner Spendenpar-lament e.V., Tel.: 0160-97246825.

 


Bonn, 23. Juni 2015

Spendenparlament schreibt 40.000 Euro für Hilfsprojekte aus

Neue Fördermittel für soziale Vorhaben in Bonn - Vereine können sich ab sofort beim Bonner Spendenparlament mit ihren Projekten bewerben - Ende der Antragsfrist: 31. August 2015

Rund 40.000 Euro stellt das Bonner Spendenparlament für neue Projekte zur Verfügung, die die Lebensbedingungen sozial benachteiligter Mitbürgerinnen und Mitbürger in Bonn verbessern.
"Gemeinnützige Vereine sollten die ruhigere Ferienzeit nutzen, um neue soziale Vorhaben zu entwickeln, die die Teilhabe möglichst aller Bevölkerungsgruppen am gesellschaftlichen Leben der Stadt ermöglichen." Mit diesen Worten ruft Prof. Dr. Hans-Martin Schmidt, Vorsitzender des Bonner Spendenparlaments e.V., zum verstärkten bürgerschaftlichen Engagement auf.

"Die Spendenbereitschaft für wohltätige Zwecke ist bei den 420 Mitgliedern des Spenden-parlaments sowie bei zusätzlichen Spendern wie beispielsweise der Educate Consulting GmbH oder der Zahnärzte-Initiative Bonn-Siegburg-Euskirchen (ZIBS) unverändert hoch" erläutert Schmidt. So konnten erst bei der jüngsten Parlamentssitzung im Mai diesen Jahres 42.000 Euro für zehn soziale Projekte ausgeschüttet werden. Neben Projekten zur Willkommenskultur für Flüchtlinge aus Krisengebieten werden Bauvorhaben der Bonner Tafel, Schulungen für ehrenamtliche Helfer für Demenzerkrankte oder Kurse zur Gewaltprävention für Schülerinnen und Schüler unterstützt.

Ab sofort können sich Vereine mit Sitz in Bonn um die finanzielle Förderung von Hilfsprojekten bewerben, die ab Spätherbst/Winter 2015/16 umgesetzt werden sollen. Grundsätzlich gefördert werden Vorhaben, die zur Integration aller Bevölkerungsgruppen beitragen, Bildung und Aus-bildung junger Menschen fördern und von Armut, Isolation oder Wohnungslosigkeit betroffenen Menschen helfen. Antragsschluß ist der 31. August 2015. Ende Oktober werden die Mitglieder des Bonner Spendenparlaments auf der 14. Parlamentssitzung über die Vergabe der Fördergelder entscheiden.

Das Bonner Spendenparlament hat bislang schon 119 Projekte mit mehr als 320.000 Euro unterstützt. Mit einer Spende von mindestens fünf Euro im Monat kann jeder Sitz und Stimme in diesem wohltätigen Parlament bekommen.

Informationen und Unterlagen: Bonner Spendenparlament e. V., Weberstraße 101, 53113 Bonn, Telefon: 0228-661603 und 0228-218158, E-Mail: info@bonner-spendenparlament.de und im Internet unter www.bonner-spendenparlament.de >Projektförderung (Antragsformulare als Down-load). Einsendeschluss: 31. August 2015.

Für Presserückfragen: Wolfram Schmuck, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bonner Spendenpar-lament e.V., Tel.: 0160-97246825.



Bonn, 7. Mai 2015

 

Bonner Spendenparlament fördert beispielhafte Willkommenskultur

13. Parlamentssitzung im Bundesrat Bonn: 42.000 Euro für zehn neue soziale Vorhaben ausgeschüttet - Förderschwerpunkt bei Flüchtlingsprojekten - Fördermittel 2014/15 mit 96.000 Euro auf Rekordhöhe

Durch wöchentliche, aktive Werkstatt-Treffs trotz dezentraler Unterbringung der Flüchtlinge Kon-takte aufbauen. Die integrative Kraft des Sports nutzen und Menschen unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlichen Glaubens und aus unterschiedlichen ethnischen Gruppen durch spezifische sportliche Angebote zusammenführen. Syrischen Flüchtlingen durch intensive Kurse möglichst schnell die deutsche Sprache vermitteln. Auf der 13. Parlamentssitzung des Bonner Spen-denparlaments gaben gemeinnützige Vereine aus Bonn bei ihrer Bewerbung um finanzielle Un-terstützung einen Einblick in die Vielfalt ihrer Projekte, die von einer gelebten Willkommenskultur in der Bundesstadt zeugen.

Förderanträge für Flüchtlingsprojekte erhalten nicht nur die einhellige Zustimmung der Mitglieder des Spendenparlaments. „Wir können uns auch für großzügige zusätzliche Spenden bedanken, die mit dem ausdrücklichen Wunsch überwiesen werden, dass die Zuwendungen in Projekte ein-fließen, die in Not geratenen Flüchtlingen schnelle Hilfe zukommen lassen", sagte Prof. Dr. Hans-Martin Schmidt, Vorsitzender des Bonner Spendenparlaments e.V. Neben den regelmäßigen Bei-trägen der Mitglieder des Spendenparlaments haben weitere Spenden von Bürgerinnen und Bür-gern sowie von Unternehmen und Partnerorganisationen dazu beigetragen, dass die Initiative in den vergangenen zwölf Monaten die Rekordsumme von 96.000 Euro für soziale Projekte in Bonn ausschütten konnte. Die Zahl der Parlamentsmitglieder ist um zehn Prozent auf 420 gestiegen, berichtet Schmidt bei der Begrüßung der Spendenparlamentarier und Gäste der 13. Parlaments-sitzung im historischen Plenarsaal, in dem von 1949 bis 2000 die Vertreter der Bundesländer ge-tagt haben.

Insgesamt wurde die finanzielle Unterstützung von zehn neuen sozialen Projekten mit einem Fördervolumen von 41.910,98 Euro verabschiedet. Neben den Flüchtlingsprojekten geht es bei-spielsweise um bauliche Maßnahmen der Bonner Tafel, deren 90 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer täglich hunderte von bedürftigen Bürgern mit Lebensmitteln versorgen. Unter dem Titel „Herzwärts" werden bei einem anderen Projekt ehrenamtliche Helfer geschult, die sich kompetent und zuverlässig um Demenzerkrankte kümmern. Im Rahmen von Gewaltprävention werden Schülerinnen und Schüler in positiver Streitkultur trainiert, um den Umgang mit Konflikten und das tägliche Miteinander zu verbessern. Mit der Aufführung des Musicals „Der kleine Muck" soll insbesondere Kindern und Jugendlichen aus schwierigen Familienverhältnissen geholfen werden, Vorurteile zu überwinden. Schließlich leisten die Studierenden einer Studenteninitiative durch Patenschaften einen wichtigen Beitrag zur Integration junger ausländischer Mitbürger.

Für das Präsidium des Bonner Spendenparlaments bedankte sich Rita Koch bei den Vereinen für die vorgestellten sozialen Projekte und ermunterte die ehrenamtlichen Helfer, in ihrem großartigen Engagement nicht nachzulassen.


Zehn Projekte mit insgesamt knapp 42.000 Euro verabschiedet

Auf der 13. Parlamentssitzung haben die Mitglieder des Bonner Spendenparlaments nachfolgende zehn Projekte mit einem Fördervolumen von insgesamt 41.910,98 Euro verabschiedet:


Projekt 1: „Zusammen - together" - Werkstatt-Treff für Flüchtlinge. Als Zeichen der Willkom-menskultur versteht sich das Angebot eines wöchentlichen Werkstatt-Treffs von Abenteuer Lernen e.V. für Flüchtlinge. Gemeinsam wird gewerkelt, gestaltet, experimentiert und gekocht. So können trotz dezentraler Unterbringung Kontakte untereinander aufgebaut und eine sinnvolle Beschäftigung in der Freizeit angeboten werden. Dieses Projekt aus der 12. Parlamentssitzung hat so großen Anklang gefunden, dass es fortgesetzt werden soll. Fördermittel: 5.376,-- Euro.


Projekt 2: Schutz für Menschen in Not - Verbesserung der Ausgabestelle für Lebensmittel. Die Aus-gabestelle von Lebensmitteln an bedürftige Menschen soll zu deren Schutz bautechnisch verbessert und gesichert werden. Die Bonner Tafel e.V. will den Vorplatz einzäunen und besser ausleuchten. Zum Schutz vor Wind und Wetter dient die Anschaffung eines Faltpavillons. In der Mackestraße im Bonner Norden ver-sorgen 90 ehrenamtliche Helfer/innen der täglich hunderte in Not geratene Menschen, darunter auch viele Flüchtlinge, mit den notwendigsten Lebensmitteln, die von Supermärkten eingesammelt werden. Fördermittel: 4.274,58 Euro.


Projekt 3: Eigenverantwortung und Teamfähigkeit durch Kanu-Projekt. Mit einem Kanu-Projekt in Schweden will der Caritasverband Bonn e.V. eine sozialpädagogische, naturbezogene Maßnahme für Ju-gendliche aus einem problembeladenen sozialen Umfeld durchführen. Die Jugendlichen aus dem Bonner Norden kommen aus Familien, die täglich mit der Bewältigung sozialer Problemlagen (Kriminalität, Gewalttätigkeit, Drogen) und dem Leben am Existenzminimum zu kämpfen haben. Durch das Kanu-Projekt sollen individuelle Verantwortung für das eigene Handeln und Teamfähigkeit entwickelt werden. Auslandserfahrung und Naturerleben ohne Handy und Strom sind wichtige pädagogische Aspekte. Fördermittel: 3.100,-- Euro


Projekt 4: „Herzwärts" - Gruppenschulung für ehrenamtliche Helfer von Demenzerkrankten.
In einer Gruppenschulung sollen ehrenamtliche Helfer ausgebildet werden, die sich kompetent und zuver-lässig um Menschen mit dementiellen Veränderungen kümmern können. Dadurch können diese in ihrer Alltagskompetenz eingeschränkten und oft von Vereinsamung bedrohten Mitbürger länger in ihrem gewohnten Umfeld, insbesondere ihrer eigenen Wohnung bleiben. Die Gemeindediakonie hat ein Konzept für einen entsprechenden Kurs der ev. Lukaskirchengemeinde Bonn entwickelt, die Trägerin eines freigemeinnützigen ambulanten Pflegedienstes im Bonner Norden ist. Fördermittel: 2.822,40 Euro.


Projekt 5: „Be Cool Gewaltprävention" - Unterricht in positiver Streitkultur. In einem dreitägigen Trai-ning, das von externen Trainerinnen und Trainern durchgeführt wird, möchte der Förderverein der Elisabeth-Selbert-Gesamtschule e.V. die Schülerinnen und Schüler der sechs Klassen des Jahrgangs 7 in der Technik einer positiven Streitkultur unterrichten lassen. Das Training ist in das Gesamtkonzept der Gewaltprävention eingebunden und Teil einer entsprechenden Projektwoche zu diesem Thema an der Schule. Ziel ist die dauerhafte Verbesserung im Umgang mit Konflikten und des täglichen Miteinanders. An den Trainings nehmen auch die Klassenlehrer teil. Fördermittel: 6.480,-- Euro.


Projekt 6: „Natur und Sport barrierefrei" - Angeln für Kinder mit und ohne Behinderung. Mit einem inklusiven Angelprojekt will der Verein Gemeinsam leben - Gemeinsam lernen e.V. Kindern und Jugendli-chen mit/ohne Behinderung eine ruhige, naturnahe und barrierefreie Sportart ermöglichen. Der Schwerpunkt bei der Fortführung des Projektes aus der 11. Parlamentssitzung liegt darin, dass die Kinder/Jugendlichen mit der gewonnenen Erfahrung aus dem ersten Projekt ihre Erfahrungen nun gemeinsam mit erfahrenen Anglern an diejenigen, die neu hinzukommen, weitergeben. Positive Erfahrungen, Selbstbewusstsein, Verantwortungsbewusstsein sowie Sozialstrukturen können gefördert und gefestigt werden. Fördermittel: 3.500,-- Euro.

Projekt 7: Musical „Der kleine Muck" - Vorurteile überwinden. Das Märchen „Der kleine Muck" von Wilhelm Hauff, das Kinder lehrt, wie Vorurteile überwunden werden können, möchte der Arbeitsbereich „Hilfen zur Erziehung" des Vereins Kleiner Muck e.V. als Musical aufführen. Etwa 20 Kinder und Jugendliche sollen mit professionellen Theatermachern eine Adaptation des Märchens und des Phänomens, anders und ausgeschlossen zu sein, erarbeiten und auf einer „großen Bühne" aufführen. In erster Linie sollen Kinder und Jugendliche aus schwierigen Familienverhältnissen einbezogen werden. Fördermittel: 5.000,-- Euro.


Projekt 8: Integration durch Sport - Angebote für Flüchtlinge. Der Post-Sportverein Bonn 1926 e.V. beabsichtigt, für Bewohner der Bonner Flüchtlingsheime Sportangebote durchzuführen. Der Sport an sich, insbesondere aber auch neue, zielspezifisch entwickelte Sportangebote, haben eine große integrative Kraft. Menschen unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlichen Glaubens und aus unterschiedlichen ethnischen Gruppen sollen zusammengeführt werden. Die Sportangebote, die auf dem erfolgreich gestarteten Projekt aus der 12. Parlamentssitzung aufbauen, sollen möglichst ortsnah an den Flüchtlingsheimen erfolgen. Fördermittel: 6.000,-- Euro.

Projekt 9: Integration über Lernpatenschaften - Studierende betreuen Jugendliche. Studentinnen und Studenten der Studenteninitiative Weitblick e.V. bilden auf freundschaftlicher Basis mit Jugendlichen Bil-dungspatenschaften. Für die 10- bis 15-Jährigen, die zum größten Teil erst seit kurzer Zeit in Bonn leben und eine Integrationsklasse besuchen, sind die ehrenamtlichen KOMBO-Patinnen und -Paten meist die ein-zige außerfamiliäre Vertrauensperson. Der Schwerpunkt des Projektes liegt auf dem Erlernen der deutschen Sprache. Der Integration dienen aber bei den wöchentlichen Treffen auch gemeinsame Ausflüge, kulturelle Aktivitäten, Sport und Kinobesuche, wobei den Betreuten keine Kosten entstehen.
Die älteren „Patenkinder" treffen sich an einem Wochenende mit ihren Paten, um sich über Selbstreflexion auf ihre berufliche Orientierung vorzubereiten.
Ehemalige Patenkinder wollen sich selbst engagieren. Dazu wurde vom Verein Kontakt zu zwei Flüchtlingsheimen in Bonn-Duisdorf aufgenommen. Hier helfen die älteren Kinder (speziell in der Muttersprache) bei alltäglichen Dingen (z. B. Briefe übersetzen...) und planen kleine Aktionen. Ziel ist es, sie als Multiplikatoren zu etablieren.
Fördermittel: 3.738,-- Euro.


Projekt 10: Integration durch Sprache - Kurs für syrische Flüchtlinge in Bonn. YASA - Verein zur För-derung der Kultur e.V. möchte im Anschluss an das Flüchtlingsprojekt aus der 12. Parlamentssitzung einen weiteren Sprachkurs für syrische Flüchtlinge anbieten. Der Kurs soll dreimal wöchentlich für 15 Teilnehmer durchgeführt werden. Geplant ist ein Niveau B1 / B2 des Europäischen Referenzrahmens. Ziel ist das mög-lichst schnelle Erlernen der deutschen Sprache, um eine gute Basis für die Integration zu schaffen. Fördermittel: 1.620,-- Euro.

Das Bonner Spendenparlament unterstützt Projekte in Bonn, die Bildung und Ausbildung junger Menschen fördern, zur Integration aller Bevölkerungsgruppen beitragen, von Armut, Isolation und Wohnungslosigkeit betroffenen Menschen helfen oder auf andere Weise die Lebensbedingungen in unserer Stadt spürbar verbessern. Mit fünf Euro im Monat kann jeder Parlamentarier werden und in den Parlamentssitzungen über die Vergabe der Spendenmittel mitentscheiden. Von der 1. bis 13. Parlamentssitzung wurden bereits 119 soziale Projekte mit rund 320.000 Euro unterstützt.

Weitere Informationen:
Bonner Spendenparlament e.V., Weberstraße 101, 53113 Bonn, Telefon: 0228-218158, E-Mail: info@bonner-spendenparlament.de, Internet: www.bonner-spendenparlament.de, Spendenkonto: Volksbank Bonn Rhein-Sieg eG, IBAN: DE40 3806 0186 2020 0200 27; BIC: GENODED1BRS.

Für Presserückfragen:
Wolfram Schmuck, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bonner Spendenparlament e.V., Tel.: 0160 97246825.

 


Bonn, 17. März 2015


Gemeinsam das Leben der Flüchtlinge erleichtern

Projekt "Gemeinsam - Together" erfolgreich von Abenteuer Lernen e.V. gestartet - Bonner Spendenparlament unterstützt Flüchtlingsprojekt mit 1.500 Euro

"Einen regelmäßigen Treffpunkt für Flüchtlinge anbieten und die aus ihrer Heimat zwangsweise geflohenen Menschen durch gemeinsame Aktivitäten zusammenführen". Das hat sich nach den Worten von Erika Luck-Haller vom Verein Abenteuer Lernen e.V. sehr schnell nach dem Start des neuen Projektes "Gemeinsam - Together" als dankbar angenommener Beitrag zur Willkommens-kultur erwiesen. In Zusammenarbeit mit der Beueler Initiative gegen Fremdenhass und mit finanzieller Unterstützung durch das Bonner Spendenparlament treffen sich jeden Dienstag-nachmittag in den Räumen der Beueler Tapetenfabrik Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus Flüchtlingsfamilien, um gemeinsam zu werken, zu basteln oder zu experimentieren. "Männer und Jugendliche greifen zu Hammer und Meißel, um sich unter fachmännischer Anleitung in Bildhauerei zu üben. Kinder malen oder erfreuen sich an kleinen akrobatischen Kunststücken. Frauen tauschen sich untereinander aus und bereiten zusammen eine Mahlzeit für alle Teilnehmer", berichtet Erika Luck-Haller.

So kommen bis zu 50 Flüchtlinge, viele aus Syrien, Familien aus dem Kosovo, Jugendliche aus Ghana und eine Reihe von Männern aus aller Herren Länder zusammen. Dolmetscher ermöglichen die Verständigung über die verschiedenen Sprachen hinweg. "Dem Bonner Spendenparlament liegt es besonders am Herzen, dass alles getan wird, um den Flüchtlingen aus Krisengebieten schon sehr bald nach ihrer Ankunft das Leben in schwierigen Umständen ein wenig zu erleichtern", bedankt sich Wolfram Schmuck vom Vorstand des Bonner Spenden-parlaments e.V. für das Engagement des Vereins Abenteuer Lernen. Das mit 1.500 Euro geförderte Projekt sei ganz im Sinne der gemeinnützigen Initiative darauf angelegt, "die vielzitierte Willkommenskultur mit Leben zu erfüllen" und die Menschen aus der Isolation zu führen. "Gemeinsam - Together" ist eines von drei Flüchtlingsprojekten, die derzeit in einer Sonderaktion mit insgesamt 5.000 Euro vom Bonner Spendenparlament gefördert werden.

Grundsätzlich unterstützt werden Projekte, die zur Integration aller Bevölkerungsgruppen beitragen, Bildung und Ausbildung junger Menschen fördern, von Armut, Isolation und Obdachlosigkeit betroffenen Menschen helfen oder auf andere Weise die Lebensbedingungen in unserer Stadt spürbar verbessern. Seit seiner Gründung im Jahre 2008 hat das Bonner Spendenparlament schon mehr als hundert Projekte mit insgesamt 280.000 Euro gefördert.

Informationen: Bonner Spendenparlament e. V., Weberstraße 101, 53113 Bonn, Telefon: 0228-218158, E-Mail: info@bonner-spendenparlament.de, www.bonner-spendenparlament.de

Für Presserückfragen: Wolfram Schmuck, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bonner Spendenpar-lament e.V., Tel.: 0160-97246825.


Bonn, 4. März 2015


Zahnärzte-Initiative unterstützt soziale Projekte in Bonn

2.000 Euro-Spende an Bonner Spendenparlament übergeben - Zusätzlich Winterfreizeit für Kinder und Judendliche mit schweren Behinderungen mit 1.000 Euro unterstützt

Die Zahnärzte-Initiative Bonn-Siegkreis-Euskirchen e.V. (ZIBS) hat die gemeinnützige, ehrenamtliche Arbeit des Bonner Spendenparlaments mit einer Spende von 2.000 Euro unterstützt. "Das Geld ist in die Förderung von sozialen Projekten in unserer Stadt eingeflossen und kommt damit den Bürgerinnen und Bürgern zugute, die dringend auf unsere Hilfe angewiesen sind", bedankte sich der Vorstand des Bonner Spendenparlaments e.V. bei der Spendenübergabe am Mittwoch (4.03.) in der LVR-Christopherusschule, einer Förderschule mit Förderschwerpunkt für körperliche und motorische Entwicklung. "Das breitgefächerte bürgerschaftliche Engagement für gesellschaftlich benachteiligte Mitmenschen, die Transparenz der gemeinnützigen Arbeit und die Begleitung der Umsetzung der geförderten Vorhaben sind beispielhaft", begründete Dr. Bernhard Feuereisen, 1. Vorsitzender der ZIBS, die wiederholte Spende an die Bonner Initiative. "Die Zahnärzte-Initiative, die sich sozial in der Region engagiert und regelmäßig karitative Projekte unterstützt, wird das Bonner Spendenparlament auch 2015 mit einer weiteren Spende bedenken", kündigte der stellv. ZIBS-Vorsitzende, Dr. Ulrich Paffenholz, an.

Eine zusätzliche Spende in Höhe von 1.000 Euro wurde von der Zahnärzte-Initiative an den Verein für körper- und mehrfachbehinderte Menschen Bonn e.V. (VKM) übergeben. "Damit wurde es Kindern, die an einen Rollstuhl gebunden sind, ermöglicht, an einer Winterfreizeit der Christopherusschule teilzunehmen", bedankte sich die VKM-Vorsitzende Sabine Ising.

Das Bonner Spendenparlament hat im vergangenen Jahr 23 soziale Projkte in Bonn mit über 90.000 Euro gefördert. Darunter auch ein Projekt des Vereins für körper- und mehrfachbehinderte Menschen. Im Schülercafé "Tortuga" wurden durch unterfahrbare Kickertische und durch einen Airhockeytisch neue Spielmöglichkeiten für Behinderte geschaffen.

Grundsätzlich unterstützt werden Projekte, die zur Integration aller Bevölkerungsgruppen beitragen, Bildung und Ausbildung junger Menschen fördern, von Armut, Isolation und Obdachlosigkeit betroffenen Menschen helfen oder auf andere Weise die Lebensbedingungen in unserer Stadt spürbar verbessern. Seit seiner Gründung im Jahre 2008 hat das Bonner Spendenparlament schon mehr als hundert Projekte mit insgesamt 280.000 Euro unterstützt.

Informationen: Bonner Spendenparlament e. V., Weberstraße 101, 53113 Bonn, Telefon: 0228-218158, E-Mail: info@bonner-spendenparlament.de, www.bonner-spendenparlament.de

Für Presserückfragen: Wolfram Schmuck, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bonner Spendenparlament e.V., Tel.: 0160-97246825.


Bonn, 22. Januar 2015

 

Weitere 40.000 Euro für neue soziale Vorhaben

Bonner Spendenparlament unterstützt ehrenamtliche Projekte - Vereine können sich ab sofort um Fördermittel bewerben - 5.000 Euro für drei Flüchtlingsprojeke vergeben

Das Bonner Spendenparlament schreibt weitere 40.000 Euro für neue Projekte aus, die die Lebensbedingungen sozial benachteiligter Mitbürgerinnen und Mitbürger in Bonn verbessern. Gemeinnützige Vereine können sich ab sofort mit ihren geplanten Vorhaben um Fördermittel bewerben. Aus dem Spendenaufkommen der Initiative werden Projekte unterstützt, die insbesondere zur Integration aller Bevölkerungsgruppen beitragen, Bildung und Ausbildung junger Menschen fördern und von Armut, Isolation oder Wohnungslosigkeit betroffenen Menschen helfen. Antragsschluß ist der 9. März 2015. Anfang Mai werden die Mitglieder des Bonner Spenden-parlaments auf der 13. Parlamentssitzung über die Vergabe der Fördergelder entscheiden.

„Wir freuen uns, dass wir gerade bei zunehmend knapper werdenden öffentlichen Mitteln schon für das erste Halbjahr 2015 wieder einen ansehnlichen Betrag für Hilfsprojekte in unserer Stadt zur Verfügung stellen können", sagt Prof. Dr. Hans-Martin Schmidt, Vorsitzender des Bonner Spen-denparlaments e.V. Im vergangenen Jahr wurden aus dem Spendenaufkommen auf zwei Parla-mentssitzungen erstmals mehr als 90.000 Euro für soziale Projekte in Bonn ausgeschüttet. Auch bei der Mitgliederzahl bleibt die Initiative auf Wachstumskurs: Inzwischen gehören mehr als 410 Bürgerinnen und Bürger dem Bonner Spendenparlament an.

Sprachkurse, offene Werkstatt und Sportangebote für junge Kriegsflüchtlinge

Mit zusätzlichen Fördergeldern von insgesamt 5.000 Euro hat das Bonner Spendenparlament gleich zum Auftakt dieses Jahres drei Bonner Vereinen für schnelle Hilfsprojekte für Flüchtlinge eine Zusage gegeben. Der Verein Abenteuer lernen e.V. bietet unter dem Titel "Gemeinsam - Together" Kindern und Jugendlichen unter den Flüchtlingen einen wöchentlichenTreffpunkt als "offene Werkstatt" an, um sie durch vielfältige Aktivitäten wie Bildhauerei, Akrobatik, naturwissen-schaftliches Experimentieren oder Kochen auch ohne spezielle Sprachkenntnisse zusammen-zuführen und zu beschäftigen. Das Spendenparlament fördert das Vorhaben mit 1.500 Euro. Der Post-Sportverein Bonn 1926 e.V. unterbreitet jungen Bewohnern von Flüchtlingsheimen in der Nähe der Notunterkünfte Sportangebote wie Fitness, Fußball, Basketball, Schwimmkurse für Kinder und Jugendliche oder Kinderturnen sowie Eltern-Kind-Turnen. Das Spendenparlament unterstützt dieses Projekt mit 1.850 Euro. Die Integration von syrischen Kriegsflüchtlingen durch Deutschsprachkurse hat sich der Verein YASA zur Förderung der Kultur e.V. zum Ziel gesetzt. Das Bonner Spendenparlament trägt zu diesem Projekt mit 1.650 Euro bei.


"Es ist uns ein großes Anliegen, gerade jungen Flüchtlingen aus Krisengebieten schon bald nach ihrer Ankunft das Leben in schwierigen Umständen ein wenig zu erleichtern. Dazu sind
gerade die Vermittlung von deutschen Sprachkenntnissen sowie Kultur-, Spiel- und Sportangebote überaus hilfreich", bedankt sich Schmidt für das Engagement der Vereine. Dem
Spendenparlament seien auch bei der Ausschreibung der neuen Fördermittel weitere Flüchtlingsprojekte neben anderen sozialen Vorhaben in der Stadt willkommen.

Das Bonner Spendenparlament hat bislang schon 109 Projekte mit mehr als 280.000 Euro unterstützt. Mit einer Spende von mindestens fünf Euro im Monat kann jeder Sitz und Stimme in diesem wohltätigen Parlament bekommen.

Informationen und Unterlagen: Bonner Spendenparlament e. V., Weberstraße 101, 53113 Bonn, Telefon: 0228-661603 und 0228-218158, E-Mail: info@bonner-spendenparlament.de und im Internet unter www.bonner-spendenparlament.de >Projektförderung (Antragsformulare als Down-load). Einsendeschluss: 9. März 2015.

Für Presserückfragen: Wolfram Schmuck, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bonner Spendenpar-lament e.V., Tel.: 0160-97246825.


Bonn, 2. Dezember 2014


Spendenparlament fördert schnelle Hilfsprojekte für Flüchtlinge

Gemeinnützige Vereine aus Bonn können sich ab sofort um Fördermittel bewerben - Antragsfrist bis zum 12. Januar 2015 - "Willkommenskultur mit Leben erfüllen"

Mit Blick auf den "Internationalen Tag des Ehrenamts" am 5. Dezember appelliert das Bonner Spendenparlament an die gesamtgesellschaftliche Verantwortung für eine menschenwürdige Aufnahme der in Bonn zu erwartenden neuen Flüchtlinge. "Wir alle sind gefordert, die oft zitierte Willkommenskultur mit Leben zu erfüllen", sagt der Vorsitzende der Initiative, Prof. Dr. Hans-Martin Schmidt. Das Bonner Spendenparlament unterstützt deshalb die große Hilfsbereitschaft der vielen ehrenamtlich in Vereinen engagierten Bürgerinnen und Bürger mit zusätzlichen Fördermitteln. Flüchtlingsprojekte sollten nicht an den dafür notwendigen Zuwendungen scheitern. Gemeinnützige Vereine, die beispielsweise neuankommende Flüchtlinge im Alltag zu Behörden, Ärzten oder zum Einkauf begleiten, erste Sprachkenntnisse vermitteln oder Gruppenangebote für Kinder und Jugendliche, Frauen und Familien erstellen möchten, sind aufgerufen, sich mit ihren Vorhaben beim Bonner Spendenparlament e.V. ab sofort um finanzielle Unterstützung zu bewerben.

Angesichts der Flüchtlingsproblematik hatte das Bonner Spendenparlament auf seiner jüngsten Parlamentssitzung beschlossen, bis zu 5.000 Euro speziell für solche Projekte gemeinnütziger Vereine zur Verfügung zu stellen, die in den kommenden Monaten zur schnellen Hilfe insbesondere auch für junge Flüchtlinge umgesetzt werden. Gefördert werden Initiativen zur Begleitung nach der Ankunft, Sprachunterricht, Bildungs-, Kultur-, Spiel- und Sportangebote, die das Leben unter den schwierigen Umständen ein wenig erleichtern.

Damit die Zuwendungen nach Prüfung der Projekte durch die Finanzkommission gleich in den ersten Monaten des kommenden Jahres erfolgen können, müssen die Anträge bis zum 12. Januar 2015 beim Spendenparlament vorliegen.

Das Bonner Spendenparlament hat bislang schon 106 Projekte mit rund 275.000 Euro unterstützt. Mit einer Spende von mindestens fünf Euro im Monat kann jeder Sitz und Stimme in diesem wohltätigen Parlament bekommen.

Informationen und Unterlagen: Bonner Spendenparlament e.V., Weberstraße 101, 53113 Bonn, Telefon: 0228-661603 und 0228-218158, E-Mail: info@bonner-spendenparlament.de und im Internet unter www.bonner-spendenparlament.de >Projektförderung (Antragsformulare als Download). Einsendeschluss: 12. Januar 2015.

Für Presserückfragen:
Wolfram Schmuck, Bonner Spendenparlament e.V., Telefon: 0160 97246825


Bonn, 9. November 2014

 

Bonner Spendenparlament: Lichtblicke in Zeiten öffentlicher Sparzwänge

12. Parlamentssitzung unterstützt ein Dutzend neuer Projekte mit rund 50.000 Euro - Weitere 5.000 Euro für Flüchtlingsprojekte ausgeschrieben - Mehr als 400 Parlamentsmitglieder fördern insgesamt 106 soziale Vorhaben gemeinnütziger Vereine mit 280.000 Euro

Während bei der Stadt Bonn der Rotstift regiert, wartet das Bonner Spendenparlament mit einer Rekordausschüttung von 48.388 Euro auf: Auf der 12. Parlamentssitzung am Samstagnachmittag (8.11.) gaben die Mitglieder des Spendenparlaments grünes Licht für die Förderung von zwölf neuen sozialen Projekten, die dazu beitragen, die Lebensbedingungen benachteiligter Mitbürger zu verbessern.

Angesichts der aktuellen Flüchtlingsproblematik stimmte das Spendenparlament darüber hinaus zu, weitere bis zu 5.000 Euro speziell für solche Projekte gemeinnütziger Initiativen auszuschrieben, die bereits in den kommenden Monaten vor der nächsten Parlamentssitzung im Mai 2015 umgesetzt werden, um insbesondere jungen Flüchtlingen aus Krisengebieten in Bonn durch entsprechende Begleitung, Sprachunterricht sowie Bildungs-, Kultur- und Sportangebote das Leben nach der Ankunft zu erleichtern. Bonner Vereine können sich mit derartigen Projekten ab sofort beim Bonner Spendenparlament um eine Förderung bewerben.

Junge Flüchtlinge, die derzeit keine Schul- oder Berufsausbildung erhalten, bekommen beim Verein Ausbildung statt Abschiebung e.V. (AsA) schon jetzt die Chance, unter kreativer Anleitung aus alten Möbelstücken etwas Neues herzustellen und so ihre handwerklichen Fähigkeiten zu entdecken. Rollstuhlbasketballer des Allgemeinen Sportvereins e.V. (ASV) können sich über einen neuen Kleinbus freuen, der sie samt Ausrüstung zum Training und zu Vergleichswettkämpfen transportiert. Kinder und Jugendliche aus der „Bonner Altstadt" lernen durch ein Projekt des Vereins Brücke - Krücke e.V., durch gemeinsames Kochen sich gesund zu ernähren. Seniorinnen und Senioren - viele mit Migrationshintergrund - überwinden durch gemeinsames Singen und Tanzen in Workshops der Gesellschaft der Klingenden Brücke e.V. ihre Isolation.

„In Anbetracht dessen, dass es in der aktuellen Diskussion in unserer Stadt nur darum geht, welche Leistungen im sozialen, kulturellen und sportlichen Bereich gekürzt oder gleich ganz gestrichen werden, können wir auf das gesellschaftliche Engagement stolz sein", bedankte sich der Vorsitzende der Initiative, Prof. Dr. Hans-Martin Schmidt, bei den Mitgliedern des Bonner Spendenparlaments, die mindestens 60 Euro im Jahr spenden. „Mit mehr als 400 Parlamentsmitgliedern und über 100 geförderten sozialen Vorhaben haben wir weitere Meilensteine erreicht", hob Schmidt auf der 12. Parlamentssitzung im Volksbank-Haus hervor. Das beachtliche Spendenaufkommen von bisher knapp 280.000 Euro sei aber auch zusätzlichen Zuwendungen von Unterstützern und Kooperationspartnern des Spendenparlaments zu verdanken, beispielsweise TNTExpress, ZIBS-Zahnärzteinitiative Bonn-Siegburg-Euskirchen, BMW-Niederlassung Bonn, Volksbank Bonn Rhein-Sieg, podium49 oder der Agentur Katja Dynewski - Werbung-Events-PR.

Zu weiteren Flüchtlingsprojekten ermuntert

Über eine Spende von 4.950,-- Euro kann sich der Verein Abenteuer lernen e.V. freuen, der mit einem wöchentlichen „Werkstatt-Tag" kranken Kindern ein Bildungsangebot macht. Das Projekt „Schätze im Quartier" des Bonner Vereins für Pflege und Gesundheitsberufe e.V., mit dem ehrenamtliche Seniorenbegleiter für das Quartier Dransdorf gewonnen und geschult werden sollen, wird mit 5.000,-- Euro gefördert. Mit 1656,-- Euro unterstützt das Spendenparlament zum Beispiel
spezielle Kunst-Workshops unter dem Titel „Farben im Kopf" des Vereins Lebensqualität im Alter e.V., in denen an Demenz erkrankten Menschen geholfen wird. Mit 4.294,-- Euro wird dazu beigetragen, das Außengelände am Kinder- und Jugendzentrum des Vereins Kleiner Muck e.V. attraktiver zu gestalten.

„Die Förderanträge der Vereine spiegeln wider, wie breitgefächert das soziale Engagement in Bonn ist", sagte Wolfgang Bös, der für das Präsidium des Bonner Spendenparlaments durch Debatte und Abstimmung über die Zuwendungen an die Initiativen führte. „Mit Blick auf die weiter wachsende Zahl an Flüchtlingen, die auch in unserer Stadt nicht nur untergebracht, sondern begleitet und betreut werden müssen, würden wir gern noch mehr entsprechende Projekte von Vereinen unterstützen", unterstrich Bös. Er bedankte sich bei den Parlamentsmitgliedern, kurzfristig weitere bis zu 5.000 Euro zur Förderung von Flüchtlingsprojekten zur Verfügung zu stellen.

Turnusgemäß wählte das Bonner Spendenparlament aus seiner Mitte Klaus Hombach, Nancy Leppig-Schneider und Wolfgang Müller-Kulmann in die sechsköpfige Finanzkommission. Dieses ehrenamtliche Gremium prüft unter Vorsitz von Dr. Michael Kaiser die Förderanträge der Vereine und begleitet die Umsetzung der Projekte.

Zwölf Projekte mit knapp 50.000 Euro gefördert

Auf der 12. Parlamentssitzung verabschiedete das Bonner Spendenparlaments zwölf neue soziale Projekte mit insgesamt 48.388 Euro an Fördermitteln.

Projekt 1: „Werkstatt-Tag" als Bildungsangebot - Motivation kranker Kinder am Experimentiertisch. Mit einem wöchentlichen „Werkstatt-Tag" an der Paul-Martini-Schule macht Abenteuer lernen e.V. Kindern, die länger als vier Wochen aufgrund traumatischer Erlebnisse sowie psychischer oder anderer Krankheiten keine reguläre Schule besuchen konnten, ein erfahrungsorientiertes naturwissenschaftliches Bildungsangebot. Fördermittel: 4.950,-- Euro.

Projekt 2: „Aus alt mach neu" - Möbelkunst von und mit jungen Flüchtlingen. Das Projekt von Ausbildung statt Abschiebung (AsA) e.V. will jungen Flüchtlingen, die derzeit keine Schul- oder Berufsausbildung erhalten, die Chance bieten, durch gemeinsame Arbeit unter kreativer Anleitung aus alten Möbelstücken etwas Neues herzustellen. Sie verbessern so ihre Sprachkenntnisse, entdecken ihre handwerklichen Fähigkeiten und entwickeln berufliche Schlüsselkompetenzen, die ihnen eine spätere Teilhabe am Arbeitsleben ermöglichen. Fördermittel: 4656,-- Euro.

Projekt 3: Mobilität durch neuen Kleinbus - Teilhabe für Rollstuhlbasketballer sichern. Der Allgemeine Sportverein e.V. (ASV), der Sport für Menschen mit und ohne Behinderung fördert, benötigt einen neuen Kleinbus, um die Rollstuhlbasketballer der verschiedenen Mannschaften des ASV sowie die Rollstühle und die sonstige Ausrüstung zu transportieren. Den überwiegend jungen und jugendlichen Sportler/innen soll die Teilnahme am Trainingsbetrieb und an Vergleichswettkämpfen ermöglicht werden. Fördermittel:10.562,67 Euro.

Projekt 4: „Schätze im Quartier" - Ehrenamtliche Seniorenbegleiter/innen schulen. Durch die Förderung von freiwilligem Engagement möchte es der Bonner Verein für Pflege und Gesundheitsberufe e.V. älteren Menschen ermöglichen, in ihrem angestammten Quartier in Dransdorf alt zu werden oder nach einem Krankenhausaufenthalt wieder nach Hause zurückzukehren. Dazu ist eine niederschwellige Unterstützung der Betroffenen durch eine ehrenamtliche Begleitung erforderlich. Mit dem Projekt sollen Ehrenamtliche für diese Aufgabe gewonnen und entsprechend geschult werden. Fördermittel: 5.000,-- Euro.

Projekt 5: „Gemeinsam kochen, gesund ernähren" - Inklusives Jahresprojekt für junge Menschen.
Kinder und Jugendliche aus dem Quartier „Bonner Altstadt", mit und ohne Behinderung, lernen durch das Projekt des Vereins Brücke - Krücke e.V. unter professioneller Anleitung und Begleitung die Zubereitung gesunder saisonaler und regionaler Gerichte. Gemeinsames Kochen fördert nicht nur Bildung, sondern auch Akzeptanz „andersartiger" Ernährungsgewohnheiten. Fördermittel: 5.314,95 Euro.

Projekt 6: „Bewegte Schule" - „Runder Tisch" für Sport und Kommunikation. Mit einem besonderen „runden Tisch" im Pausenhof will der Förderverein Bonns Fünfte e.V. der inklusive Gesamtschule in Kessenich, die auch eine große Zahl von Kindern mit Förderbedarf betreut, etwas für die sportliche Betätigung und Kommunikation tun. An einer runden Tischtennisplatte kann eine Kindergruppe Rundlauf spielen, auf Bänken können Zuschauer Platz nehmen. Durch gemeinsames Spiel wird die soziale Integration gefördert. Der runde Tisch kann für eine größere Gruppe auch als Gesprächskreis genutzt werden. Fördermittel: 4260,-- Euro.

Projekt 7: Mit Tanz und Spiel gegen Isolation - Singworkshop für Senioren Viele Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit Migrationshintergrund führen ein isoliertes Leben. Im Singworkshop will ihnen die Gesellschaft der Klingenden Brücke e. V. durch das gemeinsame Singen, Tanzen und Spielen Freude bereiten und ein Gemeinschaftsgefühl erzeugen. Volkslieder europäischer Sprachen werden vorgestellt und hinsichtlich ihrer Geschichte und Kultur erklärt. Dadurch fühlen sich auch Menschen mit Migrationshintergrund verstanden und akzeptiert. Ein Musiker studiert sie mit den Teilnehmern ein. Fördermittel: 1.100,-- Euro.

Projekt 8. „Outdoor ist HiP" - Außengelände am Kinder- und Jugendzentrum gestalten. Der Kleine Muck e.V. möchte das weitläufige Außengelände des Kinder- und Jugendzentrums HiP in Neu Vilich attraktiver gestalten, um die feste Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche von 6 bis 18 Jahren künftig noch besser zu nutzen. Gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen ist eine entsprechende Konzeption erarbeitet worden. Sport- und Spielgerätschaften müssen angeschafft sowie ein Gartengerätehaus für die Lagerung von Spielmaterialien etc. errichtet werden. Jugendliche aus der Einrichtung können beim Aufbau helfen. Fördermittel: 4.294,-- Euro.

Projekt 9: „Farben im Kopf" - Menschen mit Demenz durch Kunst bewegen. Kunst weckt alle Sinne, bestärkt Gefühle und lädt zu Gesprächen ein. Die Teilnahme an einem wöchentlichen Mal-Workshop des Vereins Lebensqualität im Alter e.V. (LeA) im Kunstmuseum Bonn soll Menschen mit Demenz mit künstlerischen Mitteln anregen, positiv fordern und fördern. Dabei meistern sie, sich im öffentlichen Raum zu bewegen, fremden Personen zu begegnen und emotionale Eindrücke zu verarbeiten. Das Projekt ist zugleich ein Beitrag zur Inklusion durch die Begegnung von Menschen mit und ohne Demenz. Fördermittel: 1656,-- Euro.

Projekt 10: „Juleica": Zum Jugendleiter mit Card qualifizieren. Scouting Bonn e.V. möchte insgesamt acht Jugendliche für den Erwerb der Jugendleiter-Card (Juleica) ausbilden. Die Juleica ist ein bundesweit einheitlicher Ausweis für ehrenamtliche Mitarbeiter/Innen in der Jugendarbeit, die einen hohen Standard in der Qualifikation sicherstellt. Die Ausbildung umfasst unter anderem eine Einführung in Ziele und Methoden der Jugendarbeit, psychologische und pädagogische Grundlagen, aktuelle Themen wie Geschlechterrollen und interkulturelle Kompetenz sowie eine gesonderte Erste-Hilfe- Schulung. Der Verein bietet wöchentlich in Bad Godesberg verschiedene Kurse für Jugendliche an, die dann durch die Juleica-Inhaber/Innen geleitet werden. Fördermittel: 1.600,-- Euro.

Projekt 11: Mobilitätstraining für Rollstuhlfahrer - Behinderte „erfahren" neue Grenzen.
Die Teilhabe von Rollstuhlfahrern am öffentlichen Leben ist durch eigene Unsicherheit im Rollstuhl oder fehlende Barrierefreiheit häufig sehr eingeschränkt. Die Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. will Kurse zum Rollstuhlmobilitätstraining durch den Deutschen Rollstuhlsportverband durchführen, in denen Betroffene wie auch Angehörige Möglichkeiten und Grenzen in der Benutzung des Rollstuhls erfahren. Grundlegende Fahrtechniken wie Schieben, Stoppen, Drehen, Kippen und Fahren in schwierigem Gelände werden vermittelt und in der Praxis erprobt. Fördermittel: 4.370,-- Euro.

Projekt 12 : Teilhabe durch Mobilität - Fahrräder für suchtkranke Menschen. In der Rehabilitationseinrichtung „Ausweg" des Vereins für Gefährdetenhilfe e.V. (VfG) wird jungen Suchtkranken der Aufbau einer zufriedenstellenden, abstinenten, beruflichen und sozialen Perspektive ermöglicht.
Die Anschaffung von zwei Fahrrädern ermöglicht eine kostengünstige Mobilität zur Erledigung beispielsweise von Amts- und/oder Behördengängen. Auch zu Freizeitzwecken im Sinne einer suchtfreien Freizeitbeschäftigung sind die Fahrräder unersetzlich. Ziel der Reha-Maßnahme ist die Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit und damit Sicherung einer existentiellen Lebensgrundlage. Fördermittel: 623,89 Euro.

Das Bonner Spendenparlament unterstützt Projekte in Bonn, die Bildung und Ausbildung junger Menschen fördern, zur Integration aller Bevölkerungsgruppen beitragen, von Armut, Isolation und Obdachlosigkeit betroffenen Menschen helfen oder auf andere Weise die Lebensbedingungen in unserer Stadt spürbar verbessern. Mit fünf Euro im Monat kann jeder Parlamentarier werden und in den Parlamentssitzungen über die Vergabe der Spendenmittel mitentscheiden. Von der 1. bis zur 12. Parlamentssitzung wurden bereits 106 soziale Projekte mit über 275.000 Euro unterstützt.

Weitere Informationen:
Bonner Spendenparlament e.V., Weberstraße 101, 53113 Bonn, Telefon: 0228-218158, E-Mail: info@bonner-spendenparlament.de, Internet: www.bonner-spendenparlament.de, Spendenkonto: Volksbank Bonn Rhein-Sieg eG, BLZ 380 601 86, Konto-Nr.: 20 200 200 27, IBAN: DE40 3806 0186 2020 0200 27; BIC: GENODED1BRS.

Für Presserückfragen:
Wolfram Schmuck, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bonner Spendenparlament e.V., Tel.: 0160 97246825.


Empfehlungen der Finanzkommission
des Bonner Spendenparlaments
für die
12. Parlamentssitzung


Zur 12. Parlamentssitzung des Bonner Spendenparlaments am Samstag, 8. November 2014, schlägt die Finanzkommission dem Parlament nachfolgende 12 Projekte zur Entscheidung vor:

Projekt 1: „Werkstatt-Tag" als Bildungsangebot - Motivation kranker Kinder am Experimentiertisch Träger: Abenteuer lernen e. V.
Mit einem wöchentlichen „Werkstatt-Tag" an der Paul-Martini-Schule erhalten Kinder, die länger als vier Wochen aufgrund traumatischer, psychischer oder anderer Krankheiten keine reguläre Schule besuchen konnten, ein erfahrungsorientiertes naturwissenschaftliches Bildungsangebot. Diese Kinder in einer erschwerten Lebenssituation sollen - in dem sie sich mit geeigneten naturwissenschaftlichen Experimenten beschäftigen - ermutigt und angeregt werden, sich mit Freude wieder mit ihrer Umwelt auseinanderzusetzen. Sie lernen so, ihre Persönlichkeitsentwicklung zu stärken. Für eine andere Gruppe von Kindern wurde ein solches Projekt bereits einmal gefördert und hat in Konzept und Umsetzung sehr überzeugt.
Antrag: 4.950,-- Euro für Experimentiermaterial, Honorar für insgesamt 4 Projektgruppen und pädagogische Begleitung.

Empfehlung: Die Finanzkommission empfiehlt, das Projekt in beantragter Höhe zu fördern.

Projekt 2: „Aus alt mach neu" - Möbelkunst von und mit jungen Flüchtlingen Träger: Ausbildung statt Abschiebung (AsA) e.V.
Das Projekt will jungen Flüchtlingen die Chance bieten, durch gemeinsame Arbeit unter kreativer Anleitung aus alten Möbelstücken etwas Neues herzustellen.
Die Flüchtlinge im Alter zwischen 18 und 25 Jahren, die derzeit keine Möglichkeit der Schul- oder Berufsausbildung haben, verbessern so ihre Sprachkenntnisse, entdecken ihre handwerklichen Fähigkeiten und entwickeln berufliche Schlüsselkompetenzen, die ihnen eine spätere Teilhabe am Arbeitsleben ermöglichen. Bei Erfolg soll das Projekt zum festen Bestandteil der Bildungsangebote für junge Flüchtlinge in Bonn werden.
Antrag: 3.880,-- Euro für Honorare Projektleitung, Sprachlehrerin, Studenten (Möbelkunst), Bücher, Material.
Empfehlung: Die Finanzkommission empfiehlt, das Projekt in beantragter Höhe zu fördern.

Projekt 3: Mobilität durch neuen Kleinbus - Teilhabe für Rollstuhlbasketballer sichern
Träger: Allgemeiner Sportverein Bonn e.V. (ASV)

Der Verein, der Sport für Menschen mit und ohne Behinderung fördert, benötigt einen neuen Kleinbus, um die Rollstuhlbasketballer der verschiedenen Mannschaften des ASV sowie die Rollstühle und die sonstige Ausrüstung zu transportieren. Den überwiegend jungen und jugendlichen Sportler/innen soll die Teilnahme am Trainingsbetrieb und an Vergleichswett-kämpfen (zumeist Breiten-, aber auch Leistungssport) ermöglicht werden. Das aktuell vorhandene Fahrzeug ist aufgrund seiner hohen Laufleistung und seines schlechten Zustandes nicht mehr rentabel zu benutzen.

Antrag: 10.562,67 € für Anschaffung eines Fahrzeugs.

Empfehlung: Die Finanzkommission empfiehlt, das Projekt in beantragter Höhe zu fördern.

Projekt 4: „Schätze im Quartier" - Ehrenamtliche Seniorenbegleiter/innen schulen Träger: Bonner Verein für Pflege und Gesundheitsberufe e.V.

Durch die Förderung von freiwilligem Engagement soll es älteren Menschen ermöglicht werden, in ihrem angestammten Quartier in Dransdorf alt zu werden oder nach einem Krankenhaus-aufenthalt wieder nach Hause zurückzukehren. Dazu ist eine niederschwellige Unterstützung der Betroffenen durch eine ehrenamtliche Begleitung erforderlich. Mit dem Projekt sollen Ehrenamtliche für diese Aufgabe gewonnen und entsprechend geschult werden. Anzusprechen sind insbesondere auch Menschen mit Migrationshintergrund, da zunehmend mehr Senioren/innen mit Migrationsgeschichte im Alter Unterstützung und Begleitung benötigen. Im Einsatz werden die geschulten Ehrenamtlichen fachlich weiterhin begleitet. Das Vorhaben ist ein Anstoß für das Großprojekt „Altwerden im Quartier".
Antrag: 5.000,-- Euro € für Honorar- und Sachkosten (Flyer, Verpflegung und Kinderbetreuung an Schulungstagen).
Empfehlung: Die Finanzkommission empfiehlt, das Projekt in beantragter Höhe zu fördern.

Projekt 5: „Gemeinsam kochen, gesund ernähren" - Inklusives Jahresprojekt für junge Menschen Träger: Brücke - Krücke e.V.

Kinder und Jugendliche aus dem Quartier „Bonner Altstadt", mit und ohne Behinderung, lernen unter professioneller Anleitung und Begleitung die Zubereitung saisonaler und regionaler Gerichte.
Gemeinsames Kochen fördert nicht nur Bildung, sondern auch Akzeptanz „andersartiger" Ernährungsgewohnheiten. Darüber hinaus erzielen die Kinder und Jugendlichen Erfolgs-erlebnisse, die ganz besonders durch gemeinsames Handeln und Rücksichtnahme be- und gefördert werden.
Antrag: 5.314,95 Euro für Honorar Köchin/Koch, Material/Geräte, Lebensmittel
Empfehlung: Die Finanzkommission empfiehlt, das Projekt in beantragter Höhe zu fördern.

Projekt 6: „Bewegte Schule" - „Runder Tisch" für Sport und Kommunikation Träger: Förderverein Bonns Fünfte e.V.

Mit einem besonderen „runden Tisch" im Pausenhof will die inklusive Gesamtschule „Bonns Fünfte" in Kessenich, die auch eine große Zahl von Kindern mit Förderbedarf betreut, etwas für die sportliche Betätigung und Kommunikation tun. Denn alle Kinder brauchen in den Pausen einen Ausgleich zu den langen Sitzzeiten während des Unterrichts. Allerdings ist der völlig leere Schulhof der Schule auch noch durch Container begrenzt. Es gibt keinerlei Angebote für Spiele.
Tischtennis wäre eine Möglichkeit. An der runden Tischtennisplatte könnte eine Kindergruppe Rundlauf spielen. Auf Bänken können Zuschauer Platz nehmen oder sie regen zum Balancieren an.
Durch gemeinsames Spiel wird die soziale Integration gefördert. Der runde Tisch kann durch Zufügen leichter Hocker für eine größere Gruppe auch als Gesprächskreis genutzt werden.
Antrag: 4260,-- Euro € für eine runde Tischtennisplatte (aus Beton) und dazu passenden Sitzbänken.
Empfehlung: Die Finanzkommission empfiehlt, das Projekt in beantragter Höhe zu fördern.

Projekt 7: Mit Tanz und Spiel gegen Isolation - Singworkshop für Senioren
Träger: Gesellschaft der Klingenden Brücke e.V.


Viele Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit Migrationshintergrund führen ein isoliertes Leben. Im Singworkshop soll ihnen durch das gemeinsame Singen, Tanzen und Spielen Freude bereitet und ein Gemeinschaftsgefühl erzeugt werden.

Volkslieder europäischer Sprachen werden vorgestellt und hinsichtlich ihrer Geschichte und Kultur erklärt. Dadurch fühlen sich auch Menschen mit Migrationshintergrund verstanden und akzeptiert. Ein Musiker studiert sie mit den Teilnehmern ein.

Antrag: 1.100,-- Euro für die Durchführung des Workshops.

Empfehlung: Die Finanzkommission empfiehlt, das Projekt in beantragter Höhe zu fördern.


Projekt 8. „Outdoor ist HiP" - Außengelände am Kinder- und Jugendzentrum gestalten
Träger: Kleiner Muck e.V.

Das weitläufige Außengelände des 2004 eröffneten Kinder- und Jugendzentrums HiP in Neu Vilich soll attraktiver gestaltet werden, um die feste Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche von 6 bis 18 Jahren künftig noch besser zu nutzen. Mit einer Fläche von nur 71 m² und zu Spitzenzeiten bis zu 80 Kindern und Jugendlichen am Tag, - davon die Hälfte mit Migrationshintergrund - ist das Haus mehr als ausgelastet.

Gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen ist eine entsprechende Konzeption erarbeitet worden. Die Förderung soll die Anschaffung von Sport- und Spielgerätschaften sowie die Errichtung eines Gartengerätehauses für die Lagerung von Spielmaterialien etc. ermög-lichen. Jugendliche aus der Einrichtung bekommen die Möglichkeit, beim Aufbau zu helfen.

Antrag: 4.294,-- Euro für Streetbasketball-Anlage, Sport- und Spielgeräte, Gerätehaus.

Empfehlung: Die Finanzkommission empfiehlt, das Projekt in beantragter Höhe zu fördern.

Projekt 9: „Farben im Kopf" - Menschen mit Demenz durch Kunst bewegen Träger: Lebensqualität im Alter (LeA) e.V.

Kunst weckt alle Sinne, bestärkt Gefühle und lädt zu Gesprächen ein. Die Teilnahme an einem wöchentlichen Mal-Workshop im Kunstmuseum Bonn soll Menschen mit Demenz mit künstlerischen Mitteln anregen, positiv fordern und fördern. Dabei meistern sie, sich im öffentlichen Raum zu bewegen, fremden Personen in den Ausstellungsräumen zu begegnen und emotionale Eindrücke zu verarbeiten. Sie werden geistig und körperlich bewegt. Das Projekt ist zugleich ein Beitrag zur Inklusion durch die Begegnung von Menschen mit und ohne Demenz.

Antrag: 1656 € für Honorar, Materialkosten und Transport.

Empfehlung: Die Finanzkommission empfiehlt, das Projekt in beantragter Höhe zu fördern.

 

Projekt 10: „Juleica": Zum Jugendleiter mit Card qualifizieren
Träger: Scouting Bonn e.V.


Der Verein möchte insgesamt acht Jugendliche für den Erwerb der Jugendleiter-Card (Juleica) ausbilden. Die Juleica ist ein bundesweit einheitlicher Ausweis für ehrenamtliche
Mitarbeiter/Innen in der Jugendarbeit, die einen hohen Standard in der Qualifikation sicherstellt. Die Ausbildung umfasst unter anderem eine Einführung in Ziele und Methoden der Jugendarbeit, psychologische und pädagogische Grundlagen, aktuelle Themen wie Geschlechterrollen und interkulturelle Kompetenz sowie eine gesonderte Erste-Hilfe- Schulung.

Der Verein bietet wöchentlich in Bad Godesberg verschiedene Kurse für Jugendliche an, die dann durch die Juleica-Inhaber/Innen geleitet werden.

Antrag: 1.600,-- Euro für die Durchführung der Kurse.

Empfehlung: Die Finanzkommission empfiehlt, das Projekt in beantragter Höhe zu fördern.

Projekt 11: Mobilitätstraining für Rollstuhlfahrer - Behinderte „erfahren" neue Grenzen Träger: Selbsthilfe Körperbehinderter e.V.

Die Teilhabe von Rollstuhlfahrern am öffentlichen Leben ist durch eigene Unsicherheit im Rollstuhl oder fehlende Barrierefreiheit häufig sehr eingeschränkt. In Rollstuhlmobilitäts-trainings können Betroffene wie auch Angehörige Möglichkeiten und Grenzen in der Benutzung des Rollstuhls erfahren.
Grundlegende Fahrtechniken wie beispielsweise Schieben, Stoppen, Drehen, Kippen und Fahren in schwierigem Gelände (Steigungen, Schrägen, Stufen) werden vermittelt und in der Praxis erprobt. Dadurch wird das Erlernte für den Alltag sichergestellt.
Antrag: 4.370,-- Euro für die Durchführung der Kurse zum Rollstuhlmobilitätstraining durch den Deutschen Rollstuhlsportverband.
Empfehlung: Die Finanzkommission empfiehlt, das Projekt in beantragter Höhe zu fördern.

Projekt 12 : Teilhabe durch Mobilität - Fahrräder für suchtkranke Menschen
Träger : Verein für Gefährdetenhilfe (VfG) e.V.

In der Rehabilitationseinrichtung „Ausweg" wird jungen Suchtkranken der Aufbau einer zufriedenstellenden, abstinenten, beruflichen und sozialen Perspektive ermöglicht.
Die Anschaffung von Fahrrädern ermöglicht eine kostengünstige Mobilität zur Erledigung beispielsweise von Amts- und/oder Behördengängen. Auch zu Freizeitzwecken im Sinne einer suchtfreien Freizeitbeschäftigung sind die Fahrräder unersetzlich.

Die Bewohner/Innen der Einrichtung beziehen in der Regel Arbeitslosengeld II ( ALG II )
und sind auf die Ausleihfahrräder angewiesen. Ziel der Reha-Maßnahme ist die Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit und damit Sicherung einer existentiellen Lebensgrundlage.

Antrag : 519,98 Euro für ein Damen- und ein Herrenfahrrad.

Empfehlung: Die Finanzkommission empfiehlt, das Projekt in beantragter Höhe zu fördern.


Bonn, 8. September 2014

Südstadt zeigt sich spendenfreudig

„Genießer-Diagonale" voller Erfolg -- 850 Euro für das Bonner Spendenparlament - Mit neun neuen Parlamentariern 400er-Marke überschritten

Der Erfolg der Premiere der „Genießer-Diagonale" zwischen podium49 und Restaurant Matthieu's im vergangenen Jahr wurde beim jüngsten Sommerfest in der Bonner Südstadt noch übertroffen. „Die Zahl der Besucher ist deutlich gestiegen und das kulinarische Angebot sowie die auserlesenen Weine wurden bis in die Abendstunden ausgiebig genossen", freuen sich die Veranstalter Ralf Karabasz vom podium49 und Matthias Hackelbusch. Die gute Stimmung spiegelt sich in der großzügigen Spende von 850 Euro an das Bonner Spendenparlament, denn gefeiert wurde in der Ar-gelanderstraße für den guten Zweck.

„Die Freude auf unserer Seite ist umso größer, als wir bei diesem Straßenfest auch noch neun neue Mitglieder für das Bonner Spendenparlament gewinnen konnten. Damit hat die Zahl der Par-lamentarier, die regelmäßig mindesten fünf Euro im Monat spenden, erstmals die Marke von 400 überschritten", bedankte sich Wolfram Schmuck vom Vorstand der Initiative bei der Spendenüber-gabe. Die neuen Mitglieder des Spendenparlaments können bei der nächsten Parlamentssitzung am 8. November 2014 im Forum des Hauses der Volksbank Bonn Rhein-Sieg eG gleich mitbestimmen, welche sozialen Projekte in Bonn dieses Mal gefördert werden.

Zu der Spende hat wesentlich der Losverkauf für die mit attraktiven Preisen reich bestückte Tombola beigetragen. Die Auslosung der Gewinne am Abend war einer der Höhepunkte der „Genießer-Diagonale". Neben Büchern, CDs, Weinpräsenten und vielen Überraschungspreisen zählten ein Menü für zwei Personen im Restaurant Matthieu's, Freikarten zur podium49-Veranstaltung „Hoch und heilig", unter anderem mit dem bekannten Bonner Architekten Karl-Heinz Schommer am 12. September, sowie zur Premiere des neuen Programms des Wein-Kabarettisten Ingo Konrads, „Freunde schöner Göttertropfen", am 30. September zu den begehrten Hauptpreisen.

Das Bonner Spendenparlament hat bislang schon 94 soziale Projekte in Bonn mit mehr als 225 000 Euro unterstützt. Mit einer Spende von mindestens fünf Euro im Monat kann jeder Sitz und Stimme in diesem wohltätigen Parlament bekommen.

Informationen: Bonner Spendenparlament e. V., Weberstraße 101, 53113 Bonn, Telefon: 0228-218158, E-Mail: info@bonner-spendenparlament.de und im Internet unter www.bonner-spendenparlament.de

Für Presserückfragen: Wolfram Schmuck, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bonner Spendenpar-lament e.V., Tel.: 0160-97246825.


Bonn, 18. Juli 2014

Mehr als 50 000 Euro für neue soziale Vorhaben in Bonn
Bonner Spendenparlament schreibt Fördermittel für gemeinnützige Vereine aus

Die Spendenbereitschaft der inzwischen rund 390 Mitglieder des Bonner Spendenparlaments und zusätzlicher Förderer der Initiative ist ungebrochen. Erstmals kann die 2008 gegründete Initiative mehr als 50 000 Euro zur Unterstützung neuer sozialer Projekte in der Bundesstadt ausschreiben. Auf der nächsten Parlamentssitzung am 8. November 2014 werden die Parlamentsmitglieder als regelmäßige Spender darüber debattieren und entscheiden, welche Projekte gefördert werden.

Gemeinnützige Vereine mit Sitz in Bonn können sich ab sofort um eine Förderung ihrer geplanten Vorhaben beim Bonner Spendenparlament bewerben. Die Antragsfrist läuft bis zum 8. September 2014. Unterstützt werden Projekte, die zur Integration aller Bevölkerungsgruppen beitragen, Bildung und Ausbildung junger Menschen fördern, von Armut, Isolation und Obdachlosigkeit betroffenen Menschen helfen, Senioreninitiativen stärken oder auf andere Weise die Lebensbedingungen in unserer Stadt verbessern.

„Wir freuen uns auf möglichst viele Förderanträge für neue Projektideen und innovative sowie nachhaltige soziale Vorhaben", sagt Prof. Dr. Hans-Martin Schmidt, Vorsitzender des Bonner Spendenparlaments e.V. Auf der vergangenen Parlamentssitzung im Frühjahr dieses Jahres wurde bereits die finanzielle Unterstützung von elf neuen sozialen Projekten vom mobilen Jugendheim „Speedy 2.0" bis zur Flüchtlingshilfe mit insgesamt 42 570 Euro verabschiedet.

Dauerhafte Unterstützung durch Zahnärzte-Initiative

„Wenn wir 2014 knapp 100 000 Euro an Spendengeldern ausschütten können, so verdanken wir das dem erfreulichen Wachstum der Zahl unserer Parlamentsmitglieder, aber auch großzügigen zusätzlichen freien Spenden. Wir werten das als einen Vertrauensbeweis für unser erfolgreiches, ehrenamtliches Engagement", betont Schmidt.

Zu dem beachtlichen Spendenvolumen trage auch die Zahnärzte-Initiative Bonn-Rheinsieg-Euskirchen e.V. (ZIBS) bei. "Der Vorstand hat auf seiner jüngsten Sitzung beschlossen, das Bonner Spendenparlament als beispielhafte Organisation durch einen jährlichen Spendenbetrag von 2 000 Euro zu fördern", habe der Vorsitzende der Zahnärzte-Initiative, Dr. Bernhard Feuereisen, soeben mitgeteilt. Darüberhinaus könnten von der sozial engagierten Vereinigung noch weitere 1 000 Euro für besonders förderungswürdige Projekte zur Verfügung gestellt werden.

Förderanträge bis 8. September an das Bonner Spendenparlament

Förderanträge können von gemeinnützigen Vereinen bis spätestens 8. September 2014 beim Bonner Spendenparlament eingereicht werden. Nach Überprüfung der Anträge duch die
Finanzkommission entscheiden die Mitglieder des Spendenparlaments auf der 12. Parlamentssitzung am 8. November 2014 über die zu fördernden Projekte und die Höhe der Zuwendungen. Das Bonner Spendenparlament hat bislang schon 94 Projekte mit mehr als 225 000 Euro unterstützt. Mit einer Spende von mindestens fünf Euro im Monat kann jeder Sitz und Stimme in diesem wohltätigen Parlament bekommen.

Informationen und Unterlagen: Bonner Spendenparlament e. V., Weberstraße 101, 53113 Bonn, Telefon: 0228-661603 und 0228-218158, E-Mail: info@bonner-spendenparlament.de und im Internet unter www.bonner-spendenparlament.de >Projektförderung (Antragsformulare als Download).

Für Presserückfragen: Wolfram Schmuck, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bonner Spendenparlament e.V., Tel.: 0160-97246825.

 

 

 


Bonn, 6. Juni 2014

Beim BMW-Golfturnier für den guten Zweck eingelocht
2.000 Euro-Spende für das Bonner Spendenparlament

Der BMW Golf Cup International im Golfclub Schloss Miel hat nicht nur die 106 teilnehmenden Golfer begeistert. Über die Startgelder, die in voller Höhe von 7.965 Euro für gemeinnützige Zwecke gespendet werden, können sich vier wohltätige Institutionen freuen. So dankte Rita Koch vom Präsidium des Bonner Spendenparlaments e.V. dem Leiter der BMW Niederlassung Bonn, Hauke Mörsch, für einen Spendenscheck über 2.000 Euro. Das Geld kommt sozialen Projekten in Bonn zugute.

Weltweit beteiligen sich gut 100.000 Amateur-Golfer in 50 Ländern am BMW Golf Cup International. Die vier Sieger des Turniers der Bonner Niederlasssung sind dem Traum vom Weltfinale einen Schritt näher gekommen. Sie haben sich das Ticket für das Landesfinale verdient.

Das Bonner Spendenparlament unterstützt Projekte in Bonn, die Bildung und Ausbildung junger Menschen fördern, zur Integration aller Bevölkerungsgruppen beitragen, von Armut, Isolation und Obdachlosigkeit betroffenen Menschen helfen oder auf andere Weise die Lebensbedingungen in unserer Stadt spürbar verbessern. Mit fünf Euro im Monat kann jeder Parlamentarier werden und in den Parlamentssitzungen über die Vergabe der Spendenmittel mitentscheiden. Von der 1. bis zur 11. Parlamentssitzung wurden bereits 94 soziale Projekte mit über 225.000 Euro unterstützt.

Informationen: Bonner Spendenparlament e. V., Weberstraße 101, 53113 Bonn, Telefon: 0228-218158, E-Mail: info@bonner-spendenparlament.de, Internet: www.bonner-spendenparlament.de, Spendenkonto: Volksbank Bonn Rhein-Sieg eG, BLZ 380 601 86, Konto-Nr.: 20 200 200 27, IBAN: DE40 3806 0186 2020 0200 27; BIC: GENODED1BRS.

Für Presserückfragen:
Wolfram Schmuck, Vorstand Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bonner Spendenparlament e.V., Tel.: 0160- 97246825.
Susanne Eiber, Leiterin Marketing BMW Niederlassungsverbund NRW, Tel.: 0211-90998-1981,
www.press.bmwgroup-sport.com



Bonn, 8. Mai 2014

Vom Angelkurs für behinderte Kinder über „Speedy 2.0" bis zur Flüchtlingshilfe

11. Parlamentssitzung: Bonner Spendenparlament fördert neue soziale Projekte mit mehr als 42.000 Euro - Mitgliederzahl um 25 Prozent auf 386 gestiegen - Zusammenarbeit mit so-zialen Institutionen und Vereinen intensiviert

Ein knappes Dutzend neuer sozialer Projekte kann in Bonn ab sofort an den Start gehen. Auf der 11. Parlamentssitzung haben die Mitglieder des Bonner Spendenparlaments am Mittwochabend (7.05.) im Hörsaal B des Anatomischen Instituts der Universität einem Fördervolumen von insge-samt 42.570 Euro zugestimmt. „Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und freuen uns, Sie auf dem Weg der Umsetzung Ihrer Vorhaben begleiten zu können", versicherte der Vorsitzende des Bonner Spendenparlaments e.V., Prof. Dr. Hans-Martin Schmidt, den Vertretern von elf gemeinnützigen Vereinen, die sich um eine finanzielle Unterstützung ihrer Projekte beworben hatten.

Besonders freuen kann sich der Verein Kleiner Muck e.V., der einen ausrangierten Linienbus der Stadtwerke als „Speedy 2.0" zum mobilen Jugendtreff ausbaut. Das Spendenparlament erhöhte den zunächst vorgesehenen Förderbeitrag für den Innenausbau des Buses um 1.000 Euro auf 6.000 Euro. Die Studenteninitiative Weitblick e.V. kann nun noch mehr Patenschaften für junge Flüchtlingskinder übernehmen. Auch bei diesem Projekt legten die Parlamentarier bei der finan-ziellen Unterstützung um 20 Prozent auf 4.512 Euro zu. Volle Unterstützung fand auch das Projekt „Gemeinsam reparieren statt wegwerfen". Die technische Ausstattung der „Offenen Werkstatt" des Vereins Haus am Müllestumpe e.V. wird mit 2.388 Euro gefördert. Überaus dankbar ist der Verein Selbsthilfe Körperbehinderter Bonn e.V. für die Zuwendung von 1.320 Euro zur Anschaffung einer Medienausstattung für die regelmäßigen Treffs, durch die soziale Kontakte der Behinderten gefördert werden.

„Wohnst Du noch oder spielst Du schon" ist der Titel eines Schauspielprojektes, mit dem das Selbstwertgefühl suchtkranker Erwachsener gestärkt werden soll. Bei einem besonderen, barrie-refreien Angelprojekt erlernen Kinder mit und ohne Behinderung unter fachlicher Anleitung, ei-genständig eine ruhige und motivierende Sportart auszuüben. Vorurteile, Unkenntnis und Ängste gegenüber kurdischen Kindern, Jugendlichen und Eltern sollen durch das Projekt „Klassenzimmer voller Vielfalt" abgebaut und der Dialog mit Lehrern, Erziehern und Vertretern der beruflichen Bildungssysteme intensiviert werden. Das Schülercafé „Tortuga" kann durch die Anschaffung von zwei speziellen Kickertischen und einem Airhockeytisch für behinderte Schülerinnen und Schüler zum „Spielcafé" ausgebaut werden.

„Wir können dem Bonner Spendenparlament zu seinem großartigen Engagement nur gratulieren und müssen allen Mitbürgern dankbar sein, die sich ehrenamtlich in den vielen gemeinnützigen Vereinen in unserer Stadt für den guten Zweck einbringen." Mit diesem Worten begrüßte Prof. Dr.

Karl Schilling, Geschäftsführender Direktor des Anatomischen Instituts, als Gastgeber die Teil-nehmer der 11. Parlamentssitzung. Der Vorsitzende der Initiative, Hans-Martin Schmidt, legte zu Beginn eine positive Bilanz vor. Die Zahl der Mitglieder des Spendenparlaments ist gegenüber dem Vorjahr um 25 Prozent auf 386 gestiegen. Er bedankte sich für die regelmäßigen Spendenbeiträge der Parlamentarier und für viele zusätzliche, großzügige Spenden sowie die Unterstüt-
zung durch Kooperationspartner und Sponsoren. So konnten im vergangenen Jahr insgesamt 56 000 Euro an Spendengeldern zur Förderung von sozialen Projekten ausgeschüttet werden.

Für Wolfgang Bös vom Präsidium des Bonner Spendenparlaments zeigt die lebhafte Debatte der rund 80 auf dieser Sitzung vertretenen Parlamentarier das außergewöhnliche bürgerschaftliche Engagement dieser gemeinnützigen Initiative. Für die kommenden Jahre hat sich das Bonner Spendenparlament viel vorgenommen. Damit die künftige Förderung möglichst bedarfsgerecht und frühzeitig einsetzen kann, werden mögliche Förderbedarfe aus den verschiedenen Hand-lungsfeldern wie Inklusion, Integration, Bildungsprojekte, aber auch Seniorenhilfe im Zusammen-wirken mit sozialen Institutionen und Vereinen ermittelt. Eine Reihe von Gesprächen mit entspre-chenden Entscheidungsträgern der Stadt Bonn, Organisationen und Vereinen habe bereits statt-gefunden.

Elf neue Projekte mit insgesamt 42.570 Euro gefördert

Auf der 11. Parlamentssitzung haben die Mitglieder des Bonner Spendenparlaments die Förderung folgen-der Projekte mit insgesamt 42.570 Euro verabschiedet:

Projekt 1: „Wohnst Du noch oder spielst Du schon" - Schauspielprojekt für chronisch abhängige Erwachsene.
 Chronisch abhängigen Männern und Frauen der Villa Noah will der Caritasverband für die Stadt Bonn e.V. durch ein Schauspielprojekt einen Zugang zu ihren kreativen und emotionalen Fähigkeiten ermöglichen und somit deren meist sehr eingeschränktes Selbstwertgefühl nachhaltig stärken. Studenten der Alanus-Hochschule Alfter leiten Bewohner der Einrichtung an, Alltagssituationen schauspielerisch dar-zustellen, um „Sich-selbst-in-Szene-zu-setzen". Nach 20 Probeeinheiten soll das eingeübte Theaterstück öffentlich aufgeführt werden. Fördermittel: 4.200,00 Euro.
Projekt 2: „Nachhaltig zusammen wachsen" - Natur erfahren im Schulgarten. Themenbereiche wie Natur-, Arten- und Umweltschutz stehen im Mittelpunkt eines Projektes des Fördervereins der Elisabeth-Selbert-Gesamtschule Bonn e.V. Unter fachlicher Anleitung von Lehrerinnen und Lehrern legen die Schülerinnen und Schüler einen bunten ökologischen Schulgarten an. Sie sollen den Jahreszyklus im Garten selber erarbeiten und erleben. Es geht um Erfahrungen über die eigenen Kräfte, sonderpädagogische Förderung der Sinne, Sprachförderung, Ruhe und Entspannung sowie die Übernahme von Verantwortung. Aktiv werden die Produktionsschritte vom Anbau bis zum Kochtopf vermittelt und die regionalen Feldfrüchte in der schuleigenen Küche genutzt. Beantragt sind Mittel für die Anschaffung von typischen Gartengeräten, Saatgut, Pflanzen, Regentonnen, Komposte, Baggerarbeiten, Teichzubehör und eine Wetterstation. Fördermittel: 5.000,00 Euro.
Projekt 3: „Natur und Sport barrierefrei" - Angelprojekt für Kinder mit und ohne Behinderung. Gera-de für Kinder mit Behinderung ist es wichtig, ohne fremde Hilfe eine positive und ruhige Sportart wie bei-spielsweise Angeln auszuüben. Bei dem Angelprojekt der besonderen Art des Vereins Gemeinsam leben - gemeinsam lernen Bonn e.V. werden Kinder mit und ohne Behinderung von erfahrenen Anglerinnen und Anglern an einem barrierefreien Angelteich in dieser Sportart entsprechend angeleitet. Sozialstrukturen sollen gefördert und gefestigt werden. Naturthemen werden auf einfache Weise vermittelt. Fördermittel: 4.000,00 Euro.
Projekt 4: „Selbstbestimmt lernen nach der Schule" - neue IT-Technik für Selbstlernzentrum.
Mit einer modernen IT-Ausstattung will der Verein der Freunde und Förderer des Weiterbildungskollegs der Stadt Bonn e.V. seinen Schülern in einem Selbstlernzentrum die Möglichkeit bieten, sich auch gemeinsam außerhalb ihrer Schul- und Arbeitszeiten mit elektronischen Lernmedien den Lernstoff im Selbststudium anzueignen. Mit dem Projekt sollen Rechner mit aktueller Software angeschafft werden, mit denen eine entsprechende Arbeit im Selbststudium überhaupt erst möglich wird. Fördermittel: 3.000,00 Euro.

Projekt 5: „Gemeinsam reparieren statt wegwerfen" - Offene Werkstatt für alle. Menschen aus allen sozialen Schichten und ihre verschiedensten Fähigkeiten sollen in einer barrierefreien „Offenen Werkstatt" des Haus am Müllestumpe e.V. miteinander verbunden und im Sinne praktischer Nachhaltigkeit motiviert werden, unter Anleitung ehrenamtlicher Experten kostenlos Bestehendes zu reparieren oder daraus Neues zu gestalten. Das gemeinsames Projekt mit der Initiative „Bonn im Wandel" soll das vorhandene integrative Kunst- und Kulturprogramm des Haus Müllestumpe und das frisch gestartete „Repair-Cafe" ergänzen. För-dermittel: 2.388,00 Euro.
Projekt 6: „Tempo für Speedy 2.0" - Innenausbau für mobiles Jugendheim. „Speedy", ein umgebauter Linienbus der Stadtwerke, wird seit 15 Jahren als mobiles Jugendheim an sechs Tagen in der Woche an drei Standorten in Bonn eingesetzt. Für den Bus, der nach 25 Betriebsjahren ausgemustert werden muss, hat der Verein Kleiner Muck e.V. wieder einen ausrangierten Linienbus der Stadtwerke erwerben können, der nunmehr neu ausgestattet werden muss. Der Schwerpunkt von „Speedy 2.0" liegt wieder bei kultureller und kreativer Förderung in Gestalt eines offenen Jugendtreffs für Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren. Mit an Bord sind neben pädagogischen Mitarbeitern Funsport- und andere Spiele, eine Küche, Internet und mehr. Die Jugendlichen bekommen Hausaufgaben-Hilfe, ein offenes Ohr für ihre großen und kleinen Sorgen und dürfen hier auch einfach mal nur sie selbst sein. Fördermittel: 6.000,00 Euro.
Projekt 7: „ Klassenzimmer voller Vielfalt: Vorurteile - Unkenntnis - Ängste" - junge Kurden kennenlernen. Ziel des Projektes von NAVEND - Zentrum für Kurdische Studien e.V. ist es, durch Workshops und eine Fachtagung den Dialog zwischen kurdischen Kindern/Jugendlichen/ Eltern mit Lehrpersonal, ErzieherInnen und Vertretern der beruflichen Bildungssysteme zu intensivieren und Vorurteile und Ängste abzubauen. Auf beiden Seiten gibt es häufig sehr viel Unkenntnis über Werte und Normen, kulturelle, soziale und religiöse Hintergründe. Das erschwert oft erfolgreiche Schullaufbahnen und Einstiege in berufliche Übergangssysteme. Fördermittel: 4.250,00 Euro.
Projekt 8: "Menschen mit Behinderung zusammenführen" - Medienausstattung für regelmäßige Treffen.
 Die regelmäßigen Treffen und Begegnungen von behinderten Mitgliedern des Vereins Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. untereinander und mit Gästen sollen durch entsprechende Medienausstattung für Filme, Projektionen bei Vorträgen und Musikwünsche vielfältiger und lebendiger gestaltet werden und somit zur Teilnahme anregen. Das wechselnde Programm, welches durch die Mit-glieder ausgesucht wird, fördert die sozialen Kontakte, regt zum Meinungsaustausch und zu Gesprächen an und wirkt so der Vereinsamung und Isolation entgegen, die durch behinderungsbedingte Mobilitätseinschränkung häufig entstehen. Fördermittel: 1.320,00 Euro.
Projekt 9: „Lernpatenschaften plus" - weiterführende Studentenpatenschaften für Flücht-lingskinder: Ehrenamt - Multiplikatoren - Berufsorientierung. Die älteren Jugendlichen mit Migrationshintergrund, die im Rahmen des KOMBO-Projektes durch die Patenschaften der Studenteninitiative Weitblick Bonn e.V. sensibilisiert worden sind, sollen nun selber an das ehrenamtliche Engagement und an ihre berufliche Zukunft herangeführt werden.: 1.) Als Multiplikatoren werden die Jugendlichen, die die Herausforderungen als Migranten in Deutschland selber am besten kennen, neu angekommenen Flüchtlingen in allen Lebenslagen helfen. Fußballturniere, eine Stadtrallye und gemeinsames Kochen sollen die gemeinsame Grundlage bilden. 2.) Fünf Jugendliche können mit Workshops gezielt gefördert werden, um als Vorbild in der KOMBO-Gruppe zu dienen. 3.) Die Grundlagen des deutschen Bildungssystems sollen in einer Tagesveranstaltung zum Thema „Berufsorientierung und Bewerbungstraining" durch Experten und berufserfahrene Migranten den Jugendlichen, aber auch deren Eltern vermittelt werden. Zudem werden die KOMBO-Patenschaften weiter fortgeführt. Fördermittel: 4.512,00 Euro.
Projekt 10: "Rollo-Kick für Spielcafé" - neue Spielmöglichkeiten für Behinderte im Schülercafé "Tor-tuga". Das bestehende Schülercafé "Tortuga" möchte der Verein für körper- und mehrfachbehinderte Men-schen Bonn e.V. durch zwei unterfahrbare Kickertische und durch einen Airhockeytisch für die Behinderten zum „Spielcafé" erweitern und damit noch attraktiver gestalten. Im Schülercafé können das Verkaufen von Getränken, der Umgang mit einer elektrischen Kasse sowie die Waffelproduktion erlernt werden. Da die behinderten Schüler den größten Teil des Tages in der Schule verbringen, unterstützt das Schülercafé die Bildung sozialer Kontakte und trägt wesentlich zu Lerneffekten bei. Dies hat Auswirkung auf das Erlernen von notwendigen Schlüsselqualifikationen wie Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ausdauer, Verantwortungsbewusstsein und Selbständigkeit. Im Spiel wird Teamfähigkeit, Konflikt- und Zeitmanagement gelernt. Fördermittel: 3.000 Euro.
Projekt 11: „Kinder Ensemble Marabu" - theaterpädagogisches Projekt für 10- bis 13-Jährige. Der Verein marabu projekte e.V., spricht mit dem Projekt speziell eine jüngere Zielgruppe an. Maximal 16 Ju-gendliche im Alter zwischen 10 und 13 Jahren sollen sich unter professioneller Anleitung zu einem Ensem-ble zusammenfinden und ein Theaterstück zu einem Thema eigener Wahl entwickeln. Die Jugendlichen liefern selbst die Themen, die Geschichten und Erlebnisse und bekommen dann Möglichkeiten aufgezeigt, diese theatral in Szene zu setzen. Auf diese Weise können sie ihren Anliegen in gemeinsamem Erleben und Handeln künstlerisch Ausdruck verleihen. Das geprobte Stück wird anschließend in zwei bis drei Vorstellungen öffentlich aufgeführt. Es werden auch gemeinsam Theateraufführungen besucht. Fördermittel: 4.900,00 Euro.
Das Bonner Spendenparlament unterstützt Projekte in Bonn, die Bildung und Ausbildung junger Menschen fördern, zur Integration aller Bevölkerungsgruppen beitragen, von Armut, Isolation und Obdachlosigkeit betroffenen Menschen helfen oder auf andere Weise die Lebensbedingungen in unserer Stadt spürbar verbessern. Mit fünf Euro im Monat kann jeder Parlamentarier werden und in den Parlamentssitzungen über die Vergabe der Spendenmittel mitentscheiden. Von der 1. bis zur 11. Parlamentssitzung wurden bereits 94 soziale Projekte mit über 225.000 Euro unterstützt.

Weitere Informationen:
Bonner Spendenparlament e. V., Weberstraße 101, 53113 Bonn, Telefon: 0228-218158, E-Mail: info@bonner-spendenparlament.de, Internet: www.bonner-spendenparlament.de, Spendenkonto: Volksbank Bonn Rhein-Sieg eG, BLZ 380 601 86, Konto-Nr.: 20 200 200 27, IBAN: DE40 3806 0186 2020 0200 27; BIC: GENODED1BRS.

Für Presserückfragen:
Wolfram Schmuck, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bonner Spendenparlament e.V., Tel.: 0160 97246825.

 



Bonn, 7. Mai 2014

Vom Angelkurs für behinderte und nicht behinderte Kinder bis zur Flüchtlingshilfe

11. Parlamentssitzung: Bonner Spendenparlament fördert neue soziale Projekte mit mehr als 40.000 Euro - Mitgliederzahl um 25 Prozent auf 385 gestiegen - Zusammenarbeit mit sozialen Institutionen und Vereinen intensiviert

Ein knappes Dutzend neuer sozialer Projekte kann in Bonn an den Start gehen. Auf der 11. Par-lamentssitzung haben die Mitglieder des Bonner Spendenparlaments am Mittwochabend (7.05.) im Hörsaal B des Anatomischen Instituts der Universität einem Fördervolumen von mehr als 40.000 Euro zugestimmt. „Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und freuen uns, Sie auf dem Weg der Umsetzung Ihrer Vorhaben begleiten zu können", versicherte der Vorsitzende des Bonner Spen-denparlaments e.V., Prof. Dr. Hans-Martin Schmidt, den Vertretern von elf gemeinnützigen Ver-einen, die sich um eine finanzielle Unterstützung ihrer Projekte beworben hatten. Dazu gehören die „Villa Noah" des Caritasverbandes, der Förderverein der Elisabeth-Selbert-Gesamtschule ebenso wie die Vereine Haus am Müllestumpe, der Kleine Muck, Zentrum für Kurdische Studien oder der Verein für körper- und mehrfachbehinderte Menschen Bonn.

„Wohnst Du noch oder spielst Du schon" ist der Titel eines Schauspielprojektes, mit dem das Selbstwertgefühl suchtkranker Erwachsener gestärkt werden soll. Bei einem besonderen, barrie-refreien Angelprojekt erlernen Kinder mit und ohne Behinderung unter fachlicher Anleitung, ei-genständig eine ruhige und motivierende Sportart auszuüben. Unter dem Motto „Gemeinsam re-parieren statt wegwerfen" stehen die Förderung von Nachhaltigkeit und Nachbarschaftshilfe durch die technischen Ausstattung einer „Offenen Werkstatt für alle" im Haus Müllestumpe. „Speedy 2.0.", das mobile Jugendheim in einem ausgemusterten Linienbus, kann Tempo aufnehmen. Die Finanzierung des Innenausbaus ist durch das Bonner Spendenparlament gesichert. Vorurteile, Unkenntnis und Ängste gegenüber kurdischen Kindern, Jugendlichen und Eltern sollen durch das Projekt „Klassenzimmer voller Vielfalt" abgebaut und der Dialog mit Lehrern, Erziehern und Vertretern der beruflichen Bildungssysteme intensiviert werden. Das Schülercafé „Tortuga" kann durch die Anschaffung von zwei speziellen Kickertischen und einem Airhockeytisch für behinderte Schülerinnen und Schüler zum „Spielcafé" ausgebaut werden.

„Wir können dem Bonner Spendenparlament zu seinem großartigen Engagement nur gratulieren und müssen allen Mitbürgern dankbar sein, die sich ehrenamtlich in den vielen gemeinnützigen Vereinen in unserer Stadt für den guten Zweck einbringen." Mit diesem Worten begrüßte Prof. Dr. Karl Schilling, Geschäftsführender Direktor des Anatomischen Instituts, als Gastgeber die Teil-nehmer der 11. Parlamentssitzung. Der Vorsitzende der Initiative, Hans-Martin Schmidt, legte zu Beginn eine positive Bilanz vor. Die Zahl der Mitglieder des Spendenparlaments ist gegenüber dem Vorjahr um 25 Prozent auf 386 gestiegen. Er bedankte sich für die regelmäßigen Spendenbeiträge der Parlamentarier und für viele zusätzliche, großzügige Spenden sowie die Unterstüt-


zung durch Kooperationspartner und Sponsoren. So konnten im vergangenen Jahr insgesamt 56 000 Euro an Spendengeldern zur Förderung von sozialen Projekten ausgeschüttet werden.
„Mit den heute zu beschließenden Zuwendungen an die Vereine überschreitet das Fördervolumen seit unserer Gründung im Jahre 2008 dann die Summe von 220.000 Euro. Und darauf können wir alle stolz sein", sagte Schmidt.

Für die kommenden Jahre hat sich das Bonner Spendenparlament viel vorgenommen. Damit die künftige Förderung möglichst bedarfsgerecht und frühzeitig einsetzen kann, werden mögliche Förderbedarfe aus den verschiedenen Handlungsfeldern wie Inklusion, Integration, Bildungspro-jekte, aber auch Seniorenhilfe im Zusammenwirken mit sozialen Institutionen und Vereinen ermit-telt. Eine Reihe von Gesprächen mit entsprechenden Entscheidungsträgern der Stadt Bonn, Or-ganisationen und Vereinen habe bereits stattgefunden.

Elf neue Projekte zur Förderung empfohlen

Auf der 11. Parlamentssitzung hat die Finanzkommission des Bonner Spendenparlaments folgende Projekte mit einem Fördervolumen von insgesamt 40.200,00 Euro zur Debatte und Abstimmung empfohlen:

Projekt 1: „Wohnst Du noch oder spielst Du schon" - Schauspielprojekt für chronisch abhängige Erwachsene.
 Chronisch abhängigen Männern und Frauen der Villa Noah will der Caritasverband für die Stadt Bonn e.V. durch ein Schauspielprojekt einen Zugang zu ihren kreativen und emotionalen Fähigkeiten ermöglichen und somit deren meist sehr eingeschränktes Selbstwertgefühl nachhaltig stärken. Studenten der Alanus-Hochschule Alfter leiten Bewohner der Einrichtung an, Alltagssituationen schauspielerisch dar-zustellen, um „Sich-selbst-in-Szene-zu-setzen". Nach 20 Probeeinheiten soll das eingeübte Theaterstück öffentlich aufgeführt werden. Empfohlene Fördermittel: 4.200,00 Euro.
Projekt 2: „Nachhaltig zusammen wachsen" - Natur erfahren im Schulgarten. Themenbereiche wie Natur-, Arten- und Umweltschutz stehen im Mittelpunkt eines Projektes des Fördervereins der Elisabeth-Selbert-Gesamtschule Bonn e.V. Unter fachlicher Anleitung von Lehrerinnen und Lehrern legen die Schülerinnen und Schüler einen bunten ökologischen Schulgarten an. Sie sollen den Jahreszyklus im Garten selber erarbeiten und erleben. Es geht um Erfahrungen über die eigenen Kräfte, sonderpädagogische Förderung der Sinne, Sprachförderung, Ruhe und Entspannung sowie die Übernahme von Verantwortung. Aktiv werden die Produktionsschritte vom Anbau bis zum Kochtopf vermittelt und die regionalen Feldfrüchte in der schuleigenen Küche genutzt. Beantragt sind Mittel für die Anschaffung von typischen Gartengeräten, Saatgut, Pflanzen, Regentonnen, Komposte, Baggerarbeiten, Teichzubehör und eine Wetterstation. Empfohlene Fördermittel: 5.000,00 Euro.
Projekt 3: „Natur und Sport barrierefrei" - Angelprojekt für Kinder mit und ohne Behinderung. Gera-de für Kinder mit Behinderung ist es wichtig, ohne fremde Hilfe eine positive und ruhige Sportart wie bei-spielsweise Angeln auszuüben. Bei dem Angelprojekt der besonderen Art des Vereins Gemeinsam leben - gemeinsam lernen Bonn e.V. werden Kinder mit und ohne Behinderung von erfahrenen Anglerinnen und Anglern an einem barrierefreien Angelteich in dieser Sportart entsprechend angeleitet. Sozialstrukturen sollen gefördert und gefestigt werden. Naturthemen werden auf einfache Weise vermittelt. Empfohlene För-dermittel: 4.000,00 Euro.
Projekt 4: „Selbstbestimmt lernen nach der Schule" - neue IT-Technik für Selbstlernzentrum.
Mit einer modernen IT-Ausstattung will der Verein der Freunde und Förderer des Weiterbildungskollegs der Stadt Bonn e.V. seinen Schülern in einem Selbstlernzentrum die Möglichkeit bieten, sich auch gemeinsam außerhalb ihrer Schul- und Arbeitszeiten mit elektronischen Lernmedien den Lernstoff im Selbststudium anzueignen. Mit dem Projekt sollen Rechner mit aktueller Software angeschafft werden, mit denen eine entsprechende Arbeit im Selbststudium überhaupt erst möglich wird. Empfohlene Fördermittel: 3.000,00 Euro.
Projekt 5: „Gemeinsam reparieren statt wegwerfen" - Offene Werkstatt für alle. Menschen aus allen sozialen Schichten und ihre verschiedensten Fähigkeiten sollen in einer barrierefreien „Offenen Werkstatt" des Haus am Müllestumpe e.V. miteinander verbunden und im Sinne praktischer Nachhaltigkeit motiviert werden, unter Anleitung ehrenamtlicher Experten kostenlos Bestehendes zu reparieren oder daraus Neues zu gestalten. Das gemeinsames Projekt mit der Initiative „Bonn im Wandel" soll das vorhandene integrative Kunst- und Kulturprogramm des Haus Müllestumpe und das frisch gestartete „Repair-Cafe" ergänzen. Empfohlene Fördermittel: 1.990,00 Euro.
Projekt 6: „Tempo für Speedy 2.0" - Innenausbau für mobiles Jugendheim. „Speedy", ein umgebauter Linienbus der Stadtwerke, wird seit 15 Jahren als mobiles Jugendheim an sechs Tagen in der Woche an drei Standorten in Bonn eingesetzt. Für den Bus, der nach 25 Betriebsjahren ausgemustert werden muss, hat der Verein Kleiner Muck e.V. wieder einen ausrangierten Linienbus der Stadtwerke erwerben können, der nunmehr neu ausgestattet werden muss. Der Schwerpunkt von „Speedy 2.0" liegt wieder bei kultureller und kreativer Förderung in Gestalt eines offenen Jugendtreffs für Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren. Mit an Bord sind neben pädagogischen Mitarbeitern Funsport- und andere Spiele, eine Küche, Internet und mehr. Die Jugendlichen bekommen Hausaufgaben-Hilfe, ein offenes Ohr für ihre großen und kleinen Sorgen und dürfen hier auch einfach mal nur sie selbst sein. Empfohlene Fördermittel: 5.000,00 Euro.
Projekt 7: „ Klassenzimmer voller Vielfalt: Vorurteile - Unkenntnis - Ängste" - junge Kurden kennenlernen. Ziel des Projektes von NAVEND - Zentrum für Kurdische Studien e.V. ist es, durch Workshops und eine Fachtagung den Dialog zwischen kurdischen Kindern/Jugendlichen/ Eltern mit Lehrpersonal, ErzieherInnen und Vertretern der beruflichen Bildungssysteme zu intensivieren und Vorurteile und Ängste abzubauen. Auf beiden Seiten gibt es häufig sehr viel Unkenntnis über Werte und Normen, kulturelle, soziale und religiöse Hintergründe. Das erschwert oft erfolgreiche Schullaufbahnen und Einstiege in berufliche Übergangssysteme. Empfohlene Fördermittel: 4.250,00 Euro.
Projekt 8: "Menschen mit Behinderung zusammenführen" - Medienausstattung für regelmäßige Treffen.
 Die regelmäßigen Treffen und Begegnungen von behinderten Mitgliedern des Vereins Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. untereinander und mit Gästen sollen durch entsprechende Medienausstattung für Filme, Projektionen bei Vorträgen und Musikwünsche vielfältiger und lebendiger gestaltet werden und somit zur Teilnahme anregen. Das wechselnde Programm, welches durch die Mit-glieder ausgesucht wird, fördert die sozialen Kontakte, regt zum Meinungsaustausch und zu Gesprächen an und wirkt so der Vereinsamung und Isolation entgegen, die durch behinderungsbedingte Mobilitätseinschränkung häufig entstehen. Empfohlene Fördermittel: 1.100,00 Euro.
Projekt 9: „Lernpatenschaften plus" - weiterführende Studentenpatenschaften für Flücht-lingskinder: Ehrenamt - Multiplikatoren - Berufsorientierung. Die älteren Jugendlichen mit Migrationshintergrund, die im Rahmen des KOMBO-Projektes durch die Patenschaften der Studenteninitiative Weitblick Bonn e.V. sensibilisiert worden sind, sollen nun selber an das ehrenamtliche Engagement und an ihre berufliche Zukunft herangeführt werden.: 1.) Als Multiplikatoren werden die Jugendlichen, die die Herausforderungen als Migranten in Deutschland selber am besten kennen, neu angekommenen Flüchtlingen in allen Lebenslagen helfen. Fußballturniere, eine Stadtrallye und gemeinsames Kochen sollen die gemeinsame Grundlage bilden. 2.) Fünf Jugendliche können mit Workshops gezielt gefördert werden, um als Vorbild in der KOMBO-Gruppe zu dienen. 3.) Die Grundlagen des deutschen Bildungssystems sollen in einer Tagesveranstaltung zum Thema „Berufsorientierung und Bewerbungstraining" durch Experten und berufserfahrene Migranten den Jugendlichen, aber auch deren Eltern vermittelt werden. Zudem werden die KOMBO-Patenschaften weiter fortgeführt. Empfohlene Fördermittel: 3.760,00 Euro.
Projekt 10: "Rollo-Kick für Spielcafé" - neue Spielmöglichkeiten für Behinderte im Schülercafé "Tor-tuga". Das bestehende Schülercafé "Tortuga" möchte der Verein für körper- und mehrfachbehinderte Men-schen Bonn e.V. durch zwei unterfahrbare Kickertische und durch einen Airhockeytisch für die Behinderten zum „Spielcafé" erweitern und damit noch attraktiver gestalten. Im Schülercafé können das Verkaufen von Getränken, der Umgang mit einer elektrischen Kasse sowie die Waffelproduktion erlernt werden. Da die behinderten Schüler den größten Teil des Tages in der Schule verbringen, unterstützt das Schülercafé die Bildung sozialer Kontakte und trägt wesentlich zu Lerneffekten bei. Dies hat Auswirkung auf das Erlernen von notwendigen Schlüsselqualifikationen wie Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ausdauer, Verantwortungsbewusstsein und Selbständigkeit. Im Spiel wird Teamfähigkeit, Konflikt- und Zeitma-nagement gelernt. Empfohlene Fördermittel: 3.000 Euro.
Projekt 11: „Kinder Ensemble Marabu" - theaterpädagogisches Projekt für 10- bis 13-Jährige. Der Verein marabu projekte e.V., spricht mit dem Projekt speziell eine jüngere Zielgruppe an. Maximal 16 Ju-gendliche im Alter zwischen 10 und 13 Jahren sollen sich unter professioneller Anleitung zu einem Ensem-ble zusammenfinden und ein Theaterstück zu einem Thema eigener Wahl entwickeln. Die Jugendlichen liefern selbst die Themen, die Geschichten und Erlebnisse und bekommen dann Möglichkeiten aufgezeigt, diese theatral in Szene zu setzen. Auf diese Weise können sie ihren Anliegen in gemeinsamem Erleben und Handeln künstlerisch Ausdruck verleihen. Das geprobte Stück wird anschließend in zwei bis drei Vorstellungen öffentlich aufgeführt. Es werden auch gemeinsam Theateraufführungen besucht. Empfohlene Fördermittel: 4.900,00 Euro.
Das Bonner Spendenparlament unterstützt Projekte in Bonn, die Bildung und Ausbildung junger Menschen fördern, zur Integration aller Bevölkerungsgruppen beitragen, von Armut, Isolation und Obdachlosigkeit betroffenen Menschen helfen oder auf andere Weise die Lebensbedingungen in unserer Stadt spürbar verbessern. Mit fünf Euro im Monat kann jeder Parlamentarier werden und in den Parlamentssitzungen über die Vergabe der Spendenmittel mitentscheiden. Von der 1. bis zur 10. Parlamentssitzung wurden bereits 83 soziale Projekte mit über 185.000 Euro unterstützt.

Weitere Informationen:
Bonner Spendenparlament e. V., Weberstraße 101, 53113 Bonn, Telefon: 0228-218158, E-Mail: info@bonner-spendenparlament.de, Internet: www.bonner-spendenparlament.de, Spendenkonto: Volksbank Bonn Rhein-Sieg eG, BLZ 380 601 86, Konto-Nr.: 20 200 200 27, IBAN: DE40 3806 0186 2020 0200 27; BIC: GENODED1BRS.

Für Presserückfragen:
Wolfram Schmuck, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bonner Spendenparlament e.V., Tel.: 0160 97246825.

 



Bonn, 24. April 2014

Vereine präsentieren Bonner Spendenparlament soziale Projekte

11. Parlamentssitzung: Spendenparlamentarier entscheiden am 7. Mai über 40.000 Euro an Fördergeldern

Vereine wie Gemeinsam lernen - Gemeinsam leben e.V., Kleiner Muck e.V., Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. und die Studenteninitiative Weitblick Bonn e.V. bewerben sich dieses Mal beim Bonner Spendenparlament um finanzielle Unterstützung ihrer sozialen Vorhaben. Insgesamt präsentieren elf gemeinnützige Vereine aus Bonn am Mittwoch, 7. Mai 2014, um 18:00 Uhr ihre Projekte den Mitgliedern des Bonner Spendenparlaments auf der 11. Parlamentssitzung im Hörsaal B des Anatomischen Instituts der Universität Bonn in der Nussallee 10.

Bei den förderungswürdigen Projekten geht es beispielsweise um ein Schauspielprojekt zur Stärkung des Selbstwertgefühls suchtkranker Erwachsener oder darum, dass Kinder mit Behinderung lernen, ohne fremde Hilfe barrierefrei eine motivierende und ruhige Sportart wie Angeln auszuüben. Vorurteile, Unkenntnis und Ängste gegenüber kurdischen Kindern, Jugendlichen und Eltern zu überwinden, ist das Ziel eines anderen Projektes. Die Parlamentarierinnen und Parlamentarier debattieren und entscheiden in öffentlicher Sitzung über Zuwendungen von rund 40.000 Euro aus dem jüngsten Spendenaufkommen für neue, soziale Vorhaben in der Stadt.

Das Bonner Spendenparlament unterstützt Projekte in Bonn, die Bildung und Ausbildung junger Menschen fördern, zur Integration aller Bevölkerungsgruppen beitragen, von Armut, Isolation und Obdachlosigkeit betroffenen Menschen helfen oder auf andere Weise die Lebensbedingungen in unserer Stadt spürbar verbessern. Mit fünf Euro im Monat kann jeder Parlamentarier werden und in den Parlamentssitzungen über die Vergabe der Spendenmittel mitentscheiden. Seit Gründung der Initiative 2008 wurden bereits 83 soziale Projekte mit 185.000 Euro unterstützt.

Weitere Informationen und Anmeldung:
Bonner Spendenparlament e. V., Weberstraße 101, 53113 Bonn, Telefon: 0228-218158, E-Mail: info@bonner-spendenparlament.de, Internet: www.bonner-spendenparlament.de, Spendenkonto: Volksbank Bonn Rhein-Sieg eG, BLZ 380 601 86, Konto-Nr.: 20 200 200 27, IBAN: DE40 3806 0186 2020 0200 27; BIC: GENODED1BRS.

Für Presserückfragen:
Wolfram Schmuck, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bonner Spendenparlament e.V., Tel.: 0160 97246825.


Bonn, 18. März 2014

Bonner Spendenparlament fördert Reparaturcafé in Dransdorf
2.000 Euro für Hilfe zur Selbsthilfe beim Handwerkeln

Nachbarschaftliches Engagement und „Hilfe zur Selbsthilfe" stehen im Vordergrund des „Reparaturcafés", das der Stadtteilverein Dransdorf e.V. am Dienstag (18.03.) eröffnet hat. Mit dem Projekt sollen Frauen und Männer aus dem Stadtteil Dransdorf angesprochen werden, die Lust haben, sich handwerklich zu betätigen. Das Bonner Spendenparlament hat dieses Projekt mit rund 2.000 Euro gefördert. „Ohne die großzügige Unterstützung durch das Spendenparlament wären unsere ehrenamtlichen Projekte in der Begegnungsstätte nicht möglich", bedankte sich die Vorsitzende des Stadtteilvereins Dransdorf e,V,, Brigitte Poppe, bei der Eröffnungsfeier bei den Vertretern des Bonner Spendnparlaments.

Im Reparaturcafé können unter ehrenamtlicher Anleitung Möbel repariert, Möbelkleinteile hergestellt, Änderungen an Kleidungsstücken durchgeführt oder kleinere Näharbeiten gefertigt werden. Das Café in den Räumen des Stadtteilvereins Dransdorf soll zum Ort der Begegnung werden. 
Das schon bestehende, sehr erfolgreiche „Hammer"- Projekt für männliche Erwachsene wird hiermit erweitert.

Auf der 10. Parlamentssitzung am 23. November 2013 hatte das Bonner Spendenparlament beschlossen, das Projekt mit 1.952,22 Euro für zwei Nähmaschinen, 1 abschließbaren Schrank, Nähmaterialien, Stoffe, Holzplatten und Kleinteile finanziell zu unterstützen.

Das Bonner Spendenparlament unterstützt Projekte in Bonn, die Bildung und Ausbildung junger Menschen fördern, zur Integration aller Bevölkerungsgruppen beitragen, von Armut, Isolation und Obdachlosigkeit betroffenen Menschen helfen oder auf andere Weise die Lebensbedingungen in unserer Stadt spürbar verbessern. Mit fünf Euro im Monat kann jeder Parlamentarier werden und in den Parlamentssitzungen über die Vergabe der Spendenmittel mitentscheiden. Von der 1. bis zur 10. Parlamentssitzung wurden bereits 83 soziale Projekte mit über 185.000 Euro unterstützt.

Informationen: Bonner Spendenparlament e. V., Weberstraße 101, 53113 Bonn, Telefon: 0228-218158, E-Mail: info@bonner-spendenparlament.de, Internet: www.bonner-spendenparlament.de, Spendenkonto: Volksbank Bonn Rhein-Sieg eG, BLZ 380 601 86, Konto-Nr.: 20 200 200 27, IBAN: DE40 3806 0186 2020 0200 27; BIC: GENODED1BRS.

Für Presserückfragen: Wolfram Schmuck, Tel.: 0160 97246825.



Presseinformation Bonn, 17. Februar 2014

Zahnärzte-Initiative unterstützt Bonner Spendenparlament

3.000 Euro-Spende übergeben - Insgesamt 40.000 Euro für neue soziale Vorhaben vom Spendenparlament ausgeschrieben - Förderanträge gemeinnütziger Vereine bis 10. März

Die Zahnärzte-Initiative Bonn-Siegkreis-Euskirchen e.V. (ZIBS) wird auch im laufenden Jahr das Bonner Spendenparlament und damit soziale Projekte in der Stadt unterstützen. "Das breitge-fächerte bürgerschaftliche Engagement für gesellschaftlich benachteiligte Mitmenschen, die Transparenz der gemeinnützigen Arbeit und die Begleitung der Umsetzung der geförderten Vorhaben sind beispielhaft und haben uns überzeugt", sagte Dr. Bernhard Feuereisen, 1. Vor-sitzender der ZIBS, bei der Übergabe eines Spendenschecks in Höhe von 3.000 Euro allein für das vergangene Jahr. "Die Zahnärte-Initiative, die sich sozial in der Region engagiert und regelmäßig karitative Projekte unterstützt, wird das Bonner Spendenparlament 2014 mit einer weiteren Spende bedenken", kündigte Feuereisen an.

"Mit Ihren Spenden stocken Sie das Fördervolumen über die regelmäßigen Spenden unserer Parlamentsmitglieder hinaus weiter auf, sodass wir noch mehr Hilfsprojekte in Bonn unterstützen können", bedankte sich der Vorstand des Bonner Spendenparlaments. Durch zusätzliche Spenden
können für die 11. Parlamentssitzung am 7. Mai 2014 Fördermittel von 40.000 Euro für neue soziale Vorhaben in Bonn ausgeschrieben werden. Gemeinnützige Vereine mit Sitz in der Bundesstadt können sich noch bis zum 10. März 2014 um finanzielle Unterstützung ihrer geplanten Projekte beim Spendenparlament zu bewerben. Unterstützt werden Projekte, die zur Integration aller Bevölkerungsgruppen beitragen, Bildung und Ausbildung junger Menschen fördern, von Armut, Isolation und Obdachlosigkeit betroffenen Menschen helfen oder auf andere Weise die Lebensbedingungen in unserer Stadt spürbar verbessern.

Seit seiner Gründung im Jahre 2008 hat das Bonner Spendenparlament schon 83 Projekte mit insgesamt knapp 185 000 Euro unterstützt.

Informationen und Unterlagen: Bonner Spendenparlament e. V., Weberstraße 101, 53113 Bonn, Telefon: 0228-218158, E-Mail: info@bonner-spendenparlament.de und im Internet unter www.bonner-spendenparlament.de >Projektförderung (Antragsformulare als Download). Einsen-deschluss: 10. März 2014.

Für Presserückfragen: Wolfram Schmuck, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bonner Spendenpar-lament e.V., Tel.: 0160-97246825.


Bonn, 16. Januar 2014

Erstmals 40 000 Euro für neue soziale Projekte allein im 1. Halbjahr

Bonner Spendenparlament erhöht Fördermittel um 5 000 Euro - Innovative Projekte zur nachhaltigen Hilfe für Mitbürger in schwierigen Lebenslagen gesucht - Bewerbungen gemeinnütziger Vereine bis zum 10. März 2014

Allein schon für das erste Halbjahr 2014 kann das Bonner Spendenparlament mindestens 40 000 Euro aus seinem Spendenaufkommen für neue soziale Vorhaben in Bonn ausschütten. Das sind 5 000 Euro mehr als bei der Ausschreibung im Herbst vergangenen Jahres. Gemeinnützige Vereine mit Sitz in der Bundesstadt sind aufgerufen, sich um eine finanzielle Unterstützung ihrer geplanten Projekte beim Spendenparlament zu bewerben. Unterstützt werden Projekte, die zur Integration aller Bevölkerungsgruppen beitragen, Bildung und Ausbildung junger Menschen fördern, von Armut, Isolation und Obdachlosigkeit betroffenen Menschen helfen oder auf andere Weise die Lebensbedingungen in unserer Stadt spürbar verbessern.

"Die erfreuliche Aufstockung des Fördervolumens verdanken wir nicht nur der deutlich gestiegenen Anzahl an Mitgliedern des Spendenparlaments, die sich regelmäßig mit 60 Euro und mehr im Jahr für den guten Zweck engagieren. Im vergangenen Jubiläumsjahr erreichten uns darüberhinaus viele zusätzliche, großzügige Spenden, die nunmehr sozialen Vorhaben in unserer Stadt zugute
kommen. Uns liegt insbesondere die Förderung von möglichst innovativen und kreativen Projekten am Herzen, die benachteiligten Mitbürgern jeden Alters und jeder Herkunft in schwierigen Lebens-lagen nachhaltig helfen," sagt Prof. Dr. Hans-Martin Schmidt, erster Vorsitzender des Bonner Spendenparlaments.

Förderanträge können von gemeinnützigen Vereinen ab sofort beim Bonner Spendenparlament eingereicht werden. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 10. März 2014. Nach Überprüfung der Anträge duch die Finanzkommission der Initiative entscheiden die Mitglieder des Spenden-parlaments auf der 11. Parlamentssitzung am 7. Mai 2014 über die zu fördernden Projekte und die Höhe der Zuwendungen. Seit seiner Gründung im Jahre 2008 hat das Bonner Spenden-parlament bereits 83 Projekte mit insgesamt knapp 185 000 Euro unterstützt.


KABINETT_Journal der Bundesstadt Bonn online-Ausgabe
09.12.2013

Spendenparlament dankt ehrenamtlichen Helfern und Spendern

Prof. Dr. Hans-Martin Schmidt 1. Vorsitzender des Bonner Spendenparlaments e.V. ehrt Ralf Karabasz, Inhaber des Kultursalons podium49 als "Spendenparlamentarier des Jahres 2013"

Erfolgreiches Jubiläumsjahr: 60.000 Euro für Hilfsprojekte und zwanzig Prozent mehr Mitglieder gewonnen - "Ehrenamt noch nicht für alle Eherensache" - "Spenden-parlamentarier des Jahres" ausgezeichnet

Das Bonner Spendenparlament blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2013 zurück. Mit einem Spendenvolumen von rund 60.000 Euro konnten 18 soziale Projekte gemeinnütziger Vereine in der Stadt gefördert werden. Die Zahl der Mitglieder des Bonner Spendenparlaments wurde gegenüber dem Vorjahr um zwanzig Prozent auf mehr als 370 gesteigert. "Ohne das großartige Engagement und den unermüdlichen, ehrenamtlichen Einsatz unserer freiwilligen Helfer wäre die Unterstützung einer großen Zahl von hilfsbedürftigen Mitbürgern nicht denkbar", dankte der 1. Vorsitzende des Bonner Spendenparlaments e.V., Prof. Dr. Hans-Martin Schmidt, den aktiven Ehrenamtlern der Initiative bei einer Feierstunde des Vereins am Internationalen Tag des Ehrenamts (5.11.).

"Es macht Freude und kann ein Stück Glück sein, anderen zu helfen. Ein Ehrenamt ist aber heute leider immer noch nicht für alle ‘einfach Ehrensache'", sagte Schmidt und rief dazu auf, das bürgerschaftliche Engagement noch weiter auszubauen. Der Dank geht nicht nur an die freiwilligen Helfer, sondern auch an die vielen Spender. Für sein außerordentliches Engagement für die wohltätige Initiave wurde Ralf Karabasz, Inhaber des Kultursalons podium49 in der Bonner Südstadt, als "Spendenparlamentarier des Jahres" ausgezeichnet. "Sie leisten nicht nur als Mitglied des Bonner Spendenparlaments ihren regelmäßigen Spendenbeitrag. Auf Ihren Veranstaltungen im podium49 werben Sie immer wieder für unsere Initiative, haben selbst schon viele neue Parlamentarier gewonnen und das Spendenparlament mit beachtlichen zusätzlichen Spenden bedacht", würdigte der Vorsitzende den "Spendenparlamentarier des Jahres 2013".

Das Bonner Spendenparlament unterstützt Projekte in Bonn, die Bildung und Ausbildung junger Menschen fördern, zur Integration aller Bevölkerungsgruppen beitragen, von Armut, Isolation und Obdachlosigkeit betroffenen Menschen helfen oder auf andere Weise die Lebensbedingungen in unserer Stadt spürbar verbessern. Mit fünf Euro im Monat kann jeder Parlamentarier werden und in den Parlamentssitzungen über die Vergabe der Spendenmittel mitentscheiden. Von der 1. bis zur 10. Parlamentssitzung wurden bereits 83 soziale Projekte mit über 185.000 Euro unterstützt.

Informationen: Bonner Spendenparlament e. V., Weberstraße 101, 53113 Bonn, Telefon: 0228-218158, E-Mail: info@bonner-spendenparlament.de, Internet: www.bonner-spendenparlament.de,
Spendenkonto: Volksbank Bonn Rhein-Sieg eG,
BLZ 380 601 86,
Konto-Nr.: 20 200 200 27,
IBAN: DE40 3806 0186 2020 0200 27;
BIC: GENODED1BRS.

 



Bonn, 6. Dezember 2013


Spendenparlament dankt ehrenamtlichen Helfern und Spendern

Erfolgreiches Jubiläumsjahr: 60.000 Euro für Hilfsprojekte und zwanzig Prozent mehr Mitglieder gewonnen - "Ehrenamt noch nicht für alle Eherensache" - "Spenden-parlamentarier des Jahres" ausgezeichnet

Das Bonner Spendenparlament blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2013 zurück. Mit einem Spendenvolumen von rund 60.000 Euro konnten 18 soziale Projekte gemeinnütziger Vereine in der Stadt gefördert werden. Die Zahl der Mitglieder des Bonner Spendenparlaments wurde gegenüber dem Vorjahr um zwanzig Prozent auf mehr als 370 gesteigert. "Ohne das großartige Engagement und den unermüdlichen, ehrenamtlichen Einsatz unserer freiwilligen Helfer wäre die Unterstützung einer großen Zahl von hilfsbedürftigen Mitbürgern nicht denkbar", dankte der 1. Vorsitzende des Bonner Spendenparlaments e.V., Prof. Dr. Hans-Martin Schmidt, den aktiven Ehrenamtlern der Initiative bei einer Feierstunde des Vereins am Internationalen Tag des Ehrenamts (5.11.).

"Es macht Freude und kann ein Stück Glück sein, anderen zu helfen. Ein Ehrenamt ist aber heute leider immer noch nicht für alle ‘einfach Ehrensache'", sagte Schmidt und rief dazu auf, das bürgerschaftliche Engagement noch weiter auszubauen. Der Dank geht nicht nur an die freiwilligen Helfer, sondern auch an die vielen Spender. Für sein außerordentliches Engagement für die wohltätige Initiave wurde Ralf Karabasz, Inhaber des Kultursalons podium49 in der Bonner Südstadt, als "Spendenparlamentarier des Jahres" ausgezeichnet. "Sie leisten nicht nur als Mitglied des Bonner Spendenparlaments ihren regelmäßigen Spendenbeitrag. Auf Ihren Veranstaltungen im podium49 werben Sie immer wieder für unsere Initiative, haben selbst schon viele neue Parlamentarier gewonnen und das Spendenparlament mit beachtlichen zusätzlichen Spenden bedacht", würdigte der Vorsitzende den "Spendenparlamentarier des Jahres 2013".

Das Bonner Spendenparlament unterstützt Projekte in Bonn, die Bildung und Ausbildung junger Menschen fördern, zur Integration aller Bevölkerungsgruppen beitragen, von Armut, Isolation und Obdachlosigkeit betroffenen Menschen helfen oder auf andere Weise die Lebensbedingungen in unserer Stadt spürbar verbessern. Mit fünf Euro im Monat kann jeder Parlamentarier werden und in den Parlamentssitzungen über die Vergabe der Spendenmittel mitentscheiden. Von der 1. bis zur 10. Parlamentssitzung wurden bereits 83 soziale Projekte mit über 185.000 Euro unterstützt.

Informationen: Bonner Spendenparlament e. V., Weberstraße 101, 53113 Bonn, Telefon: 0228-218158, E-Mail: info@bonner-spendenparlament.de, Internet: www.bonner-spendenparlament.de, Spendenkonto: Volksbank Bonn Rhein-Sieg eG, BLZ 380 601 86, Konto-Nr.: 20 200 200 27, IBAN: DE40 3806 0186 2020 0200 27; BIC: GENODED1BRS.
Für Presserückfragen: Wolfram Schmuck, Tel.: 0160 97246825.



Bonn, 24. November 2013

Jubiläumsfeier und 10. Parlamentssitzung im Alten Wasserwerk
Spendenparlament erhöht Förderbilanz auf 185.000 Euro und 83 soziale Projekte

Knapp 36.000 Euro für 12 neue Hilfsprojekte an gemeinnützige Vereine in Bonn - 600 Par-lamentsmitglieder und eine halbe Million Euro bis 2018 angestrebt - Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch: „Schon nach 5 Jahren um die Stadt verdient gemacht" - Schmidt:
„Helfer der Fördervereine die eigentlichen Helden" - MdBs Katja Dörner und Dr. Claudia Lü-cking-Michel bei der Feier zum 5-jährigen Bestehen des Bonner Spendenparlaments

Mit der Förderung von einem Dutzend neuer sozialer Projekte in der Stadt hat das Bonner Spen-denparlament auf seiner 10. Parlamentssitzung die Bilanz zum 5-jährigen Bestehen der gemein-nützigen Initiative auf nunmehr 83 Förderprojekte und mehr als 185.000 Euro an Spendengeldern erhöht. „Auch die beste Bilanz kann aber immer nur eine Momentaufnahme sein. Wir freuen uns über diese beachtlichen Zahlen, entscheidend ist jedoch die geleistete Hilfe für so viele benach-teiligte Mitbürger in Bonn", sagte der 1. Vorsitzende des 2008 gegründeten Bonner Spendenpar-laments e.V., Prof. Dr. Hans-Martin Schmidt, auf der anschließenden Jubiläumsfeier „5 Jahre Bonner Spendenparlament - 10. Parlamentssitzung" am Samstag (23.11.) im Plenarsaal des Alten Wasserwerks.

„Mit Werkstatt-Tag die Welt erforschen - naturwissenschaftliches Bildungsangebot für schwer erkrankte Kinder", „STARK durch Alphabetisierung - Starthilfe für junge Flüchtlinge", „Beistand für die Bildung - Kindern eine Zukunft geben", „Balu und du - Selbstvertrauen durch persönliche Paten" oder „Sonnenkinder - Therapiegruppe für Jugendliche von psychisch kranken Eltern": „Hinter jedem der geförderten Projekte stehen Schicksale von Menschen aus der Nachbarschaft, die dringend Unterstützung benötigen und auch verdienen. Über die Förderung eines „Repara-turcafés" als Nachbarschaftshilfe können sich Frauen und Männer aus Dransdorf freuen. Woh-nungslose, ehemals Drogenabhängige bekommen einen Basketballplatz für eine sinnvolle Frei-zeitbeschäftigung, die zur Rückkehr in normale Lebensumstände beitragen soll. Ein anderer ge-meinnütziger Verein wird in seinem geförderten Projekt in Bonn zu erwartende Kriegsflüchtlinge ehrenamtlich begleiten.

Schmidt dankte den inzwischen 372 Mitgliedern des Bonner Spendenparlaments für die regel-mäßigen Spenden. „Die eigentlichen Helden aber sind die vielen Helfer und Freiwilligen der gemeinnützigen Vereine, die die vom Spendenparlament geförderten Projekte entwickeln und bei der Umsetzung mit Leben erfüllen", betonte der Vorsitzende. Unter den Parlamentsmitgliedern und Gästen konnte die Initiative zu ihrem ersten Jubiläum den Bonner Oberbürgermeister Jürgen
Nimptsch, Schirmherr der Initiative, Bezirksbürgermeisterin Petra Thorand, Coletta Manemann, Integrationsbeauftragte der Stadt Bonn sowie die Bonner Bundestagsabgeordneten Katja Dörner und Dr. Claudia Lücking-Michel begrüßen, die auch Mitglieder des Spendenparlaments sind.

 

Innovative und wegweisende Projekte im Fokus

Die ausschließlich ehrenamtlich Aktiven des Bonner Spendenparlaments haben sich für die nächsten fünf Jahre ambitionierte Ziele gesteckt. Die Zahl der Mitglieder des Spendenparlaments soll auf über 600 gesteigert werden. Langfristig wird ein Fördervolumen von bis zu einer halben Million Euro angestrebt. Die zukünftige Projektförderung ruht auf den drei Säulen „Förderung - Begleitung - Weiterentwicklung". Der Fokus soll noch stärker auf die Förderung innovativer und wegweisender Initiativen sowie auf die Nachhaltigkeit der Projekte gerichtet werden. Dazu wird das Zusammenwirken mit den zu fördernden Vereinen, mit den Spendenparlamentariern und weiteren Partnern ausgebaut. Zudem soll künftig ein „Förderprojekt des Jahres" ausgelobt werden.

„Das Bonner Spendenparlament ist fünf Jahre nach seiner Gründung fest in unserer Stadt ver-wurzelt und hat sich schon jetzt um unsere Stadt verdient gemacht. Sie sind unverzichtbarer Be-standteil des Bürgerschaftlichen Engagements", dankte Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch der Initiative. Die Stadt stehe vor immer neuen Herausforderungen. Dazu gehöre die Bekämpfung von Armut, die Integration von Flüchtlingen genauso wir der demografische Wandel. „Ich bin dankbar, dass das Spendenparlament gerade auch in diesen Bereichen so viele Projekte fördert", sagte Nimptsch.

Norbert Alich gratuliert mit kabarettistischem „Geburtstags-Päckchen"

Der Bonner Kabarettist Norbert Alich brachte zum 5. Geburtstag ein symbolisches „Päckchen" aus seinem reichhaltigen Repertoire mit ans Rednerpult. Der Botschafter des Bonner Spenden-parlaments belegte einmal mehr, dass ehrenamtliches Engagement für eine gute Sache auch sehr viel Spaß macht. Seine Angebot „Wir geh'n mal gucken" griff Wolfram Schmuck vom Vorstand des Bonner Spendenparlaments e.V. gleich auf und lud Alich ein, geförderte Projekte gemeinsam zu besuchen.

Beatrix Losem, Vorstand des Vereins für körper- und mehrfach behinderte Menschen, bedankte sich im Namen der geförderten Vereine für die große Unterstützung von sozialen Vorhaben durch das Bonner Spendenparlament. „Für uns ist das nicht selbstverständlich, was die Vereine mit ihrer Sensibilität, Kreativität und Einsatzfreude, oft Tag und Nacht, leisten", unterstrich die 2. Vorsitzende des Bonner Spendenparlaments e.V., Sibylle Becker. Der Verein Ausbildung statt Abschiebung e.V. (AsA) trug mit einer Aufführung seiner Tanztheatergruppe zum Festprogramm bei.

„Unsere Spenden fließen ausschließlich in die Förderung sozialer Projekte in Bonn und nicht in die Administration unserer Initiative. Das wird auch in Zukunft so sein", hob Rita Koch vom Präsidium des Bonner Spendenparlaments in ihrem Schlusswort hervor. Sie dankte all denjenigen, die diese Jubiläumsfeier gestaltet haben, den Spendern, Sponsoren und ausdrücklich dem Vorstand, der Finanzkommission mit Dr. Michael Kaiser an der Spitze und dem gesamten Team des Trä-gervereins Bonner Spendenparlament e.V. „Ohne ihren großartigen, unermüdlichen, ehrenamtli-chen Einsatz wäre die erfolgreiche, wohltätige Arbeit des Bonner Spendenparlaments nicht denkbar", so Rita Koch wörtlich.

In der 10. Parlamentssitzung war Rita Koch zuvor mit Wolfgang Bös und Matthias Ohm für weitere zwei Jahre als Präsidium des Bonner Spendenparlaments im Amt bestätigt worden.

Die Jubiläumsveranstaltung wurde insbesondere von der Zahnärzte-Initiative Bonn-Siegkreis-Euskirchen e.V. - ZIBS, unterstützt. Beteiligt haben sich zudem das World Conference Center Bonn, Kuchem Konferenz Technik, L & D Event Catering, der Kultur-Salon podium49 sowie Ge-tränke-Service Vendel.


12 neue Förderprojekte: Vom Alphabetisierung-Kurs bis zum Werkstatt-Tag
Auf der 10. Parlamentssitzung hat das Bonner Spendenparlament nachfolgende zwölf Projekte mit einem Fördervolumen von insgesamt 35.811,60 Euro verabschiedet:
Projekt 1: Mit „Werkstatt-Tag" die Welt erforschen - Persönlichkeitsbildung am Experimentiertisch. Der Verein Abenteuer lernen e. V., will an der auf kranke Kinder eingerichteten Paul-Martini-Schule einen regelmäßigen sogenannten „Werkstatt-Tag" einrichten. Mit diesem Projekt erhalten Kinder, die länger als vier Wochen aufgrund traumatischer Ereignisse, psychischer oder anderer Krankheiten keine reguläre Schule besuchen konnten, ein erfahrungsorientiertes naturwissenschaftliches Bildungsangebot. Fördermittel: 4.950,00 Euro.
Projekt 2: „STARK" durch Alphabetisierung - Starthilfe für junge Flüchtlinge. Der Verein Ausbildung statt Abschiebung (AsA) e. V., wird junge Flüchtlinge in Bonn durch gezielte Maßnahmen alphabetisieren und in ihren sprachlichen und schriftlichen Fertigkeiten stärken, um ihnen so die Möglichkeit der gesell-schaftlichen Teilhabe zu eröffnen. Eine speziell geschulte Lehrkraft führt einen sechsmonatigen Alphabeti-sierungskurs zum Erlernen der lateinischen Schriftform durch, um die Kompetenzen der Jugendlichen für die Schule zu erweitern und ihre Fähigkeiten in Alltagssituationen zu stärken. Anschließend soll dann der Lernprozess im Rahmen einer viermonatigen Schreibwerkstatt vertieft werden. Fördermittel: 4.440,00 Euro
Projekt 3: Beistand für die Bildung - Kindern eine Zukunft geben. Kindern und Jugendlichen - meist mit Migrationshintergrund -, deren Bildung durch eine schwierige familiäre Situation gefährdet ist, wird der Verein AVODAS e.V. bei schulischen Schwierigkeiten mit individueller Nachhilfe zur Seite stehen. Darüber hinaus bietet der Verein auch Vermittlung bei Problemen mit Eltern und Lehrern an, um so Lernhemmnisse zu vermindern. Die Kinder und Jugendlichen sollen so mehr Selbstbewusstsein und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten gewinnen. Eine zweite Säule des Projektes sind Ferienangebote für Schulkinder, die keine Möglichkeit haben, in Urlaub zu fahren. Fördermittel: 4.080,00 Euro.
Projekt 4: „Balu und du" - Selbstvertrauen durch persönlichen Paten. Gemeinsam mit ehrenamtlichen Paten (Balu) bauen in diesem Projekt des Caritasverbandes für die Stadt Bonn e.V. Bonner Kinder im Grundschulalter, die vom Leben nicht verwöhnt werden, Selbstvertrauen auf und entdecken ihre Talente im außerschulischen Bereich. Hierzu treffen sie sich ein- oder mehrmals pro Woche innerhalb eines Jahres mit ihrem Mentor im Alter von zwischen 18 und 30 Jahren und erleben so gemeinsam Dinge, die ihnen sonst eher nicht zugänglich sind. Das Geheimnis der positiven Wirkung des Projektes besteht in der ganz persönlichen Zuwendung der Balus, die mit ihrer ungeteilten Aufmerksamkeit dem Kind Werte, Verhaltensweisen und auch Fähigkeiten vorleben und vermitteln. Fördermittel: 2.700,00 Euro
Projekt 5: Neuen Lebensraum erradeln - Fahrräder für internationale Förderklasse. In den drei internationalen Förderklassen des Friedrich-List-Berufskollegs wird Asylbewerbern und Asylbewerberinnen sowie Flüchtlingen aus Kriegsgebieten in entsprechenden Klassenstufen auch ein Bild ihres neuen Lebens-raumes vermittelt. Im Rahmen des Projektes des Fördervereins Friedrich-List-Berufskolleg e.V. sollen für gemeinsame, umweltschonende Fahrten ins nahe Umfeld in entsprechenden Workshops vorhandene Fahr-räder so umgerüstet werden, dass sie für den Straßenverkehr und auch zum Erlernen des Fahrradfahrens geeignet sind. Fördermittel: 1.200,00 Euro.
Projekt 6: Tierlaute im Wald erleben - Naturerlebnisse ausgeweitet. Der Förderverein Haus der Natur - Waldinformationszentrum e.V. will das naturnahe Umweltbildungsangebot des Hauses der Natur für Bonner Schulen, interessierte Kindergruppen und sonstige Besucher durch auditive, elektronische Hilfsmittel weiter ausbauen und noch attraktiver gestalten. Werden besonders bei den Walderlebnissen bislang überwiegend Seh- und Tastsinn angesprochen, sollen jetzt mit der Anschaffung von Bestimmungsbüchern in Kombination mit dem TING-Stift Tierstimmen hörbar gemacht werden. Zusätzlich sollen zur Installation auf dem Weg der Artenvielfalt kleine Lautsprecher angeschafft werden, die passend zu den jeweiligen Informationstafeln Tierlaute wiedergeben. Fördermittel: 762,90 Euro.
Projekt 7: „Sonnenkinder" - Therapiegruppe für Jugendliche von psychisch kranken Eltern. Für Ju-gendliche von psychisch kranken Eltern soll vom Verein Hilfe für psychisch Kranke e.V. eine gesonderte Therapiegruppe eingerichtet werden. In dieser Gruppe, in der möglichst auch die Eltern - meist alleinerzie-hende Mütter mit geringem Einkommen - mit einbezogen werden, wird eine sehr engagierte und qualitativ hochwertige Arbeit durch ausschließlich ehrenamtlich Tätige geleistet. Fördermittel: 3.420,00 Euro.
Projekt 8: U3-Kurse zur Integration: Deutschlernen für Kleinkinder und ihre Familien. Migrantenkinder unter drei Jahren sollen in Kursen von Känguru - Verein für frühkindliche Bildung e.V. gemeinsam mit einer Bezugsperson aus der Familie auf spielerische Weise Deutsch parallel zur familiären Muttersprache lernen. Die Kurse dauern ein halbes Jahr und finden statt in Familienzentren, Kitas und ähnlichen Einrichtungen vor allem in Stadtteilen mit hohem Migrantenanteil. Das Erfolgsrezept der durch Fachkräfte geleiteten Kurse besteht darin, dass die Familien ihre Kinder nicht in fremde Hände geben, sondern an den Kursen selbst teilnehmen und mitlernen. Die Kinder lernen die deutsche Sprache zum bestmöglichen Zeitpunkt in ihrer Entwicklung und haben bereits beim Eintritt in den Kindergarten deutsche Sprachkenntnisse und damit von Anfang an gute Chancen der Integration. Fördermittel: 6.000,00 Euro.
Projekt 9: „Komm mit, ich zeig dir meine Stadt" - Lebensraum im Team vertiefen. Grundschulkinder mit sozial schwachem sowie deutsch/internationalem Hintergrund sollen bei dem Projekt des Vereins Kultur verbindet e.V. mit Eltern ihre Stadt Bonn gemeinsam erleben und die Identifikation mit dem eigenen Lebensraum durch Kennenlernen und Wissen vertiefen. Dazu werden im Rahmen eines Wettbewerbs während eines Schulhalbjahres 6 bis 7 Teams, bestehend aus zwei Kindern der 3. und 4. Grundschulklasse und je einem Elternteil gebildet. Jedes Team verarbeitet gemeinsam in einem „Erlebnis-buch" seine Eindrücke von den Stadterkundungen. Bei kleineren Wettbewerben und einem großen Schlusswettbewerb stellen die Teams ihr erworbenes Wissen unter Beweis. Der Startschuss fällt zunächst an der Gotenschule und der Andreasschule. Fördermittel: 983,28 Euro.
Projekt 10: Bonner save me - Kampagne: Syrische Flüchtlinge ehrenamtlich begleiten. Die in Bonn zu erwartenden Kriegsflüchtlinge aus Syrien sollen im Rahmen der save me-Kampagne des Vereins Ökumenische Flüchtlingshilfe Bonn e.V. ehrenamtlich begleitet werden. Sie sollen sich in der Bundesstadt gut aufgenommen und unterstützt fühlen sowie neue Perspektiven entwickeln können; auch der Ghetto-Bildung soll entgegengewirkt werden. Es ist geplant, vornehmlich Begegnungen der Flüchtlinge mit ihren neuen Nachbarn und anderen interessierten Bonnern zu ermöglichen, bei der Suche nach privaten Wohnungen zu helfen, sie durch „Bildungspaten" individuell beim Einleben in Bonn und beim Erlernen der deutschen Sprache zu begleiten. Fördermittel: 2.460,00 Euro.
Projekt 11: Reparaturcafé in Dransdorf: Hilfe zur Selbsthilfe beim Handwerkeln. Nachbarschaftliches Engagement und „Hilfe zur Selbsthilfe" stehen im Vordergrund des vom Stadtteilverein Dransdorf e.V. geplanten „Reparaturcafés". Mit dem Projekt sollen Frauen und Männer aus Dransdorf angesprochen werden, die Lust haben, sich handwerklich zu betätigen. Hier können unter ehrenamtlicher Anleitung Möbel repariert, Möbelkleinteile hergestellt, Änderungen an Kleidungsstücken durchgeführt oder kleinere Näharbeiten gefertigt werden. Das Café soll in den Räumen des Stadtteilvereins Dransdorf stattfinden und wird somit zum Ort der Begegnung. Fördermittel: 1.952,22 Euro.

Projekt 12: Körbe zum Leben - Basketballplatz für ehemals Suchtkranke. Mit der Erstellung eines Basketballplatzes am VFG-Wohnheim Am Dickobskreuz will der Verein für Gefährdetenhilfe e.V. (VFG) eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung für wohnungslose, ehemals drogenabhängige Menschen ermöglichen. Das stellt einen wichtigen Beitrag bei der Rückkehr in normale Lebensumstände dar. Die (Wieder-)Entdeckung des eigenen Körpergefühls durch Sport gibt Kraft, stärkt das Selbstwertgefühl und Durchhaltevermögen, so dass die Zuversicht, das Leben wieder in die eigenen Hände nehmen zu können, gestärkt wird. Fördermittel: 2.863,20 Euro.

Das Bonner Spendenparlament unterstützt Projekte in Bonn, die Bildung und Ausbildung junger Menschen fördern, zur Integration aller Bevölkerungsgruppen beitragen, von Armut, Isolation und Obdachlosigkeit betroffenen Menschen helfen oder auf andere Weise die Lebensbedingungen in unserer Stadt spürbar verbessern. Mit fünf Euro im Monat kann jeder Parlamentarier werden und in den Parlamentssitzungen über die Vergabe der Spendenmittel mitentscheiden. Von der 1. bis zur 10. Parlamentssitzung wurden bereits 83 soziale Projekte mit über 185.000 Euro unterstützt.

Weitere Informationen:
Bonner Spendenparlament e. V., Weberstraße 101, 53113 Bonn, Telefon: 0228-218158, E-Mail: info@bonner-spendenparlament.de, Internet: www.bonner-spendenparlament.de, Spendenkonto: Volksbank Bonn Rhein-Sieg eG, BLZ 380 601 86, Konto-Nr.: 20 200 200 27, IBAN: DE40 3806 0186 2020 0200 27; BIC: GENODED1BRS.

Für Presserückfragen:
Wolfram Schmuck, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bonner Spendenparlament e.V., Tel.: 0160 97246825.

 



Bonn, 23. November 2013

Jubiläumsfeier und 10. Parlamentssitzung im Alten Wasserwerk

Spendenparlament erhöht Förderbilanz auf 180.000 Euro und 83 soziale Projekte

Mehr als 30.000 Euro für 12 neue Hilfsprojekte an gemeinnützige Vereine in Bonn - 600 Parlamentsmitglieder und eine halbe Million Euro bis 2018 angestrebt - Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch: „ Schon nach 5 Jahren um die Stadt verdient gemacht" - Schmidt:
„Helfer der Fördervereine die eigentlichen Helden" -- Dörner, Lücking-Michel, Kelber und Eisel bei der Feier zum 5-jährigen Bestehen des Bonner Spendenparlaments

Mit der Förderung von einem Dutzend neuer sozialer Projekte in der Stadt hat das Bonner Spen-denparlament auf seiner 10. Parlamentssitzung die Bilanz zum 5-jährigen Bestehen der gemein-nützigen Initiative auf nunmehr 83 Förderprojekte und mehr als 180.000 Euro an Spendengeldern erhöht. „Auch die beste Bilanz kann aber immer nur eine Momentaufnahme sein. Wir freuen uns über diese beachtlichen Zahlen, entscheidend ist jedoch die geleistete Hilfe für so viele benach-teiligte Mitbürger in Bonn", sagte der 1. Vorsitzende des 2008 gegründeten Bonner Spendenpar-laments e.V., Prof. Dr. Hans-Martin Schmidt, auf der anschließenden Jubiläumsfeier „5 Jahre Bonner Spendenparlament - 10. Parlamentssitzung" am Samstag (23.11.) im Plenarsaal des Alten Wasserwerks.

„Mit Werkstatt-Tag die Welt erforschen - naturwissenschaftliches Bildungsangebot für schwer erkrankte Kinder", „STARK durch Alphabetisierung - Starthilfe für junge Flüchtlinge", „Beistand für die Bildung - Kindern eine Zukunft geben", „Balu und du -- Selbstvertrauen durch persönliche Paten" oder „Sonnenkinder - Therapiegruppe für Jugendliche von psychisch kranken Kinder": „Hinter jedem der geförderten Projekte stehen Schicksale von Menschen aus der Nachbarschaft, die dringend Unterstützung benötigen und auch verdienen. Über die Förderung eines „Repara-turcafés" als Nachbarschaftshilfe können sich Frauen und Männer aus Dransdorf freuen. Woh-nungslose, ehemals Drogenabhängige bekommen einen Basketballplatz für eine sinnvolle Frei-zeitbeschäftigung, die zur Rückkehr in normale Lebensumstände beitragen soll. Ein anderer ge-meinnütziger Verein wird in seinem geförderten Projekt in Bonn zu erwartende Kriegsflüchtlinge ehrenamtlich begleiten.

Schmidt dankte den inzwischen 371 Mitgliedern des Bonner Spendenparlaments für die regel-mäßigen Spenden. „Die eigentlichen Helden aber sind die vielen Helfer und Freiwilligen der ge-meinnützigen Vereine, die die vom Spendenparlament geförderten Projekte entwickeln und bei der Umsetzung mit Leben erfüllen", betonte der Vorsitzende. Unter den Parlamentsmitgliedern und Gästen konnte die Initiative zu ihrem ersten Jubiläum den Bonner Oberbürgermeister Jürgen
Nimptsch, Schirmherr der Initiative, Bürgermeisterin Angelica Kappel, Bezirksbürgermeisterin Petra Thorand sowie mit Katja Dörner, Dr. Claudia Lücking-Michel und Ulrich Kelber alle Bonner
Bundestagsabgeordneten sowie den ehemaligen MdB Dr. Stephan Eisel begrüßen, die sämtlich auch Mitglieder des Spendenparlaments sind.


Innovative und wegweisende Projekte im Fokus

Die ausschließlich ehrenamtlich Aktiven des Bonner Spendenparlaments haben sich für die nächsten fünf Jahre ambitionierte Ziele gesteckt. Die Zahl der Mitglieder des Spendenparlaments soll auf über 600 gesteigert werden. Langfristig wird ein Fördervolumen von bis zu einer halben Million Euro angestrebt. Die zukünftige Projektförderung ruht auf den drei Säulen „Förderung - Begleitung - Weiterentwicklung". Der Fokus soll noch stärker auf die Förderung innovativer und wegweisender Initiativen sowie auf die Nachhaltigkeit der Projekte gerichtet werden. Dazu wird das Zusammenwirken mit den zu fördernden Vereinen, mit den Spendenparlamentariern und weiteren Partnern ausgebaut. Zudem soll künftig ein „Förderprojekt des Jahres" ausgelobt werden.

„Das Bonner Spendenparlament hat sich schon jetzt um unsere Stadt verdient gemacht. Sie sind unverzichtbarer Bestandteil des Bürgerschaftlichen Engagements", dankte Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch der Initiative. Die Stadt stehe vor immer neuen Herausforderungen. Dazu gehöre die Bekämpfung von Armut, die Integration von Flüchtlingen genauso wir der demografische Wandel. „Ich bin dankbar, dass das Spendenparlament gerade auch in diesen Bereichen so viele Projekte fördert", sagte Nimptsch.

Norbert Alich gratuliert mit kabarettistischem „Geburtstags-Päckchen"

Der Bonner Kabarettist Norbert Alich brachte zum 5. Geburtstag ein symbolisches „Päckchen" aus seinem reichhaltigen Repertoire mit ans Rednerpult. Der Botschafter des Bonner Spenden-parlaments belegte einmal mehr, dass ehrenamtliches Engagement für eine gute Sache auch sehr viel Spaß macht. Beatrix Losem, Vorstand des Vereins für körper- und mehrfach behinderte Menschen, bedankte sich im Namen der geförderten Vereine für die große Unterstützung von sozialen Vorhaben durch das Bonner Spendenparlament. „Für uns ist das nicht selbstverständlich, was die Vereine mit ihrer Sensibilität, Kreativität und Einsatzfreude, oft Tag und Nacht, leisten", unterstrich die 2. Vorsitzende des Bonner Spendenparlaments e.V., Sibylle Becker. Der Verein Ausbildung statt Abschiebung e.V. (AsA) trug mit einer Aufführung seiner Tanztheatergruppe zum Festprogramm bei.

„Unsere Spenden fließen ausschließlich in die Förderung sozialer Projekte in Bonn und nicht in die Administration unserer Initiative. Das wird auch in Zukunft so sein", hob Rita Koch vom Präsidium des Bonner Spendenparlaments in ihrem Schlusswort hervor. Sie dankte all denjenigen, die diese Jubiläumsfeier gestaltet haben, den Spendern, Sponsoren und ausdrücklich dem Vorstand, der Finanzkommission und dem gesamten Team des Trägervereins Bonner Spendenparlament e.V. „Ohne ihren großartigen, unermüdlichen, ehrenamtlichen Einsatz wäre die erfolgreiche, wohltätige Arbeit des Bonner Spendenparlaments nicht denkbar", so Rita Koch wörtlich.

Die Kosten der Jubiläumsveranstaltung wurden von Sponsoren, wie insbesondere der Zahnärzte-Initiative Bonn-Siegkreis-Euskirchen e.V. - ZIBS, getragen. Beteiligt haben sich zudem das World Conference Center Bonn, Kuchem Konferenz Technik, L & D Event Catering, der Kultur-Salon podium49 sowie Getränke-Service Vendel.

12 neue Förderprojekte: Vom Alphabetisierung-Kurs bis zum Werkstatt-Tag
Für die 10. Parlamentssitzung hat die Finanzkommission dem Spendenparlament nachfolgende zwölf Projekte zur Entscheidung empfohlen:
Projekt 1: Mit „Werkstatt-Tag" die Welt erforschen - Persönlichkeitsbildung am Experimentiertisch. Der Verein Abenteuer lernen e. V., will an der auf kranke Kinder eingerichteten Paul-Martini-Schule einen regelmäßigen sogenannten „Werkstatt-Tag" einrichten. Mit diesem Projekt erhalten Kinder, die länger als vier Wochen aufgrund traumatischer Ereignisse, psychischer oder anderer Krankheiten keine reguläre Schule besuchen konnten, ein erfahrungsorientiertes naturwissenschaftliches Bildungsangebot. Empfohlene Fördermittel: 4.650.- Euro.
Projekt 2: „STARK" durch Alphabetisierung - Starthilfe für junge Flüchtlinge. Der Verein Ausbildung statt Abschiebung (AsA) e. V., wird junge Flüchtlinge in Bonn durch gezielte Maßnahmen alphabetisieren und in ihren sprachlichen und schriftlichen Fertigkeiten stärken, um ihnen so die Möglichkeit der gesell-schaftlichen Teilhabe zu eröffnen. Eine speziell geschulte Lehrkraft führt einen sechsmonatigen Alphabeti-sierungskurs zum Erlernen der lateinischen Schriftform durch, um die Kompetenzen der Jugendlichen für die Schule zu erweitern und ihre Fähigkeiten in Alltagssituationen zu stärken. Anschließend soll dann der Lernprozess im Rahmen einer viermonatigen Schreibwerkstatt vertieft werden. Empfohlene Fördermittel: 3.700,- Euro
Projekt 3: Beistand für die Bildung - Kindern eine Zukunft geben. Kindern und Jugendlichen - meist mit Migrationshintergrund -, deren Bildung durch eine schwierige familiäre Situation gefährdet ist, wird der Verein AVODAS e.V. bei schulischen Schwierigkeiten mit individueller Nachhilfe zur Seite stehen. Darüber hinaus bietet der Verein auch Vermittlung bei Problemen mit Eltern und Lehrern an, um so Lernhemmnisse zu vermindern. Die Kinder und Jugendlichen sollen so mehr Selbstbewusstsein und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten gewinnen. Eine zweite Säule des Projektes sind Ferienangebote für Schulkinder, die keine Möglichkeit haben, in Urlaub zu fahren. Empfohlene Förderung: 3.400 Euro.
Projekt 4: „Balu und du" - Selbstvertrauen durch persönlichen Paten. Gemeinsam mit ehrenamtlichen Paten (Balu) bauen in diesem Projekt des Caritasverbandes für die Stadt Bonn e.V. Bonner Kinder im Grundschulalter, die vom Leben nicht verwöhnt werden, Selbstvertrauen auf und entdecken ihre Talente im außerschulischen Bereich. Hierzu treffen sie sich ein- oder mehrmals pro Woche innerhalb eines Jahres mit ihrem Mentor im Alter von zwischen 18 und 30 Jahren und erleben so gemeinsam Dinge, die ihnen sonst eher nicht zugänglich sind. Das Geheimnis der positiven Wirkung des Projektes besteht in der ganz persönlichen Zuwendung der Balus, die mit ihrer ungeteilten Aufmerksamkeit dem Kind Werte, Verhaltensweisen und auch Fähigkeiten vorleben und vermitteln. Empfohlene Fördermittel: 2.700,- Euro
Projekt 5: Neuen Lebensraum erradeln - Fahrräder für internationale Förderklasse. In den drei internationalen Förderklassen des Friedrich-List-Berufskollegs wird Asylbewerbern und Asylbewerberinnen sowie Flüchtlingen aus Kriegsgebieten in entsprechenden Klassenstufen auch ein Bild ihres neuen Lebens-raumes vermittelt. Im Rahmen des Projektes des Fördervereins Friedrich-List-Berufskolleg e.V. sollen für gemeinsame, umweltschonende Fahrten ins nahe Umfeld in entsprechenden Workshops vorhandene Fahr-räder so umgerüstet werden, dass sie für den Straßenverkehr und auch zum Erlernen des Fahrradfahrens geeignet sind. Empfohlene Fördermittel: 1.000 Euro.
Projekt 6: Tierlaute im Wald erleben - Naturerlebnisse ausgeweitet. Der Förderverein Haus der Natur - Waldinformationszentrum e.V. will das naturnahe Umweltbildungsangebot des Hauses der Natur für Bonner Schulen, interessierte Kindergruppen und sonstige Besucher durch auditive, elektronische Hilfsmittel weiter ausbauen und noch attraktiver gestalten. Werden besonders bei den Walderlebnissen bislang überwiegend Seh- und Tastsinn angesprochen, sollen jetzt mit der Anschaffung von Bestimmungsbüchern in Kombination mit dem TING-Stift Tierstimmen hörbar gemacht werden. Zusätzlich sollen zur Installation auf dem Weg der Artenvielfalt kleine Lautsprecher angeschafft werden, die passend zu den jeweiligen Informationstafeln Tierlaute wiedergeben. Empfohlene Fördermittel: 726,90 Euro.
Projekt 7: „Sonnenkinder" - Therapiegruppe für Jugendliche von psychisch kranken Eltern. Für Ju-gendliche von psychisch kranken Eltern soll vom Verein Hilfe für psychisch Kranke e.V. eine gesonderte Therapiegruppe eingerichtet werden. In dieser Gruppe, in der möglichst auch die Eltern - meist alleinerzie-hende Mütter mit geringem Einkommen - mit einbezogen werden, wird eine sehr engagierte und qualitativ hochwertige Arbeit durch ausschließlich ehrenamtlich Tätige geleistet. Empfohlene Fördermittel: 2.850,- Euro.
Projekt 8: U3-Kurse zur Integration: Deutschlernen für Kleinkinder und ihre Familien. Migrantenkinder unter drei Jahren sollen in Kursen von Känguru - Verein für frühkindliche Bildung e.V. gemeinsam mit einer Bezugsperson aus der Familie auf spielerische Weise Deutsch parallel zur familiären Muttersprache lernen. Die Kurse dauern ein halbes Jahr und finden statt in Familienzentren, Kitas und ähnlichen Einrichtungen vor allem in Stadtteilen mit hohem Migrantenanteil. Das Erfolgsrezept der durch Fachkräfte geleiteten Kurse besteht darin, dass die Familien ihre Kinder nicht in fremde Hände geben, sondern an den Kursen selbst teilnehmen und mitlernen. Die Kinder lernen die deutsche Sprache zum bestmöglichen Zeitpunkt in ihrer Entwicklung und haben bereits beim Eintritt in den Kindergarten deutsche Sprachkenntnisse und damit von Anfang an gute Chancen der Integration. Empfohlene Fördermittel: 5.000 Euro.
Projekt 9: „Komm mit, ich zeig dir meine Stadt" - Lebensraum im Team vertiefen. Grundschulkinder mit sozial schwachem sowie deutsch/internationalem Hintergrund sollen bei dem Projekt des Vereins Kultur verbindet e.V. mit Eltern ihre Stadt Bonn gemeinsam erleben und die Identifikation mit dem eigenen Lebensraum durch Kennenlernen und Wissen vertiefen. Dazu werden im Rahmen eines Wettbewerbs während eines Schulhalbjahres 6 bis 7 Teams, bestehend aus zwei Kindern der 3. und 4. Grundschulklasse und je einem Elternteil gebildet. Jedes Team verarbeitet gemeinsam in einem „Erlebnis-buch" seine Eindrücke von den Stadterkundungen. Bei kleineren Wettbewerben und einem großen Schlusswettbewerb stellen die Teams ihr erworbenes Wissen unter Beweis. Der Startschuss fällt zunächst an der Gotenschule und der Andreasschule. Empfohlene Fördermittel: 819,40 Euro.
Projekt 10: Bonner save me - Kampagne: Syrische Flüchtlinge ehrenamtlich begleiten. Die in Bonn zu erwartenden Kriegsflüchtlinge aus Syrien sollen im Rahmen der save me-Kampagne des Vereins Ökumenische Flüchtlingshilfe Bonn e.V. ehrenamtlich begleitet werden. Sie sollen sich in der Bundesstadt gut aufgenommen und unterstützt fühlen sowie neue Perspektiven entwickeln können; auch der Ghetto-Bildung soll entgegengewirkt werden. Es ist geplant, vornehmlich Begegnungen der Flüchtlinge mit ihren neuen Nachbarn und anderen interessierten Bonnern zu ermöglichen, bei der Suche nach privaten Wohnungen zu helfen, sie durch „Bildungspaten" individuell beim Einleben in Bonn und beim Erlernen der deutschen Sprache zu begleiten. Empfohlene Fördermittel: 2.460,- Euro.
Projekt 11: Reparaturcafé in Dransdorf: Hilfe zur Selbsthilfe beim Handwerkeln. Nachbarschaftliches Engagement und „Hilfe zur Selbsthilfe" stehen im Vordergrund des vom Stadtteilverein Dransdorf e.V. geplanten „Reparaturcafés". Mit dem Projekt sollen Frauen und Männer aus Dransdorf angesprochen werden, die Lust haben, sich handwerklich zu betätigen. Hier können unter ehrenamtlicher Anleitung Möbel repariert, Möbelkleinteile hergestellt, Änderungen an Kleidungsstücken durchgeführt oder kleinere Näharbeiten gefertigt werden. Das Café soll in den Räumen des Stadtteilvereins Dransdorf stattfinden und wird somit zum Ort der Begegnung. Empfohlene Fördermittel: 1.626,85 Euro.

Projekt 12: Körbe zum Leben - Basketballplatz für ehemals Suchtkranke. Mit der Erstellung eines Basketballplatzes am VFG-Wohnheim Am Dickobskreuz will der Verein für Gefährdetenhilfe e.V. (VFG) eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung für wohnungslose, ehemals drogenabhängige Menschen ermöglichen. Das stellt einen wichtigen Beitrag bei der Rückkehr in normale Lebensumstände dar. Die (Wieder-)Entdeckung des eigenen Körpergefühls durch Sport gibt Kraft, stärkt das Selbstwertgefühl und Durchhaltevermögen, so dass die Zuversicht, das Leben wieder in die eigenen Hände nehmen zu können, gestärkt wird. Empfohlene Fördermittel: 2.386,- Euro.

Das Bonner Spendenparlament unterstützt Projekte in Bonn, die Bildung und Ausbildung junger Menschen fördern, zur Integration aller Bevölkerungsgruppen beitragen, von Armut, Isolation und Obdachlosigkeit betroffenen Menschen helfen oder auf andere Weise die Lebensbedingungen in unserer Stadt spürbar verbessern. Mit fünf Euro im Monat kann jeder Parlamentarier werden und in den Parlamentssitzungen über die Vergabe der Spendenmittel mitentscheiden. Von der 1. bis zur 10. Parlamentssitzung wurden bereits 83 soziale Projekte mit über 180.000 Euro unterstützt.

Weitere Informationen:
Bonner Spendenparlament e. V., Weberstraße 101, 53113 Bonn, Telefon: 0228-218158, E-Mail: info@bonner-spendenparlament.de, Internet: www.bonner-spendenparlament.de, Spendenkonto: Volksbank Bonn Rhein-Sieg eG, BLZ 380 601 86, Konto-Nr.: 20 200 200 27, IBAN: DE40 3806 0186 2020 0200 27; BIC: GENODED1BRS.

Für Presserückfragen:
Wolfram Schmuck, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bonner Spendenparlament e.V., Tel.: 0160 97246825.

 

 


Bonn, 11. November 2013
Spendenparlament fördert und feiert im Alten Wasserwerk

Die 10. öffentliche Parlamentssitzung und Jubiläumsfeier zum 5-jährigen Bestehen am 23. November 2013 im ehemaligen Plenarsaal - Spendenparlamentarier entscheiden über Förderung von 13 neuen Hilfsprojekten - Gemeinnützige Vereine bewerben sich um rund 35.000 Euro - Bonner OB Jürgen Nimptsch und Kabarettist Norbert Alich auf dem Programm

Das Bonner Spendenparlament kehrt mit seiner 10. Parlamentssitzung am 23. November 2013 an den Ort zurück, an dem sich das 2008 gegründete wohltätige, neue Parlament der Bundes-stadt zu seiner Konstituierung am 7. März 2009 erstmals mit seinen damals 60 Mitgliedern versammelte. Wurde im ehemaligen Plenarsaal des Deutschen Bundestages damals über die Förderung von drei Projekten in Höhe von 2.702 Euro abgestimmt, entscheiden die Vertreter der inzwischen mehr als 360 Spendenparlamentarier bei ihrer 10. öffentlichen Parlamentssitzung um 14:00 Uhr bereits über die finanzielle Unterstützung von 13 Hilfsprojekten in Bonn und ein Fördervolumen von dieses Mal über 35.000 Euro.

Bei den Projekten, mit denen sich gemeinnützige Vereine aus Bonn um Spendengelder bei der Initiative bewerben, geht es unter anderem um einen regelmäßigen „Werkstatt-Tag" für schwer erkrankte Kinder, mit dem Abenteuer Lernen e.V. die Teilnehmer mit Hilfe naturwissenschaftlicher Experimente zu jungen „Forscherinnen und Forschern" machen möchte. Ein anderer Verein will Kindern und Jugendlichen - meist mit Migrationshintergrund - bei schulischen Schwierigkeiten individuelle Nachhilfe anbieten. Bei einem anderen Projekt möchte die „Save me-Kampagne Bonn" die zu erwartenden Kriegsflüchtlinge aus Syrien betreuen und ihnen neue Perspektiven aufzeigen. Der Verband alleinerziehender Mütter und Väter e.V. beispielweise wird mit dem Projekt „Alleinerziehenden Lotsen" Betroffene fachlich aus einer Hand unterstützen.

Die Bilanz aus fünf Jahren Bonner Spendenparlament und zehn Parlamentssitzungen legt nach der Abstimmung über die neu zu fördernden sozialen Vorhaben der 1. Vorsitzende, Prof. Dr. Hans-Martin Schmidt, auf der Jubiläumsfeier um 17:00 Uhr im Alten Wasserwerk vor. Eröffnet wird die Veranstaltung mit einer musikalischen Überraschung. Der Bonner Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch stellt dann als Schirmherr das bürgerschaftliche Engagement in den Mittelpunkt seiner Ansprache. „Helfen mit Humor" heißt es, wenn der Bonner Kabarettist Norbert Alich , Botschafter des Spendenparlaments, ans Mikrofon tritt. Als Vertreter bereits geförderter Vereine haben der Verein für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V. und die Tanztheatergruppe des Vereins Ausbildung statt Abschiebung e.V. (AsA) das Festprogramm mitgestaltet. Zu der Veranstaltung mit einem anschließenden Empfang sind alle Mitglieder des Bonner Spendenparlaments, Vertreter geförderter und noch zu fördernder Vereine, viele Ehrengäste aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik sowie Kooperationspartner und Sponsoren geladen.

 

Da 100 Prozent der Spenden der Parlamentarier in soziale Projekte fließen, werden die Kosten der Jubiläumsveranstaltung auch von Sponsoren, wie insbesondere der Zahnärzte-Initiative Bonn-Siegkreis-Euskirchen e.V. - ZIBS, getragen. Beteiligt haben sich zudem das World Conference Center Bonn, Kuchem Konferenz Technik, L & D Event Catering und podium49, der Kultur-Salon der Bonner Südstadt.

Das Bonner Spendenparlament unterstützt Projekte in Bonn, die Bildung und Ausbildung junger Menschen fördern, zur Integration aller Bevölkerungsgruppen beitragen, von Armut, Isolation und Obdachlosigkeit betroffenen Menschen helfen oder auf andere Weise die Lebensbedingungen in unserer Stadt spürbar verbessern. Mit fünf Euro im Monat kann jeder Parlamentarier werden und in den Parlamentssitzungen über die Vergabe der Spendenmittel mitentscheiden. Von der 1. bis zur 9. Parlamentssitzung wurden bereits 71 soziale Projekte mit 150.000 Euro unterstützt.

Weitere Informationen und Anmeldung:
Bonner Spendenparlament e. V., Weberstraße 101, 53113 Bonn, Telefon: 0228-218158, E-Mail: info@bonner-spendenparlament.de, Internet: www.bonner-spendenparlament.de, Spendenkonto: Volksbank Bonn Rhein-Sieg eG, BLZ 380 601 86, Konto-Nr.: 20 200 200 27, IBAN: DE40 3806 0186 2020 0200 27; BIC: GENODED1BRS.

Für Presserückfragen:
Wolfram Schmuck, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bonner Spendenparlament e.V., Tel.: 0160 97246825.



Bonn, 12. August 2013

310 150: Eine neue Zahl für Bonn

Plakataktion für das Bonner Spendenparlament: 310 Parlamentsmitglieder - 150.000 Euro für soziale Vorhaben in der Bundesstadt - 5-jähriges Jubiläum

Wenn in diesen Tagen die großen Digitalziffern 310 150 von den Bonner Litfaßsäulen für Aufmerksamkeit sorgen, geht es nicht um eine wiederum veränderte Einwohnerzahl der Stadt. Der Blickfang der Plakate steht für 310 Stimmen für Bonn und für 150 Tausend Euro an Fördermitteln, die das Bonner Spendenparlament seit seiner Gründung vor fünf Jahren für soziale Projekte in der Bundesstadt ausgeschüttet hat.
„Die Bonner Silhouette auf dem Plakat erinnert daran, dass es sich dabei um eine gemeinnützige Bürgerinitiative von Bonnern für Bonner handelt. Bisher konnten wir mit den regelmäßigen Spenden unserer inzwischen weit mehr als 310 Mitglieder des Spendenparlaments 71 soziale Vorhaben in unserer Stadt finanziell unterstützen", erläuterte Professor Dr. Hans-Martin Schmidt, Vorsitzender des Bonner Spendenparlaments e.V., am Montag (12.08.) beim Kleben des ersten Plakats an der Litfaßsäule in der Schumannstraße/Ecke Lessingstraße.
Ab 13. August wirbt die Initiative unter der „310 150" an 140 Litfaßsäulen im Bonner Stadtgebiet um weitere Spender für den guten Zweck. „Je mehr Bürgerinnen und Bürger bereit sind, für fünf Euro im Monat Mitglied beim Bonner Spendenparlament zu werden, desto mehr Hilfsprojekte können wir fördern", sagte Schmidt.

Das Plakat wurde anlässlich des 5-jährigen Jubiläums des Bonner Spendenparlaments in Kooperation mit der Rhein-Sieg-Akademie für Kunst und Design (RSAK) in Hennef entwickelt. Mit Studierenden des 7./8. Semesters wurde unter der Leitung ihres Dozenten Klaus Honemann eine Wettbewerbspräsentation zu einem Kommunikationskonzept für das Bonner Spendenparlament durchgeführt, aus der die angehende Designerin Astrid Fiener mit dem Konzept „310 150" als Siegerin hervorgegangen ist.
Der BSP-Vorsitzende dankte der RSAK, der Stadt Bonn und Kulticus für die Unterstützung der Plakataktion.

Weitere Informationen: Bonner Spendenparlament e. V., Weberstraße 101, 53113 Bonn, Telefon: 0228 2181-58, Fax: 0228 2181-56, E-Mail: info@bonner-spendenparlament.de, Internet: www.bonner-spendenparlament.de, Spendenkonto: Konto-Nr. 20 200 200 27, BLZ 380 601 86, Volksbank Bonn Rhein-Sieg eG.

Für Rückfragen: Wolfram Schmuck, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bonner Spendenparlament e. V., Telefon: 0160 97246825; Fax: 0228 2181-56
Pressefotos als Download: www.bonner-spendenparlament.de > Presse > Pressefotos

 


Bonn, 2. Juli 2013


3 161 Euro-Spende für das Bonner Spendenparlament erradelt

Helmut Platz trotzt Wind und Wetter bei 1 000-km-Benefiz-Radtour
Spende zum 5. Geburtstag der Initiative kommt sozialen Projekten zugute

Mehr als 3 000 Euro hat der Hobby-Radler Helmut Platz auf seiner Benefiz-Radtour über Bonner Brücken für das Bonner Spendenparlament erradelt. In der Woche vom 5. bis 12. Mai 2013 trat der Friseurmeister zwischen Süd- und Kennedy-Brücke Runde um Runde über 1 000 km in die Pedale und trotzte immer wieder Wind und Wetter für den guten Zweck. Rund 60 Kundinnen und Kunden sowie viele Mitglieder des Spendenparlaments spendeten für jeden Kilometer mindestens einen Cent. So kamen aus dieser Aktion exakt 3 161,01 Euro auf dem Spendenkonto der gemeinnützigen Initiative zusammen.

Am Dienstag (2.07.) haben sich Präsidium und Vorstand des Bonner Spendenparlaments bei der Spendenübergabe vor dem alten Rathaus bei Helmut Platz für diese großartige Leistung bedankt. Der Start zu seiner 4.Benefiztour am 5. Mai war ein Start mit Hindernis-sen. Den ersten Anlauf hatte der Radler bereits im Sommer 2012 genommen, war aber auf dem Weg zum offiziellen Start durch Bezirksbürgermeister Helmut Kollig beim Erme-keilstraßenfest am 25. August 2012 mit seinem Rad so unglücklich gestürzt, dass er sein Vorhaben verletzungsbedingt auf dieses Jahr verschieben musste. Das Bonner Spenden-parlament ist Helmut Platz für diese beachtliche Spende also um so dankbarer. Das Geld, ein weiteres Geburtstagsgeschenk zum fünfjährigen Bestehen der Initiative, kommt sozia-len Projekten in Bonn zugute.

Das Bonner Spendenparlament unterstützt Projekte in Bonn, die Bildung und Ausbildung junger Menschen fördern, zur Integration aller Bevölkerungsgruppen beitragen, von Armut, Isolation und Obdachlosigkeit betroffenen Menschen helfen oder auf andere Weise die Lebensbedingungen in unserer Stadt spürbar verbessern. Mit fünf Euro im Monat kann jeder Parlamentarier werden und in den Parlamentssitzungen über die Vergabe der Spendenmittel mitentscheiden.

Weitere Informationen: Bonner Spendenparlament e. V., Weberstraße 101, 53113 Bonn, Telefon: 0228-218158, E-Mail: info@bonner-spendenparlament.de, www.bonner-spendenparlament.de, Spendenkonto: Konto-Nr. 20 200 200 27, BLZ 380 601 86, Volksbank Bonn Rhein-Sieg eG.

Für Rückfragen: Wolfram Schmuck, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bonner Spendenparlament e.V., Telefon: 0160-97246825; Fax: 0228-218156

 


Bonn, 26. Juni 2013


Über 3 000 Euro für das Bonner Spendenparlament erradelt
Helmut Platz trotzte Wind und Wetter bei 1 000-km-Benefiz-Radtour für den guten Zweck
Spendenübergabe am 2. Juli vor dem alten Rathaus

Mehr als 3 000 Euro hat der Hobby-Radler Helmut Platz auf seiner Benefiz-Radtour über Bonner Brücken für das Bonner Spendenparlament erradelt. In der Woche vom 5. bis 12. Mai 2013 trat der Friseurmeister zwischen Süd- und Kennedy-Brücke Runde um Runde über 1 000 km in die Pedale und trotzte immer wieder Wind und Wetter für den guten Zweck. Seine Kundinnen und Kunden sowie viele Mitglieder des Spendenparlaments spendeten für jeden Kilometer mindestens einen Cent. So kamen aus dieser Aktion bis-lang schon über 3 000 Euro auf dem Spendenkonto der gemeinnützigen Initiative zusam-men.

Am Dienstag (2.07.) werden sich Präsidium und Vorstand des Bonner Spendenparlaments bei der Spendenübergabe um 17:00 Uhr vor dem alten Rathaus bei Helmut Platz für diese großartige Leistung bedanken. Der Start zu seiner 4.Benefiztour am 5. Mai war ein Start mit Hindernissen. Den ersten Anlauf hatte der Radler bereits im Sommer 2012 genom-men, war aber auf dem Weg zum ofiziellen Start durch Bezirksbürgermeister Helmut Kollig beim Ermekeilstraßenfest am 25. August 2012 mit seinem Rad so unglücklich gestürzt, dass er sein Vorhaben verletzungsbedingt auf dieses Jahr verschieben musste. Das Bonner Spendenparlament ist Helmut Platz für diese beachtliche Spende also umso dankbarer. Das Geld, ein weiteres Geburtstagsgeschenk zum fünfjährigen Bestehen der Initiative, kommt sozialen Projekten in Bonn zugute.

Das Bonner Spendenparlament unterstützt Projekte in Bonn, die Bildung und Ausbildung junger Menschen fördern, zur Integration aller Bevölkerungsgruppen beitragen, von Armut, Isolation und Obdachlosigkeit betroffenen Menschen helfen oder auf andere Weise die Lebensbedingungen in unserer Stadt spürbar verbessern. Mit fünf Euro im Monat kann jeder Parlamentarier werden und in den Parlamentssitzungen über die Vergabe der Spendenmittel mitentscheiden.

Weitere Informationen: Bonner Spendenparlament e. V., Weberstraße 101, 53113 Bonn, Telefon: 0228-218158, E-Mail: info@bonner-spendenparlament.de, www.bonner-spendenparlament.de, Spendenkonto: Konto-Nr. 20 200 200 27, BLZ 380 601 86, Volksbank Bonn Rhein-Sieg eG.

Für Rückfragen: Wolfram Schmuck, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bonner Spendenparlament e.V., Telefon: 0160-97246825; Fax: 0228-218156

 


5 Jahre BSP

PRESSEINFORMATION Bonn, 14. Mai 2013

„Feste Größe unter den wohltätigen Initiativen in Bonn"

310 Parlamentsmitglieder - 150.000 Euro für soziale Vorhaben in der Bundesstadt - 71 geförderte Hilfsprojekte

Das Bonner Spendenparlament hat sich fünf Jahre nach seiner Gründung bereits als feste Größe unter den wohltätigen Initiativen in der Bundesstadt etabliert. „Dass uns das in so kurzer Zeit gelingen würde, haben wir bei der formalen Gründungssitzung am 20. Mai 2008 nicht zu hoffen gewagt", sagte der 1. Vorsitzende des Bonner Spendenparlaments e.V., Professor Dr. Hans-Martin Schmidt, am Dienstag (14.05.) vor der Presse in Bonn. „Wir kön-nen zum 5. Gründungstag, eine Bilanz vorlegen, auf die wir doch ein wenig stolz sind".

Das Bonner Spendenparlament zählt heute mehr als 310 Mitglieder. Als Parlamentarierin-nen und Parlamentarier spenden sie regelmäßig mindestens fünf Euro pro Monat und ha-ben damit Sitz und Stimme im Bonner Spendenparlament. In bislang neun Parlamentssitzungen haben die Parlamentarier demokratisch über die Verwendung ihrer Spenden für soziale Vorhaben in unserer Stadt debattiert und abgestimmt. Seit der Gründung konnten insgesamt rund 150.000 Euro an gemeinnützige Vereine zur Förderung ihrer sozialen Vorhaben ausgeschüttet werden.

Bei den 71 geförderten Hilfsprojekten liegt der Fokus auf Initiativen, die von Armut, Isolation und Obdachlosigkeit betroffenen Menschen helfen, zur Integration aller Bevölkerungsgrup-pen beitragen, Bildung und Ausbildung junger Menschen fördern oder auf andere Weise den Menschen in Bonn zugute kommen.

Mit allein 76.000 Euro wurden Projekte zur Integration von Bevölkerungsgruppen, also Vorhaben zur Inklusion und zur Migration, unterstützt. Mit rund 30.000 Euro wurden Vorhaben zur Bildung und Ausbildung junger Menschen gefördert. 100 Prozent der regelmäßigen Spenden der Parlamentsmitglieder fließen in die Projektförderung. 25 Mitglieder des gemeinnützigen Trägervereins Bonner Spendenparlament e.V. engagieren sich ehrenamtlich für die gesamte Organisation und Verwaltung der Initiative. Unabdingbare administrative Ausgaben (z.B. für Porto o.ä.) werden über die Vereinsbeiträge oder andere Einnahmen gedeckt.

Die Anzahl der Parlamentarier und das Fördervolumen sind seit 2008 kontinuierlich ge-wachsen. Bei der 1. Parlamentssitzung am 7. März 2009 gab es 60 Parlamentsmitglieder, die über ein Fördervolumen von 2.700 Euro für drei soziale Projekte entschieden haben. Bei der 5. Parlamentssitzung am 18. Juni 2011 hatte sich die Zahl der Parlamentsmitglieder bereits auf 248 mehr als vervierfacht. Es wurde schon ein Spendenvolumen von knapp 16.000 Euro für neun Hilfsprojekte in der Stadt Bonn ausgeschüttet. Mit dem Spitzenbetrag von mehr als 32.000 Euro wurden auf der 8. Parlamentssitzung am 7. November 2012 elf Projekte gefördert. Auf der jüngsten, der 9. Parlamentssitzung am 11. April 2013, konnten sich sieben gemeinnützige Vereine mit Sitz in Bonn über die Unterstützung ihrer sozialen Vorhaben mit einem Fördervolumen von insgesamt 20.594 Euro freuen.

Gemeinnützige, überparteiliche und demokratische Initiative von Bonnern für Bonner

„Nach einer zweijährigen Vorbereitungszeit einer kleinen Gruppe von engagierten Studen-ten, Selbständigen, Angestellten und Ruheständlern - alle mit dem Ziel, ihrer Stadt etwas Gutes zu tun - sind wir am 20. Mai 2008 mit folgender Grundidee gestartet", erläuterte Schmidt. „Das Bonner Spendenparlament ist eine gemeinnützige, überparteiliche und demokratische Initiative von Bonnern für Bonner. Es ist ein Mittler zwischen engagierten Initia-tiven und Vereinen und Menschen, die diese Arbeit auf eine ganz neue, innovative Art und Weise unterstützen wollen. Auf ehrenamtlicher Basis sammeln wir Spenden und unterstüt-zen Projekte, die sozial benachteiligten Menschen helfen, unabhängig von deren Herkunft, Geschlecht, Religion und Nationalität", so der 1. Vorsitzende. Vorbild war das vor siebzehn Jahren gegründete Hamburger Spendenparlament.

Was passte zur Gründungszeit, zehn Jahre nachdem der Deutsche Bundestag Bonn in Richtung Berlin verlassen hatte, besser in die Bundesstadt als ein neues Parlament - das Bonner Spendenparlament. Die 1. Parlamentssitzung fand im Plenarsaal des Deutschen Bundestages im Alten Wasserwerk statt. „Es war ein echtes Plenum - mit Reden, Wahlen und parlamentarischen Abstimmungen", erinnert Schmidt. Allerdings geht es dabei nicht um Politik, um Milliardenausgaben und die Verteilung von Steuergeldern, sondern um die Vergabe von Spenden zur Unterstützung von gemeinnützigen Initiativen in Bonn.

Unter den Spendenparlamentariern konnten damals auch schon Mitglieder des Deutschen Bundestages begrüßt werden: Die Bonner MdBs Dr. Stephan Eisel, CDU, und Ulrich Kelber, SPD, die dem Bonner Spendenparlament bis heute treu geblieben sind. Dazu kam dann schon bei der 2. Parlamentssitzung am 7. November 2009 Katja Dörner als neue Bonner Bundestagsabgeordnete der Grünen, „womit die Ausgeglichenheit und parteipoliti-sche Neutralität hergestellt war", unterstreicht der 1. Vorsitzende. Auf dieser Parlamentssitzung war, wenige Tage nach seiner Amtsübernahme, auch der damals neugewählte Bonner Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch dabei. Seinen Beitritt zum Bonner Spendenparlament hatte er bereits lange vor seiner Wahl erklärt. Zu Beginn des Jahres 2010 übernahm der Oberbürgermeister die Schirmherrschaft über das Bonner Spendenparlament. Im gleichen Jahr konnte der Bonner Kabarettist Norbert Alich als Mitglied und Botschafter gewonnen werden.

„Glück des Gebens" kennenlernen

„Viele unserer Spender haben schon das ‚Glück des Gebens' kennengelernt", weiß Schmidt. Insbesondere wenn sie in den Parlamentssitzungen erleben, für welch vielfältige soziale Vorhaben in unserer Stadt sich die Vereine engagieren, die sich beim Spendenparlament um Fördergelder bewerben. „Unsere besondere Hochachtung und Anerkennung verdienen die Freiwilligen, die in erster Linie ihre wertvolle Zeit für die Umsetzung der Pro-jekte in den Vereinen und damit für die Hilfe und Unterstützung ihrer Mitmenschen geben. Das sind die ‚eigentlichen Helden', so der 1. Vorsitzende wörtlich.

3.800 Euro-Spende von Sixties United als erstes Geburtstagsgeschenk

Zu den Spendern gehören aber nicht nur die Parlamentarier mit einem Beitrag von 60 Euro und mehr pro Jahr. Das stetig steigende Spendenvolumen steht auf zwei Beinen. „Wir haben uns für eine wachsende Zahl freier Spenden zu bedanken", sagte Schmidt und verwies beispielhaft auf eine Spendenübergabe der Sixties United. Es war nicht die erste Benefizveranstaltung für das Bonner Spendenparlament, aber mit einem Erlös von 3.800 Euro aus dem Konzert der Band am 6. April 2013 in der Bonner Harmonie sicher eine der erfolgreichsten. Sixties United ist eine außergewöhnliche Band, die Bonner Musiker, die in den 60er und 70er Jahren in verschiedenen Gruppen gespielt haben, mit großem Erfolg heute wieder auf der Bühne vereint und Liebhaber der Beat- und Rockmusik aus dieser Zeit begeistert. Der Vorstand bedankte sich für die großzügige Spende zum 5. Geburtstag des Bonner Spendenparlaments. Eine weitere vierstellige Spende ist auch von der Benefiz-Radtour „1.000 km über Bonner Brücken" des Hobby-Radlers Helmut Platz zu erwarten.

Großzügige Bürger und eine ganze Reihe von Unternehmen finden immer wieder eine Gelegenheit, die wohltätige Arbeit des Bonner Spendenparlaments zu unterstützen. „Die Part-ner und Förderer tragen maßgeblich dazu bei, dass wir 100 Prozent der Spenden der Parlamentarier ausschütten und zugleich das Fördervolumen noch aufstocken können", erklärte Schmidt. So sei man besonders dankbar dafür, dass das man mit den Parlamentssitzungen in den ersten fünf Jahren schon zu Gast im Alten Wasserwerk, bei der Bonner Universität, im Museum Koenig, LVR-Landesmuseum, Haus der Geschichte, President Hotel und der Deutschen Welle zu Gast sein durfte.

Neues Kommunikationskonzept von RSAK-Studierenden

Als besonderes Beispiel einer Kooperation wird die Zusammenarbeit mit der Rhein-Sieg Akademie für realistische bildende Kunst und Design (RSAK) in Hennef hervorgehoben. Anlässlich des 5-jährigen Jubiläums des BSP habe sich die RSAK bereit erklärt, mit Studierenden des 7./8. Semesters unter der Leitung ihres Dozenten Klaus Honemann eine Wettbewerbspräsentation zu einem Kommunikationskonzept für das Bonner Spendenparlament durchzuführen. Seit 25 Jahren steht die staatlich anerkannte Akademie für Kreativität, Kunst und Kommunikationsdesign. Aus neun vorgelegten, zum Teil hervorragenden Kommunikationsstrategien ist die Studentin Astrid Fiener als Siegerin hervorgegangen. Mit ihrem Entwurf wird das BSP im Sommer an die Öffentlichkeit gehen. Mit der Kampagne will der Vorstand das Bonner Spendenparlament in der Stadt weiter bekannt machen und neue Parlamentarier, d.h. regelmäßige Spender gewinnen.

Gemeinsam mit den Parlamentariern die Initiative weiterentwickeln

„Gemeinsam mit unseren Parlamentariern verfolgen wir das Ziel, unsere Initiative zum größtmöglichen Nutzen der sozialen Landschaft in Bonn weiterzuentwickeln", schaut der 1. Vorsitzende nach vorne. Gearbeitet werde nach den Grundsätzen, dass die Spender unmittelbar über die Zuwendungen beraten und mitbestimmen, größtmögliche Transparenz und Nähe zu den geförderten Projekten gewahrt ist, ein breites Spektrum an Problemfeldern bedacht wird und innovative Ideen und wegweisende initiativen zur Bewältigung sozialer Probleme vorrangig gefördert werden. „Nach fünf Jahren blicken wir auf einen erfolgreichen Abschnitt zurück, haben aber vielmehr die Zukunft im Auge", versichert Schmidt.

Anlässlich des 5. Gründungstages hat der Bonner Oberbürgermeister, Jürgen Nimptsch, Vorstand, Präsidium und das Team der ehrenamtlich Engagierten des Bonner Spendenpar-laments e.V. am 29. Mai 2013 zu einem Empfang ins alte Rathaus eingeladen.

Ein kleines Doppeljubiläum „5 Jahre Bonner Spendenparlament - 10. Parlamentssitzung" wird dann mit den Parlamentariern und allen bisher geförderten Vereinen am 23. November 2013 im Plenarsaal des Alten Wasserwerks gefeiert, dort, wo das ehrenamtliche Engage-ment mit der 1. Parlamentssitzung offiziell mit Leben gefüllt wurde.

Weitere Informationen:
Bonner Spendenparlament e. V., Weberstraße 101, 53113 Bonn, Telefon: 0228 2181-58, Fax: 0228 2181-56, E-Mail: info@bonner-spendenparlament.de, Internet: www.bonner-spendenparlament.de,
Spendenkonto: Konto-Nr. 20 200 200 27, BLZ 380 601 86, Volksbank Bonn Rhein-Sieg eG.

Für Rückfragen:
Wolfram Schmuck, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bonner Spendenparlament e.V.,
Telefon: 0160 97246825; Fax: 0228 2181-56
Pressefotos als Download: www.bonner-spendenparlament.de > Presse > Pressefotos


Bonn, 14. Mai 2013


5 Jahre Bonner Spendenparlament (II)

Förderschwerpunkte bei Integration sowie Bildung und Ausbildung

Positive Bilanz durch Vertrauen in ehrenamtliche Arbeit der Initiative - 71 Hilfs-projekte mit 150.000 Euro unterstützt - Finanzkommission prüft Förderanträge -
Umsetzung wird begleitet und dokumentiert

Die positive Bilanz nach fünf Jahren Bonner Spendenparlament (BSP) führt die 2. Vorsitzende, Sibylle Becker, vor allem auf das Vertrauen der Spender in die ehrenamtliche Arbeit der Initiative zurück. „Vertrauen ist gut - Kontrolle ist besser: Unsere Finanzkommission, in der gewählte Mitglieder des Spendenparlaments paritätisch vertreten sind, prüft sehr sorgfältig die Förderanträge der ausschließlich gemeinnützigen Vereine für deren soziale Vorhaben", unterstreicht Sibylle Becker. Nach der Zustimmung des Spendenparlaments zu den förderwürdigen Projekten wird deren Umsetzung durch das Team des Spendenparlaments begleitet und dokumentiert. Somit herrscht Transparenz, die Spender können nachvollziehen, dass Ihr Geld auch tatsächlich für den gewollten, guten Zweck eingesetzt wird.

Mit den Spenden wird ein breites Spektrum von Projekten unterstützt. Zu den sechs Themenschwerpunkten zählen Migration, Inklusion, Bildung/Ausbildung junger Menschen, Armut/ Isolation/Obdachlosigkeit, Seniorenarbeit sowie sonstige Aktionsfelder. Den größten Anteil an den insgesamt bisher mit 150.000 Euro geförderten 71 sozialen Projekten haben die Initiativen zur Förderung von Migranten (25), gefolgt von Projekten zur Bildung und Ausbildung junger Menschen (14) und zur Inklusion (11). Die übrigen Projekte verteilen sich auf das Thema Armut/Isolation/Obdachlosigkeit (9) und die Arbeit mit Senioren und weiteren Zielgruppen (je 6).

Allein 76.000 Euro für Vorhaben zur Migration und Inklusion

Fasst man die Bereiche Migration und Inklusion als Vorhaben zur Integration von sozial besonders benachteiligten Bevölkerungsgruppen zusammen, so machen die insgesamt 36 Hilfsprojekte hierzu etwa die Hälfte aller Projekte aus. Für sie wurde mit rund 76.000 Euro auch rund die Hälfte der Fördermittel eingesetzt.

Zum Thema Migration hat das Bonner Spendenparlament schon verschiedene Projekte unterstützt, unter anderem solche des Vereins „Ausbildung statt Abschiebung", der sich um junge Flüchtlinge kümmert, die von ihren Eltern getrennt sind. Die Freiwilligen des Vereins

sorgen für die Verbesserung der deutschen Sprachkenntnisse. Die Jugendlichen werden bei der Suche und Vermittlung von Praktikums-, Ausbildungs- und Arbeitsstellen unterstützt und begleitet. Auf der jüngsten Parlamentssitzung wurde ein Projekt zur Integration über Lernpatenschaften verabschiedet. Dabei übernehmen Studierende bei der Studenteninitiative Weitblick Bonn Bildungspatenschaften mit wöchentlichen Treffen für eingewanderte Jugendliche, die erst seit kurzem in Bonn leben. Sie sollen neben dem intensiven Erlernen der deutschen Sprache auch an kulturellen Aktivitäten, Sport, Kinobesuchen und gemeinsamen Ausflügen teilhaben.

„Eine möglichst gerechte Teilhabe aller Bevölkerungsgruppen am gesellschaftlichen Leben ist uns ein besonderes Anliegen", hebt die 2. Vorsitzende hervor. Bisher konnten schon elf Projekte zur Integration durch Inklusion gefördert werden. Mit 3.500 Euro wurde beispielsweise der Bau eines mobilen, integrativen Waldlabors finanziert, mit dem Kinder mit geistiger und körperlicher Behinderung nunmehr gemeinsam mit anderen Mädchen und Jungen am „Haus der Natur" in der Waldau auf Entdeckungstour gehen können. Hier wird man dem Bedarf an barrierefreien und integrativen Naturerlebnissen vor allem für Schulklassen und Kindergartengruppen gerecht. Unter dem Motto „Winterspaß für alle" unterstützt das Spendenparlament auch ein Inklusionsprojekt des Vereins für körper- und mehrfachbehinderte Menschen in Bonn. Durch eine Spende von 3.600 Euro können 25-30 Schülerinnen und Schüler mit Handicaps, zum Teil aus sozial benachteiligte Familien, mit einem engagierten 12-köpfigen Betreuerteam eine Skifreizeit genießen und dabei Selbstvertrauen tanken.

„Unserer Zielsetzung, Bildung und Ausbildung junger Menschen zu fördern, entsprechen schon 14 Projekte mit einem Beitrag von über 30.000 Euro", erläutert Sibylle Becker.
Darunter ein außerschulisches Projekt des Vereins „Abenteuer Lernen", das Schülern aus bildungsfernen Haushalten mit vielerlei Defiziten naturwissenschaftliche oder handwerkliche Lerninhalte aus Themenkreisen wie Chemie, Geologie, Ernährung oder Gesundheit vermittelt.

In einen weiteren Bereich mit bislang neun und mit rund 18.000 Euro geförderten Projekten fallen Initiativen, die von Armut, Isolation und Obdachlosigkeit betroffenen Menschen helfen.
So mussten im stationären Hospizbereich von Bonn Lighthouse Küchenzeilen ersetzt werden. Der Verein setzt sich im Rahmen des betreuten Wohnens für die Belange chronisch schwerkranker, sterbender Menschen in Bonn mit zusätzlicher sozialer Problematik (Obdachlosigkeit, Sucht, Straffälligkeit) ein. Oder ein Projekt des 1. FC Bonn 2006, ein Verein, der sich insbesondere Kindern und Jugendlichen aus schwierigen Verhältnissen in Tannenbusch und Dransdorf annimmt. Um der Kindermannschaft die Teilnahme am Ligabetrieb zu ermöglichen, musste eine einheitliche Ausrüstung mit Trikots, Trainingsanzügen und Fußballschuhen angeschafft werden. Das Bonner Spendenparlament stellte 3.000 Euro für die „Integration auf dem Fußballfeld" zur Verfügung.

Ältere Mitbürger am gesellschaftlichen Leben teilhaben lassen

Im Fokus stehen auch Vorhaben, die dazu beitragen, die Lebensbedingungen der wachsenden Anzahl älterer Mitbürger zu verbessern (6 Projekte mit mehr als 10.000 Euro). Der Verein Lebensqualität im Alter hat beispielsweise eine ehrenamtlich betreute Wohngemeinschaft für an Demenzerkrankte ins Leben gerufen. „Wir haben die Ausstattung der WG mit 1.800 Euro unterstützt und fördern nunmehr die Errichtung eines naturnahen Gartens der Begegnung", berichtet der BSP-Vorstand. Förderungswürdig war dem Spendenparlament auch ein Projekt der Seniorenbegegnungsstätte Offene Tür Duerenstraße. Damit Seniorinnen und Senioren nicht von der modernen Kommunikation ausgeschlossen werden, erleichtern PC-Kurse den Einstieg in Internet, E-Mail und Bildbearbeitung. Mit 2.000 Euro wurde zu neuen PC-Arbeitsplätzen beigetragen. In generationenübergreifender Kooperation „Jung hilft Alt" sorgen Schüler des Friedrich-List-Berufskollegs für die fachmännische Schulung der Senioren.

Zu sonstigen Vorhaben zur Verbesserung der Lebensbedingungen (6 Projekte mit 14.000 Euro) nennt das BSP folgendes Beispiel: Bei Rettungshunden denkt man sofort an Lawinenunglücke in den Alpen oder an die Bergung von Erdbebenopfern. Auf ehrenamtlicher Basis sucht ganz in der Nähe die Rettungshundestaffel 28 Bonn/ Rhein-Sieg im Auftrag von Polizei und Feuerwehr immer wieder nach hilflosen Kindern, die sich verlaufen haben, bis zu älteren, orientierungslosen Mitmenschen oder abgestürzten Gleitschirmfliegern. Da es bei der Suche und Bergung von Vermissten auf die Minute ankommt, hat das Bonner Spendenparlament mit insgesamt 3.360 Euro dazu beigetragen, die Einsatzfahrzeuge und Hundeführer mit modernsten Navigations- und Funkgeräten auszustatten.

Mittler zwischen Spendern und gemeinnützigen Vereinen

Die Beispiele machen nicht nur die Vielfalt der Projektförderung deutlich. Sie zeigen zugleich, mit welcher Vielzahl von Vereinen das Bonner Spendenparlament zusammenarbeitet. Bereits im Rahmen der Antragstellung machen sich Mitglieder der Finanzkommission vor Ort bei den jeweiligen Vereinen ein Bild von der Seriosität und Nachhaltigkeit der Vorhaben, die mit den Spendengeldern unterstützt werden sollen. Die Kooperation mit den Vereinen endet oft auch nicht mit der Überprüfung der Umsetzung und der Abrechnung der Projekte. Im Laufe der Jahre haben sich gute Kontakte zu den Vereinen entwickelt. So ist ein richtiges Netzwerk entstanden, das meist auf kurzem und unbürokratischem Wege funktioniert und dem bürgerschaftlichen Engagement aller Beteiligten zugute kommt.

„Wir meinen, dass wir in den vergangenen 5 Jahren eine solide und für die Zukunft tragfähige Basis für unser Ziel geschaffen haben: Mittler zu sein zwischen engagierten Bonner Initiativen und Vereinen und Bürgerinnen und Bürgern, die diese Arbeit auf innovative Weise unterstützen wollen", ist die 2. Vorsitzende des Bonner Spendenparlaments überzeugt.

Informationen: Bonner Spendenparlament e.V., Weberstraße 101, 53113 Bonn, Telefon 0228-218158, E-Mail: info@bonner-spendenparlament.de, Internet: www.bonner-spendenparlament.de ,Spendenkonto: Konto-Nr. 20 200 200 27, BLZ 380 601 86, Volksbank Bonn Rhein-Sieg.

Für Rückfragen:
Wolfram Schmuck, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bonner Spendenparlament e.V., Telefon: 0160-97246825; Fax: 0228 - 218156;
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Freigabe Dokumente zum BSP-Pressegespräch am 14. Mai 2013: https://www.dropbox.com/sh/uwd821yc6bjuiw4/E3Bx58VnNL?n=171937808

 


Bonn, 24. April 2013


Benefiz-Radtour für Bonner Spendenparlament

Helmut Platz startet am 5. Mai zu „1.000 Kilometer über Bonner Brücken"
Mindestens ein Cent pro Kilometer für den guten Zweck
Spendenlisten liegen aus

Das Bonner Spendenparlament kann sich schon bald über eine weitere Spende freuen: Am Sonntag, 5. Mai 2013, startet der Bonner Hobby-Radler Helmut Platz um 10:30 Uhr an der Kennedy-Brücke, Erzberger Ufer, seine Benefiz-Radtour zugunsten des Bonner Spendenparlaments. Nach Benefiz-Touren für AIDS-Hilfeprojekte über den Großglockner, zur Nordsee und nach Südtirol tritt Platz dieses Mal für die Unterstützung von sozialen Projekten in Bonn in die Pedale. Für seine Tour über Bonner Brücken hat sich der Friseurmeister mindestens 1.000 Kilometer vorgenommen.

Als Spender, die pro Kilometer mindestens einen Cent für den guten Zweck geben, haben sich bereits viele seiner Kunden sowie Mitglieder des Bonner Spendenparlaments in die Spendenlisten eingetragen. „Ich hoffe, dass wir die Zahl von rund einhundert Spendern und damit einen vierstelligen Euro-Betrag zur Unterstützung von sozialen Vorhaben durch das Spendenparlament erreichen", sagt Helmut Platz bei der Vorbereitung seiner Benefiz-tour. Die Spendenlisten liegen beim Start und beim Salon „artur für haare", Thomas-Mann-Str. 25 in Bonn aus. Spender können sich zudem beim Bonner Spendenparlament e.V. melden: info@bonner-spendenparlament.de.

Das Bonner Spendenparlament unterstützt Projekte in Bonn, die Bildung und Ausbil-dung junger Menschen fördern, zur Integration aller Bevölkerungsgruppen beitragen, von Armut, Isolation und Obdachlosigkeit betroffenen Menschen helfen oder auf andere Wei-se die Lebensbedingungen in unserer Stadt spürbar verbessern. Mit fünf Euro im Monat kann jeder Parlamentarier werden und in den Parlamentssitzungen über die Vergabe der Spendenmittel mitentscheiden.

Weitere Informationen: Bonner Spendenparlament e. V., Weberstraße 101, 53113 Bonn, Telefon: 0228-218158, E-Mail: info@bonner-spendenparlament.de, www.bonner-spendenparlament.de, Spendenkonto: Konto-Nr. 20 200 200 27, BLZ 380 601 86, Volks-bank Bonn Rhein-Sieg eG.

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Bonn, 12. April 2013


Parlamentssitzung in der Deutschen Welle

Über 20.000 Euro für neue Initiativen zur Integration junger Menschen

Bonner Spendenparlament unterstützt sieben weitere soziale Vorhaben in Bonn - Förderprojekte öffnen Türen für gesellschaftliche Teilhabe - Schmidt: „Durch Spenden ‚Glück des Gebens' erfahren"

Unter dem Titel „Türen für Teilhabe öffnen" trägt ein Projekt des Vereins „Ausbildung statt Abschiebung" dazu bei, junge Flüchtlinge langfristig in die Gesellschaft einzubinden. Weitere Fortschritte bei der Integration von Kindern aus 29 Nationen und unterschiedlichen Kulturkreisen will der Förderverein der Kettelergrundschule in Dransdorf mit der speziellen Projektwoche „Vielfalt vereinen" erzielen. „Integration über Bildungspatenschaften" verspricht sich die „Studenteninitiative Weitblick". Studentinnen und Studenten vermitteln 10- bis 15-jährigen Jugendlichen einer Integrationsklasse nicht nur deutsche Sprachkenntnisse, sie begleiten ihre „Patenkinder" bei Ausflügen, kulturellen Aktivitäten, Sport und Kinobesuchen.

Eine ganze Reihe neuer Initiativen zur Integration benachteiligter Kinder und Jugendlicher bildeten den Schwerpunkt unter den Hilfsprojekten, über deren finanzielle Unterstützung das Bonner Spendenparlament auf seiner 9. Parlamentssitzung am Donnerstagabend (11.04.) entschieden hat. Insgesamt wurde dieses Mal ein Spendenvolumen von 20.594 Euro zur Projektförderung ausgeschüttet.

Sieben gemeinnützige Vereine mit Sitz in Bonn präsentierten den Mitgliedern des Bonner Spendenparlaments bei der Sitzung im Gremiensaal der Deutschen Welle ihre sozialen Vorhaben. „Bildung von der Bühne" hat sich der Verein „marabu projekte" anlässlich des 29. Theaterfestivals NRW für junges Publikum WESTWIND vorgenommen. Zehn Patenklassen/Kindergartengruppen werden intensiv an Kultur- und Bildungsinhalte herangeführt. Zur Persönlichkeitsbildung von Jugendlichen aus Dransdorf durch künstlerische Arbeit leistet die „Werkstatt für Kunst e.V. - Jugendkunstschule im artefact" mit dem Projekt „Eindrücke ausdrucken" einen Beitrag. Bei dem Projekt „Zukunft ohne Gewalt - Integration junger Syrer" von „YASA - Verein zur Förderung der Kultur" geht es generell auch um Völkerverständigung zwischen verschiedenen Kulturen. Die Schwimm- und Sportfreunde Bonn e.V. wollen mit ihrem Projekt „An die Platte statt auf die Straße" bei sozial benachteiligten Kindern frühzeitig durch die Einrichtung einer Tischtennis-AG an der OGS Karlschule sportliche Betätigung in deren Lebensführung verankern.

Für die regelmäßigen Spenden der inzwischen über 300 Mitglieder des Bonner Spendenparlaments sowie für zusätzliche, großzügige Zuwendungen von Bürgern, Unternehmen und Institutionen bedankte sich der 1.Vorsitzende, Professor Dr. Hans-Martin Schmidt. Mit einer Ausschüttung von über 60.000 Euro sei das vergangene Jahr außerordentlich erfolgreich gewesen.

Schmidt appellierte an alle, in der Spendenbereitschaft nicht nachzulassen. Am 20. Mai 2013 wird das Bonner Spendenparlament fünf Jahre alt. „Ein guter Anlass für eine Geburtstagsspende oder den Beitritt in dieses erfolgreiche und nachweislich wohltätige Bonner Parlament", sagte Schmidt. Ein besonderer Dank ging auch an die Vertreter der geförderten Vereine. „Unsere Hochachtung gilt vor allem auch denen, die sich als freiwillige Helfer ehrenamtlich bei der Umsetzung der Projekte vor Ort für ihre hilfsbedürftigen Mitbürger einsetzen", so der Vorsitzende. „Wir alle können durch unser bürgerschaftliches Engagement das ‚Glück des Gebens' erfahren".

Begrüßt wurden die Parlamentsmitglieder und Gäste vom Hausherrn des Funkhauses des deutschen Auslandssenders, dem Intendanten der Deutschen Welle, Erik Bettermann. „Dem Bonner Spendenparlament gebührt Respekt und Gratulation für sein Engagement und die Unterstützung der Integrationsprojekte in Bonn", unterstrich Bettermann.

„Aus Wünschen wurde Wirklichkeit"

Das Spendenparlament vergibt nicht nur regelmäßig neue Fördergelder. „Die Umsetzung der geförderten Projekte wird von den Aktiven des Trägervereins sehr genau geprüft und begleitet", versicherte Rita Koch vom Präsidium des Bonner Spendenparlaments bei der offiziellen Eröffnung der 9. Parlamentssitzung. „Bei den meisten Förderprojekten der vergangenen Sitzung im November 2012 ist aus dem Wunsch bereits Wirklichkeit geworden", berichtete Klaus Hombach, Mitglied der Finanzkommission. So ist beispielsweise der „Entspannungsraum" für die jungen Forscher des Vereins „Abenteuer Lernen" eingerichtet, die vom Verein „Ausbildung statt Abschiebung" betreuten jungen Flüchtlinge können im neuen Lernzentrum geschult werden, die Werkzeugkisten zur „Schlüssel"-Qualifikation jüngerer Arbeitsloser in der Bonner Radstation sind angeschafft und mit der Pflanzung eines Walnussbaums wurde in diesen Tagen der Startschuss für den „Garten der Begegnung" gegeben, einem Gemeinschaftsprojekt des Vereins „Lebensqualität im Alter" und des Quartiersmanagements Pennenfeld.

„Für uns ist es eine große Freude, die Realisierung der Förderprojekte zu begleiten. Wir sind sehr dankbar, dass wir bei dieser Parlamentssitzung wieder viele neue Hilfsprojekte gerade auch zur Integration und Teilhabe benachteiligter, meist junger Menschen verabschieden konnten. Die Verbesserung der Lebensbedingungen aller Bevölkerungsgruppen in Bonn ist das erklärte Ziel unseres Engagements", erklärte Rita Koch.

Sieben neue Förderprojekte: Von Ausbildungspaten bis Zukunft ohne Gewalt

Für die 9. Parlamentssitzung des Bonner Spendenparlaments hat die Finanzkommission den Parlamentariern sieben Projekte zur Entscheidung empfohlen:

Projekt 1: Türen für Teilhabe öffnen - langfristige Integration von jungen Flüchtlingen. Der Verein Ausbildung statt Abschiebung ( AsA ) e. V. will in einem Gesamtprojekt junge Flüchtlinge schulen und fördern, um ihnen so die Möglichkeit der gesellschaftlichen Teilhabe zu eröffnen. Geplant sind die Teilnahme an einem Jugendkongress des Bündnisses für Demokratie und Toleranz in Berlin, ein Lesekursus zur Erweiterung der deutschen sprachlichen Kompetenz und die Diskussion mit den Autoren des gelesenen Buches „Unerwünscht" Im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung am Tag des Flüchtlings. Fördermittel für Reisekosten, Bücher und Honorarkosten: 1.500,-- Euro.

Projekt 2: Vielfalt vereinen - Kinder aus 29 Nationen lernen Kulturen kennen. Der Förderverein der KGS Kettelerschule e. V. möchte mit einer speziellen Projektwoche für die Kinder aus 29 Nationen und unterschiedlichen Kulturkreisen dieser Dransdorfer Grundschule in einem schwierigen sozialen Umfeld, weitere Fortschritte bei der Integration erzielen. Dabei führen „Elternexperten" die Kinder in verschiedene Bereiche ihrer Heimatländer ein. Dazu gehören Sprache, Feste und Feiern, Musik und Tanz, landestypische Küche, tradierte Handarbeitstechniken und vieles mehr. Fördermittel für Materialien: 1.664,-- Euro. Der Betrag wurde spontan durch eine Spende für Bücher vom Roundtable 36 Bonn auf 2.000 Euro aufgerundet.

Projekt 3: An die Platte statt auf die Straße - Integration über den Sport. Die Schwimm- und Sportfreunde Bonn 05 e.V. (SSF) wollen bei sozial benachteiligten Kindern frühzeitig sportliche Betätigung in deren Lebensführung verankern und ihnen damit die Chance eröffnen, sich in einen Sportverein zu integrieren. In der OGS Karlschule soll mit Grundschülern, davon 90 Prozent mit Migrationshintergrund, eine Tischtennis-AG aufgebaut werden. Der SSF stellt zweimal wöchentlich einen Übungsleiter der Tischtennisabteilung zur Verfügung. Fördermittel für die Anschaffung von Tischtennisplatten: 2.400,-- Euro.

Projekt 4: Integration über Lernpatenschaften - Studierende betreuen Jugendliche. Studen-tinnen und Studenten der Studenteninitiative Weitblick Bonn e.V. (c/o MIGRApolis) bilden auf freundschaftlicher Basis mit 10- bis 15-Jährigen Jugendlichen, die zum größten Teil erst seit kurzer Zeit in Bonn leben und eine Integrationsklasse besuchen, Patenschaften. Der Schwerpunkt des Pro-jektes liegt auf dem Erlernen der deutschen Sprache. Die ehrenamtlichen KOMBO-Patinnen und -Paten treffen sich einmal in der Woche mit ihren Jugendlichen. Das Projekt umfasst neben der Sprachvermittlung gemeinsame Ausflüge, kulturelle Aktivitäten, Sport und Kinobesuche, wobei den Betreuten keine Kosten entstehen. Grundlagen in der Zusammenarbeit mit den Jugendlichen sollen bei einer zweitägigen Weiterbildung vermittelt werden. Fördermittel für Eintrittsgelder, Bastelmaterial, Übernachtungskosten, Essen, Dozentenhonorar: 5160,-- Euro.

Projekt 5: Bildung von der Bühne - Patenklassen zum Theatertreffen WESTWIND. Das 29. Theaterfestival NRW für junges Publikum WESTWIND im Juni in Bonn ist Anlass für ein theaterpädagogisches Projekt des Vereins marabu projekte e.V. Bei jeder Aufführung soll eine Gruppe von Kindern/Jugendlichen Theaterkunst unmittelbar erleben und sich aktiv mit den Inhalten des jeweiligen Stücks und seinen Darstellern auseinandersetzen. So werden gerade auch nicht so bildungsnahe junge Menschen an Kultur- und Bildungsinhalte herangeführt. Die Theaterbesuche von insgesamt zehn Paten-Schul¬klassen/Kindergartengruppen werden durch jeweils 90-minütige Unterrichtseinheiten vorbereitet, die von Musik-, Theater-, Tanz-, Medien- oder Kunstpädagogen gestaltet werden. Im Anschluss an die Vorstellungen folgen Nachgespräche mit dem jeweiligen Theaterensemble. Fördermittel für Honorare und Sachmittel: 3.000,-- Euro.

Projekt 6: Eindrücke ausdrucken - Persönlichkeitsbildung durch künstlerische Arbeit. Die Werkstatt für Kunst e.V. - Jugendkunstschule im artefact will Jugendliche aus Stadtteilen mit Er-neuerungsbedarf in Bonn an verschiedene einfache Drucktechniken heranführen, von September bis Dezember Jugendliche aus Dransdorf. Das Projekt soll durch Erlernen künstlerischer Techniken und Ausdrucksformen zur Persönlichkeitsbildung der jungen Menschen beitragen. Beim Spiel mit Formen und Mustern werden eigene Stempel und Druckplatten erstellt. Die Teilnehmer setzen sich kreativ mit erlebten Situationen auseinander, finden und erfinden Geschichten und erlernen, diese in Form von künstlerisch gestalteten Bildern zu erzählen. Durch die flexible Einsetzbarkeit kann jedes Kind mit seinen Stärken und Schwächen individuell gefördert werden. Fördermittel für Dozentenhonorare und Materialien: 3.570,-- Euro.

Projekt 7: Eine Zukunft ohne Gewalt - Integration junger Syrer. Mit einem Integrationsprojekt zur schnellen Eingliederung von jungen Syrern, das sich an einer Zukunft ohne Gewalt orientiert, will YASA - Verein zur Förderung der Kultur e.V. einen Beitrag zur generellen Völkerverständigung zwischen verschiedenen Kulturen leisten. Ein „Integrationsworkshops" zeigt jungen Syrern aus Bonn und Umgebung die „ersten Schritte" in der Stadt (Sprachförderung, Wohnraumsuche, Behördengänge) und fördert damit eine rasche Integration. Ein „kurdischer Kulturabend" vermittelt deutschen sowie kurdischen Mitbürgern, die in Syrien die zweitgrößte Volksgruppe vertreten, die landestypische Kultur. Traditionelle Tänze, Vorführungen von Trachten, Vorträge über die Geschichte und Kultur der Kurden und ein gemeinsames Essen tragen aktiv zur Völkerverständigung bei. Durch ein gezieltes „Motivationstraining" können Negativerlebnisse bei der Integration verarbeitet und überwunden werden. Hier steht die positive Zukunftsorientierung ohne Gewalt junger Syrer im Mittelpunkt. Fördermittel für Raummieten, Fahrt-, Referenten- bzw. Künstler- und Verpflegungskosten sowie Werbeausgaben: 3.300,-- Euro.

Das Bonner Spendenparlament unterstützt Projekte in Bonn, die Bildung und Ausbildung junger Men-schen fördern, zur Integration aller Bevölkerungsgruppen beitragen, von Armut, Isolation und Obdachlosigkeit betroffenen Menschen helfen oder auf andere Weise die Lebensbedingungen in unserer Stadt spürbar verbessern. Mit fünf Euro im Monat kann jeder Parlamentarier werden und in den Parlamentssitzungen über die Vergabe der Spendenmittel mitentscheiden. Schirmherr des 2008 gegründeten Bonner Spendenparlaments ist der Oberbürgermeister der Bundesstadt, Jürgen Nimptsch, Botschafter der Bonner Kabarettist Norbert Alich, alias Hermann Schaderlappen aus dem Pantheon.

Weitere Informationen: Bonner Spendenparlament e. V., Weberstraße 101, 53113 Bonn, Telefon: 0228 2181-58, Fax: 0228 2181-56, E-Mail: info@bonner-spendenparlament.de, www.bonner-spendenparlament.de, Spendenkonto: Konto-Nr. 20 200 200 27, BLZ 380 601 86, Volksbank Bonn Rhein-Sieg eG.

Für Rückfragen: Wolfram Schmuck, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bonner Spendenparlament e. V., Tele



Bonn, 2. April 2013


Förderung neuer Initiativen zur Integration

9. öffentliche Parlamentssitzung des Bonner Spendenparlaments am 11. April 2013 im Funkhaus der Deutschen Welle - Gemeinnützige Vereine bewerben sich um rund 20.000 Euro an Fördergeldern

Neue Initiativen zur Integration sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher in Bonn bilden den Schwerpunkt unter den Hilfsprojekten, über deren finanzielle Förderung das Bonner Spendenpar-lament auf seiner Sitzung am 11. April 2013 um 18:00 Uhr im Funkhaus der Deutschen Welle zu entscheiden hat. Dabei geht es um die Zusammenführung von Kindern aus unterschiedlichen Ländern und Kulturkreisen, um Vorhaben zur gesellschaftlichen Teilhabe junger Flüchtlinge und um Integrationsprojekte aus kulturellen und sportlichen Bereichen. Auf der 9. Parlamentssitzung präsentieren sieben gemeinnützige Vereine aus Bonn ihre sozialen Vorhaben. Die Mitglieder des Spendenparlaments, die zu den regelmäßigen Spendern gehören, diskutieren über die Förderan-träge und stimmen über die Höhe der Zuwendungen ab. Ausgeschüttet wird dieses Mal ein Spendenvolumen von rund 20.000 Euro.

Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden des Bonner Spendenparlaments e.V., Professor Dr. Hans-Martin Schmidt, wird der Intendant der Deutschen Welle, Erik Bettermann, die Gäste im Funkhaus willkommen heißen. Auf der Tagesordnung steht dann der Bericht der Finanzkommis-sion über die Umsetzung der Förderprojekte der 8. Parlamentssitzung. Die anschließende Prä-sentation der neuen, förderungswürdigen Projektanträge durch die Vertreter der Vereine sowie die Diskussion und Abstimmung durch die Parlamentarier/innen wird geleitet von Rita Koch, Mitglied des Präsidiums. Die Parlamentssitzung ist öffentlich, um Anmeldung wird gebeten.

Das Bonner Spendenparlament unterstützt Projekte in Bonn, die Bildung und Ausbildung junger Menschen fördern, zur Integration aller Bevölkerungsgruppen beitragen, von Armut, Isolation und Obdachlosigkeit betroffenen Menschen helfen oder auf andere Weise die Lebensbedingungen in unserer Stadt spürbar verbessern. Mit fünf Euro im Monat kann jeder Parlamentarier werden und in den Parlamentssitzungen über die Vergabe der Spendenmittel mitentscheiden.

Weitere Informationen und Anmeldung: Bonner Spendenparlament e. V., Weberstraße 101, 53113 Bonn, Telefon: 0228-218158, E-Mail: info@bonner-spendenparlament.de, Internet: www.bonner-spendenparlament.de, Spendenkonto: Konto-Nr. 20 200 200 27, BLZ 380 601 86, Volksbank Bonn Rhein-Sieg eG.

Für Rückfragen:
Wolfram Schmuck, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bonner Spendenparlament e.V.,
Telefon: 0160 97246825; Fax: 0228 218156
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Bonn, 10. Januar 2013

 

20 000 Euro für neue soziale Vorhaben in Bonn

Bonner Spendenparlament schreibt Fördergelder aus - Bewerbungen gemeinnütziger Vereine bis zum 25. Februar 2013

Mindestens 20 000 Euro schüttet das Bonner Spendenparlament allein im ersten Halbjahr für neue Hilfsprojekte in der Bundesstadt aus. Gemeinnützige Vereine aus Bonn können sich ab sofort bis zum 25. Februar 2013 um die finanzielle Unterstützung ihrer geplanten sozialen Vorhaben bewerben. Am 11. April 2013 werden die Mitglieder des Spendenparlaments auf ihrer 9. Parlamentssitzung über die Vergabe der Spendengelder entscheiden.

Gefördert werden Projekte in Bonn, die zur Integration aller Bevölkerungsgruppen beitragen, von Armut, Isolation und Obdachlosigkeit betroffenen Menschen helfen, Bildung und Ausbildung junger Menschen fördern oder auf andere Weise die Lebensbedingungen in unserer Stadt spürbar verbessern. Eingehende Anträge werden von der Finanzkommission des Bonner Spendenparlaments e.V. auf Förderungswürdigkeit im Einklang mit den in der Satzung verankerten Zielen und Zwecken der Initiative geprüft. Förderungswürdige Projekte werden auf der öffentlichen Parlamentssitzung den Parlamentariern zur Debatte und Abstimmung präsentiert. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 22 soziale Projekte gefördert.

Nähere Informationen und Unterlagen gibt es beim Bonner Spendenparlament e.V. unter der Telefonnummer 0228-218158 und im Internet unter www.bonner-spendenparlament.de >Projektförderung. Dort können auch die Antragsformulare heruntergeladen werden. Einsendeschluss: Montag, 25. Februar 2013.

Sitz und Stimme im Spendenparlament hat jeder, der mindestens fünf Euro im Monat, das heißt 60 Euro pro Jahr, an die überparteiliche, demokratische und wohltätige Initiative von Bonnern für Bonner spendet. Dem 2008 gegründeten Bonner Spendenparlament, für das der Bonner Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch die Schirmherrschaft übernommen hat, gehören rund 300 Parlamentarierinnen und Parlamentarier an.

Für Rückfragen:
Wolfram Schmuck, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bonner Spendenparlament e.V., Telefon: 0160-97246825; Fax: 0228 - 218156;
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Bonn, 12. Dezember 2012


„Natur gemeinsam erleben und entdecken"

Bonner Spendenparlament unterstützt integratives Waldlabor für Kinder mit und ohne Behinderung mit mehr als 3.500 Euro

Mit einem fahrbaren, integrativen Labor werden der Wald und seine Bewohner nunmehr auch zu den Kindern gebracht, die körperlich weniger mobil sind. „Bei der Unterstützung dieses Projektes des ‚Fördervereins Haus der Natur - Waldinformationszentrum e. V.' war uns besonders wichtig, dass diese Kinder gemeinsam mit ihren Altersgenossen ohne Behinderung mitten im Stadtwaldgebiet Kottenforst barrierefrei und integrativ die Natur erleben, naturwissenschaftliche Experimente machen und Tiere beobachten können", sagte der Vorsitzende des Bonner Spendenparlaments, Professor Dr. Hans-Martin Schmidt, am Mittwoch (12.12.) bei der Vorstellung des neuen Waldlabors am Haus der Natur in der Waldau. Das Spendenparlament hatte der Förderung dieses Projektes mit 3.530 Euro auf seiner 7. Parlamentssitzung im Frühjahr dieses Jahres zugestimmt. „Die Themen Inklusion und Integration liegen uns besonders am Herzen. Wir freuen uns und sind dankbar, dass wir mit diesem Projekt wieder einen kleinen Beitrag zu einer chancen- und bedürfnisgerechten Teilhabe junger, benachteiligter Mitbürger in unserer Stadt leis-ten können", betonte Schmidt.

Das „integrative Waldlabor" ist eines von über 60 sozialen Projekten, die das Bonner Spendenparlament seit seiner Gründung 2008 mit mehr als 100.000 Euro gefördert hat. Das Bonner Spendenparlament unterstützt Hilfsprojekte in Bonn, die Bildung und Ausbil-dung junger Menschen fördern, zur Integration aller Bevölkerungsgruppen beitragen, von Armut und Isolation betroffenen Menschen helfen oder auf andere Weise die Lebensbe-dingungen in unserer Stadt spürbar verbessern. Mit fünf Euro im Monat kann jeder Par-lamentarier werden und in den regelmäßigen Parlamentssitzungen über die Vergabe der Spendenmittel mitentscheiden.

Weitere Informationen: www.bonner-spendenparlament.de, Bonner Spendenparlament e. V., Weberstraße 101, 53113 Bonn, E-Mail: info@bonner-spendenparlament.de, Spen-denkonto: Konto-Nr. 20 200 200 27, BLZ 380 601 86, Volksbank Bonn Rhein-Sieg eG.

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Bonn, 5. Dezember 2012


Internationaler Tag des Ehrenamts

Das Bonner Spendenparlament sagt seinen freiwilligen Helfern Danke

„Ehrenamtliches Engagement keineswegs selbstverständlich" - Spendenaufkommen in diesem Jahr verdoppelt

Präsidium und Vorstand des Bonner Spendenparlaments haben den „Internationalen Tag des Ehrenamts", an dem das Engagement der Freiwilligen in den Mittelpunkt gestellt wird, zum Anlass genommen, den vielen ehrenamtlichen Helfern der gemeinnützigen Initiative „von Herzen Danke zu sagen". „Wir danken Ihnen vor allem auch im Namen derjenigen Mitbürger, denen Sie durch Ihr unermüdliches Engagement ein Stück weit ermöglicht haben, an unserem gesellschaftlichen Leben in der ein oder anderen Form teilzuhaben", sagte Professor Dr. Hans-Martin Schmidt, Vorsitzender des Bonner Spendenparlaments e.V., bei einer Feierstunde für die aktiven Ehrenamtler des Vereins am Mittwochabend (4.12.).

Schmidt erinnerte an geförderte Hilfsprojekte wie das integrierte Waldlabor für Kinder mit und ohne Behinderung, an die erstmalige Pflegeberatung für junge Menschen, gezielt auch mit Migrations-hintergrund, oder an die kommende Skifreizeit für körper- und mehrfachbehinderte Kinder und Jugendliche. „Es ist keineswegs selbstverständlich, dass Sie neben starker beruflicher Beanspru-chung, vieler familiärer Verpflichtungen und vielfältiger anderer Interessen so viele Stunden und Tage für das Bonner Spendenparlament und damit für die Unterstützung sozialer Vorhaben in un-serer Stadt aufwenden" unterstrich der Vorsitzende. Zeit sei eines der wertvollsten Güter, die wir schenken können. „ ‚Zeitspender' hört sich manchmal ein wenig lapidar an, aber ohne ehrenamtliche Zeitspender könnten unsere ‚Geldspende' ihr Ziel nicht erreichen: hilfsbedürftigen Mitbürgern deren Lebensbedingungen zumindest ein wenig zu erleichtern", betonte Schmidt

Ohne das großartige Engagement der ehrenamtlich Aktiven hätte sich Spendenaufkommen des Bonner Spendenparlaments in diesem Jahr nicht weiterhin so positiv - entgegen den allgemein Trend -- entwickeln können. Laut GfK-Analyse im Auftrag des Deutschen Spendenrats haben die Deutschen von Januar bis September 2012 5,5 Prozent weniger gespendet als im Vorjahreszeit-raum. Das Spendenparlament habe dagegen sein Spendenvolumen auf mehr als 60.000 Euro fast verdoppeln können. „Mit Ihrer Hilfe konnten zahlreiche soziale Projekte vor Ort unterstützt werden. Ich danke allen, die sich persönlich für die Belange des Vereins einsetzen", griff der Vorsitzende die Worte der Sozialdezernentin Angelika Maria Wahrheit von der jüngsten Parlamentssitzung auf.
Als Ausdruck des Dankes überreichte der Vorstand allen engagierten Helfern ein Buch mit dem beziehungsreichen Titel „Einfach Freunde".

Für Rückfragen:
Wolfram Schmuck, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bonner Spendenparlament e.V.,
Telefon: 0160 97246825; Fax: 0228 218156

 


Verein der Freunde und Förderer
der Matthias-Claudius-Schule e.V.

PRESSEINFORMATION
Bonn, 30.11.2012


„Mein Körper gehört mir"

Bonner Spendenparlament unterstützt Präventionsprojekt „Unsere Kinder stark machen" - Starke, selbstbewusste Kinder bester Schutz vor sexuellem Missbrauch -- Nachhaltiges Konzept an der Matthias-Claudius-Grundschule überzeugt

„Eins sag' ich Dir, mein Körper, der gehört mir", sangen die Schülerinnen und Schüler der vierten Klasse der Matthias-Claudius-Grundschule lautstark und selbstbewusst zum Abschluss eines Präventionsprojektes gegen sexuellen Missbrauch. Von der erfolgreichen Umsetzung des Konzeptes der Bonner Bera-tungsstelle gegen sexuelle Gewalt überzeugten sich jetzt Vertreter des Bonner Spendenparlaments, das dieses Projekt mit 3.340 Euro gefördert hat. „Die frühzeitige Information und Aufklärung über mögliche Übergriffe und die Sensibilisierung für Grenzüberschreitungen sind der richtige Weg, unsere Kinder zu schützen", sagte Sibylle Becker, 2. Vorsitzende des Bonner Spendenparlaments.

Im Mittelpunkt des viertägigen Programms stand vor allem das Thema „Gefühle". „Jeder Mensch fühlt anders, nur jede/r selbst kann sagen, wie sich etwas anfühlt", so lautet einer der Merksprüche. Wir haben über Berührungen gesprochen und dass man nein sagen darf", bringt es der elfjährige Jakob auf den Punkt. Es ging bei den vorgetragenen Geschichten und Rollenspielen unter anderem um Gefühlbilder, gute und schlechte Geheimnisse, aber auch um Angst, die in einigen Fällen ein guter Ratgeber sein kann.

Die von den jungen Teilnehmern geschilderten Eindrücke und Erlebnisse haben den Projektleitern Rainer Krohn und Alexe Limbach gezeigt, dass „alles angekommen ist". „Wir arbeiten lebensnah und geben konkrete Handlungsan-weisungen. Dabei stärken wir das Selbstbewusstsein und die Selbstbestimmung der Kinder", sagen die Experten. Die Kinder haben gelernt, sich Unterstützung zu holen, wenn das erforderlich ist. „Starke und selbstbewusste Kinder sind der beste Schutz vor sexuellem Missbrauch", sind sich die Leiterin der Matthias-Claudius-Schule, Angelika Herder, sowie Elisabeth Kirsch und Dr. Katja Mierke vom Förderverein der Schule einig, der das Geld für das Projekt beim Bonner Spendenparlament beantragt hatte. Sie bedankten sich für die großzügige Spende beim Vorstand der gemeinnützigen Initiative mit einer Urkunde „Unsere Kinder stark machen", die auch von den Klassensprechern der vierten Klassen unterzeichnet ist.

Das Präventionsprojekt „Unsere Kinder stark machen" ist eines von über 60 sozialen Projekten, die das Bonner Spendenparlament seit seiner Gründung 2008 mit mehr als 100.000 Euro gefördert hat. Das Bonner Spendenparlament unterstützt Hilfsprojekte in Bonn, die Bildung und Ausbildung junger Menschen fördern, zur Integration aller Bevölkerungsgruppen beitragen, von Armut und Isolation betroffenen Menschen helfen oder auf andere Weise die Lebensbedingungen in unserer Stadt spürbar verbessern. Mit fünf Euro im Monat kann jeder Parlamentarier werden und in den regelmäßigen Parlamentssitzungen über die Vergabe der Spendenmittel mitentscheiden.

Weitere Informationen: www.bonner-spendenparlament.de, Bonner Spendenparlament e. V., Weberstraße 101, 53113 Bonn, E-Mail: info@bonner-spendenparlament.de, Spendenkonto: Konto-Nr. 20 200 200 27, BLZ 380 601 86, Volksbank Bonn Rhein-Sieg eG.

Für Rückfragen:
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8. Öffentliche Parlamentssitzung


Bonn, 8. November 2012

8. Parlamentssitzung des Bonner Spendenparlaments
Neuer Spendenrekord: Mehr als 32.000 Euro für Hilfsprojekte

Die Mitglieder des Bonner Spendenparlaments haben auf der 8. Parlamentssitzung am 7. November 2012 mit der Ausschüttung von mehr als 32.000 Euro für Hilfsprojekte in Bonn einen neuen Spendenrekord aufgestellt. Elf gemeinnützige Vereine können sich über die finanzielle Förderung ihrer sozialen Vorhaben in der Stadt freuen. Als 300stes Mitglied der Initiative und neue Botschafterin für das Bonner Spendenparlament begrüßte der 1. Vorsitzende, Professor Dr. Hans-Martin Schmidt, im vollbesetzten Plenarsaal des President Hotels die Bonner Kabarettistin Anka Zink. Die Beigeordnete der Bundesstadt, Angelika Maria Wahrheit, dankte dem „einzigartigen" Bonner Spendenparlament für den "großartigen Erfolg, der sich auch zahlenmäßig in dem fünfstelligen Fördervolumen niederschlägt". Die Band „Sixties United" übergab einen Spendenscheck von 660 Euro.

„Die chancen- und bedürfnisgerechte Teilhabe aller Mitbürger in möglichst allen Bereichen unserer Gesellschaft: Das ist das Ziel und damit der Motor, der das ehrenamtliche Engagement des Bonner Spendenparlaments antreibt", unterstrich der 1. Vorsitzende bei der Eröffnung der 8. Parlamentssitzung. Mit der auf dieser Sitzung verabschiedeten Unterstützung von elf weiteren Hilfsprojekten hat das Bonner Spendenparlament seit seiner Gründung 2008 beim Fördervolumen die Marke von 100.000 Euro inzwischen weit überschritten und damit einen weiteren Meilenstein erreicht. „Darauf können unsere 300 Parlamentarier und Parlamentarierinnen, die mindestens fünf Euro im Monat spenden, zu recht stolz sein", sagte Schmidt.

Der Dank gilt aber auch den vielen zusätzlichen, freien Spenden wie der 1.500 Euro-Spende vom Ermekeilstraßenfest, der Spende des President Hotels beim Poppelsdorfer Straßenfest und der Spende der Band „Sixties United", die auf der Veranstaltung durch die Sängerin der Gruppe, Bea Tradt, überreicht wurde. Die 2009 gegründete Band lässt in Bonn die Hippie-Ära wieder aufleben, wovon sich die Parlamentarier bei einer improvisierten, kleinen Kostprobe überzeugen konnten.

Auf der Parlamentssitzung bewarben sich gemeinnützige Vereine aus Bonn um die Förderung ihrer sozialen Vorhaben. Dabei ging es um die Teilhabe bedürftiger Kinder und Jugendlicher an schulischen, sportlichen und kulturellen Aktivitäten, aber auch um die Einbindung älterer und kranker Mitmenschen und Mitbürger mit Migrationshintergrund in das gesellschaftliche Leben. Auf der Liste der zu fördernden Einrichtungen standen ein naturwissenschaftliches Kinderlabor, die Bonner Radstation, ein interkulturelles Frühstückscafé genauso wie ein Frauenhaus und eine Notunterkunft für Wohnungslose.

Als Gast begrüßte Schmidt die Beigeordnete der Stadt Bonn, Angelika Maria Wahrheit. „Gerade
ich als Sozial- und Familiendezernentin bin sehr dankbar, dass mit Ihrer Hilfe bereits zahlreiche soziale Projekte vor Ort unterstützt werden konnten", sagte die Beigeordnete. Die Arbeit des Bonner Spendenparlaments sei Ausdruck der Verantwortung des einzelnen Bonners und der einzelnen Bonnerin. „Bonn kann sich glücklich schätzen, dass hier ein Verein wie das Spendenparlament aktiv ist", so Wahrheit wörtlich.

Schmidt dankte der Sozialdezernentin für die gute Zusammenarbeit, insbesondere mit der Bonner Freiwilligenagentur. Als gemeinsame Problemfelder nannte der Vorsitzende die Themen „Inklusion" und „Kinderarmut". In beiden Bereichen wurden auch auf der Parlamentssitzung wieder Spendengelder für Hilfsprojekte zur Verfügung gestellt, beispielsweise für die Beschaffung eines Sportrollstuhls für das Inklusionsprojekt „Rollstuhlbasketball für gehbehinderte und nicht behinderte Schüler" und die Anschaffung eines Kleinbusses zur Teilnahme junger Fußballspieler aus dem Tannenbusch an Ligaspielen.

„Kinderarmut hat nicht nur mit Geldmangel zu tun", betonte Schmidt. Kinder seien auch dann arm, wenn sich die Eltern nicht ausreichend um ihren Nachwuchs kümmern könnten. Hier leisten auch
in Bonn viele Initiativen wertvolle Arbeit durch die Vermittlung von Fähigkeiten und Verhaltenswei-sen, die zur Bildung der Persönlichkeit beitragen. „Es ist uns ein besonderes Anliegen, solche Vorhaben zu unterstützen", erklärte der Vorsitzende des Bonner Spendenparlaments e.V.

„Sämtliche vom Bonner Spendenparlament verabschiedeten Förderprojekte werden von den ehrenamtlichen Aktiven des Trägervereins, insbesondere aber von den Mitgliedern der Finanzkommission, begleitet. Sie überzeugen sich auch vor Ort bei den Vereinen von der Umsetzung der geförderten sozialen Vorhaben und der ordnungsgemäßen Verwendung der Spendenmittel", versicherte die Präsidentin des Spendenparlaments, Rita Koch, die auch die Präsentation der neuen, förderungswürdigen Projektanträge durch die Vertreter der gemeinnützigen Vereine und die anschließende Debatte der Parlamentarier sowie die Abstimmung über die Zuwendungen leitete.

Finanzhilfen für das Kinderlabor, die Radstation, das Frauenhaus und die Notunterkunft

Auf der 8. Parlamentssitzung hat das Bonner Spendenparlament elf neuen, sozialen Projekten mit einem Fördervolumen von insgesamt 32.246,32 Euro zugestimmt:


Projekt 1: Entspann dich! - Ruhe- und Bewegungsraum für „junge Forscher". In den neuen Räumen des naturwissenschaftlichen Kinderlabors von Abenteuer Lernen e. V. in der Tapetenfabrik in Bonn-Beuel soll ein Bereich zur Entspannung und Bewegung eingerichtet werden, besonders wichtig für Kinder mit sozialen und emotionalen Schwierigkeiten oder Handicap. Fördermittel für die Anschaffung von Wand- und Weichbodenmatten, einer Therapiehängematte und Hängesessel, Rol-len und Keile: 2.692,- Euro.

Projekt 2: Bildungschancen eröffnen - Einrichtung eines Lernzentrums für junge Flüchtlinge. Durch die Einrichtung eines Lernzentrums will der Verein Ausbildung statt Abschiebung (AsA) e. V. junge Flüchtlinge bei sprachlichen und schulischen Schwierigkeiten in individuellem Unterricht un-terstützen und fördern. Durch ihren ungesicherten Aufenthaltsstatus haben sie keinen Zugang zu staatlichen Förderprogrammen. Fördermittel für die Ausstattung des Lernzentrums mit zweckmäßigem Mobiliar (Tische und Stühle): 1.710,- Euro.

Projekt 3: Spielend Deutsch lernen - Sprachförderung durch Theaterimprovisationen. Mit einem besonderen Deutsch-Kurs-Angebot richtet sich das Bonner Institut für Migrationsforschung (BIM) e. V. an Menschen mit unterschiedlichem Migrationshintergrund unabhängig vom Alter: Sie sollen auf dem Wege der Theaterimprovisation im wahrsten Sinne des Wortes spielend Deutsch lernen. Fördermittel für Honorar- und Sachmittel: 1050,- Euro.

Projekt 4: „Schlüssel"-Qualifikation in der Radstation - Vorbereitung für den Arbeitsmarkt. Die Radstation am Hauptbahnhof Bonn führt im Auftrag des Jobcenters der Stadt Bonn junge Arbeitslose durch Vermittlung von Kompetenz und Schlüsselqualifikationen an den Arbeits- und Ausbildungsmarkt heran. Das Projekt des Caritasverbandes für die Stadt Bonn e. V. dient der Förderung besonders motivierter und begabter junger Erwachsener (18-25 Jahre). Fördermittel für die Beschaffung von zehn Werkzeugkästen und Spezialwerkzeug: 1.846,32 Euro.

Projekt 5: Musik als Medium - pädagogische Hilfe für Interkulturelles Frühstückscafé. Zur Verbesserung des Kursangebotes in den „Interkulturellen Frühstückscafés MamaMia" für Mütter und ihre kleinen Kinder aus problematischen Verhältnissen will die DIAKONIE - Evangelische Bera-tungsstelle für Schwangerschaft, Sexualität und Pränataldiagnostik (EVA) mit Mitarbeiterinnen des Integrationsprojektes eine Fortbildung „Singen mit Kleinkindern (0-3 Jahre) und ihren Eltern" durch-führen. Fördermittel für sechs Fortbildungstermine à 90 Minuten für eine freiberufliche Diplompäda-gogin: 540,- Euro.

Projekt 6: Gesunder Schlaf im „Zuhause auf Zeit" - neue Betten für das Frauenhaus. Im Frau-enhaus Bonn muss der Träger Frauen helfen Frauen e. V. - Frauenhaus Bonn viele der aufgrund der engen Verhältnisse erforderlichen Etagenbetten dringend durch neue, stabile Vollholzbetten für Erwachsene ersetzen. Für die Bewohnerinnen, die hier mit ihren Kindern ein Zuhause auf Zeit finden, ist gesunder Schlaf nach erlittenen Gewalterlebnissen besonders wichtig. Fördermittel für vier Etagenbetten für Erwachsene: 6.480,- Euro.

Projekt 7: „Garten der Begegnung": Naturinsel im Pennenfeld. Im Bonner Stadtteil Pennenfeld will der Verein Lebensqualität im Alter e V. (LeA) auf einer ca. 400 qm großen Grünfläche in der Wohnanlage Maidenheadstraße, in der auch die Wohngemeinschaft der LeA für an Demenz Er-krankte angesiedelt ist, gemeinsam mit allen Bewohnern der Anlage einen naturnah gestalteten „Garten der Begegnung" anlegen. Die Lebensqualität der Menschen in der Demenz-WG, aber auch der anderen Bewohner wird dadurch gesteigert. Fördermittel für Gartengeräte sowie Beratungs- und Schulungskosten : 2.400,- Euro.

Projekt 8: Über Fußball integrieren - Kleinbus zur Teilnahme an Ligaspielen. Der Marokkanische Sport- und Kulturverein Bonn e.V. (MSV) möchte mit einem eigenen Kleinbus sportlich aktiven Kindern und Jugendlichen die Teilnahme an auswärtigen Turnieren der Fußballligen ermöglichen. Der Verein will mit seinem Sportangebot im Bezirk Tannenbusch „die Kinder von der Straße holen". Fördermittel für die Beschaffung eines gebrauchten Kleinbusses: 6.000 Euro.


Projekt 9: Perspektivwechsel inklusive: Rollstuhlbasketball auch für Nichtbehinderte. Ein Inklusionsprojekt des Vereins der Freunde und Förderer an der Integrierten Gesamtschule Bonn-Beuel e.V. vermittelt Rollstuhlfahrern, dass auch sie integrieren können. Ziel ist der Aufbau eines Rollstuhlbasketballteams aus Rollstuhlfahrern und nicht behinderten Schülern. Fördermittel für einen Sportrollstuhl: 3.000 Euro.

Projekt 10: „black music bewegt" - ein Schlagzeug für das Schulorchester. Mit dem Musik-projekt „black music bewegt" sollen über hundert junge Musikerinnen und Musiker auch in sozial-integrativer Hinsicht zusammengebracht werden. Das vom Verein der Freunde und Förderer des Tannenbusch Gymnasiums e. V. beantragte neue Schlagzeug ist für dieses Projekt von zentraler Bedeutung und soll darüber hinaus in weiteren Musikprojekten eingesetzt werden. Fördermittel für die Beschaffung des Schlagzeugs: 3.000 Euro.

Projekt 11: Habseligkeiten schützen - Zimmerschränke für die Notunterkunft. Der Verein für Gefährdetenhilfe (VFG) will in seiner Notunterkunft für Wohnungslose „Haus Sebastian" alte und defekte Zimmerschränke gegen neue und funktionale Schränke austauschen, um die wenigen noch vorhandenen Habseligkeiten während der Übernachtung sicher zu verwahren. Über die Unterbringung hinaus wird Hilfestellung in allen Lebensbereichen angeboten. Fördermittel: 3.528,- Euro.

Bei der turnusgemäßen Wahl von drei Mitgliedern aus dem Parlament in die Finanzkommission wurden Klaus Hombach, Nancy Leppig-Schneider und Wolfgang Müller-Kulmann gewählt. Dieses insgesamt sechsköpfige, ehrenamtliche Gremium unter dem Vorsitz von Dr. Michael Kaiser prüft die Anträge der gemeinnützigen Vereine auf die Förderwürdigkeit der Projekte und die ordnungsgemäße Umsetzung der geförderten sozialen Vorhaben.
Das Bonner Spendenparlament unterstützt Projekte in Bonn, die Bildung und Ausbildung junger Menschen fördern, zur Integration aller Bevölkerungsgruppen beitragen, von Armut, Isolation und Obdach-losigkeit betroffenen Menschen helfen oder auf andere Weise die Lebensbedingungen in unserer Stadt spürbar verbessern. Mit fünf Euro im Monat kann jeder Parlamentarier werden und in den Parlaments-sitzungen über die Vergabe der Spendenmittel mitentscheiden.

Weitere Informationen: Bonner Spendenparlament e. V., Weberstraße 101, 53113 Bonn, Telefon: 0228 2181-58, Fax: 0228 2181-56, E-Mail: info@bonner-spendenparlament.de, www.bonner-spendenparlament.de, Spendenkonto: Konto-Nr. 20 200 200 27, BLZ 380 601 86, Volksbank Bonn Rhein-Sieg eG.

Für Rückfragen:
Wolfram Schmuck, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bonner Spendenparlament e. V.,
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Poppelsdorfer Strassenfest

Bonn, 16. September 2012

Eine Stunde Kölsch für das Bonner Spendenparlament

Neue Parlamentarier, Spenden, Prominenz und „schwebende Träume" am Aktions- und Infostand des Spendenparlaments beim Bonner Kultfest

Beim fröhlichen Feiern auf dem Bonner Kultfest haben die Besucher auf der beliebten Poppelsdorfer Meile auch diejenigen Mitbürger nicht vergessen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen: „Das Bonner Spendenparlament hat auf dem Poppelsdorfer Straßenfest weitere neue Mitglieder gewonnen, die sich mit einer Spende von fünf Euro im Monat für die Unterstützung sozialer Projekte in unserer Stadt engagieren.
Wir freuen uns zudem über viele spontane Spenden in unsere Sammeldosen. An unserem gutbesuchten Infostand vor dem President Hotel in der Clemens-August-Straße", zog der 1. Vorsitzende der gemeinnützigen Initiative, Professor Dr. Hans-Martin Schmidt, am Samstag (15.09.) eine positive Bilanz.

Nach einer Stunde „Kölsch für den guten Zweck" am Bierstand des President Hotels übergab Hoteldirektor Andreas W. Eichholz bereits am frühen Nachmittag dem Bonner Spendenparlament eine Spende von zweihundert Euro, für die der Vorsitzende dem Mitglied des Spendenparlaments und Gastgeber der nächsten Parlamentssitzung am 7. November 2012 besonders dankte.

Die erfolgreiche Arbeit der „Bürgerinitiative von Bonnern für Bonner", die in den vergangenen vier Jahren schon 53 Hilfsprojekte mit rund 100.000 Euro gefördert hat, ist auf dem Poppelsdorfer Straßenfest auf breites Interesse gestoßen. Am Infostand informierten sich über dieses Bürgerengagement unter anderem Helmut Joisten, Erster Bürgermeister der Stadt Bonn, Axel Voss, Bonner Mitglied des Europäischen Parlaments, Professor Dr. Karl-Heinz Erdmann, Vorsitzender des CDU-Bezirksverbandes Poppelsdorf sowie die bekannte Bonner Kabarettistin Anka Zink („Sexy ist was anderes").

Angelockt wurden die Besucher des Standes durch „Schwebende Träume". Aus alten Computerteilen hat Schmidt eine Seifenblasen-Maschine gebaut, die nicht nur die Kinder, sondern auch deren Eltern und viele Technik-Freaks begeisterte.

Informationen: http://www.bonner-spendenparlament.de/

Für Rückfragen:
Wolfram Schmuck, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bonner Spendenparlament e.V.,  Telefon: 0160-97246825;  Fax: 0228 - 218156; 

Pressefotos als Download: http://www.bonner-spendenparlament.de/ > Presse>Pressefotos

 


Spendenübergabe: 1.500 Euro!


Bonn, 30. August 2012

1 500 Euro für das Bonner Spendenparlament

Ermekeilstraße feierte für den guten Zweck - Spendenübergabe im Podium 49 in der Südstadt - Hilfe für soziale Projekte in Bonn

„Es war ein schönes, entspanntes Fest mit Sonnenschein und fröhlichen Menschen." Mit diesen Worten bedankte sich die Organisatorin des Sommerfestes der Ermekeilstraße, Anke Helmbrecht, bei allen Nachbarn, Freunden und Geschäftsleuten, die geholfen haben, dieses Straßenfest am vergangenen Wochenende nach 2011 ein zweites Mal auf die Beine zu stellen. Mit den Festen habe sie der Ermekeilstraße und der Südstadt „ein Geschenk zur nachbarschaftlichen Gemeinschaft überreichen wollen".

„Dieses Besondere soll auch etwas Besonderes bleiben. Unsere Freude darüber ist umso nachhaltiger, als wir mit den erzielten Überschüssen wieder soziale Projekte in unserer Stadt unterstützen können", sagte Helmbrecht am Mittwochabend (29.08.) im Podium 49 in der Südstadt bei der Übergabe einer Spende in Höhe von 1 500 Euro an das Bonner Spendenparlament.

„Mit dieser großzügigen Spende helfen Sie Bonner Mitbürgern, die von Armut, Obdachlosigkeit, Isolation, Krankheit oder Behinderung betroffen sind. Mit jedem auch noch so kleinem Beitrag kann oft Großes bewirkt werden", erläuterte Professor Dr. Hans-Martin Schmidt, 1. Vorsitzender des Bonner Spendenparlaments e.V., der ein Tablett mit einem Dutzend Spendendosen entgegennehmen konnte, die auf dem Ermekeilstraßenfest von den Gästen beim Büffet, am Waffel- und Kuchenstand, bei der Weinverkostung und anderen Aktionen der beteiligten Geschäftsleute „gefüttert" worden waren.

Schmidt dankte Anke Helmbrecht für ihr großes Engagement für den guten Zweck und bedauerte, dass es das Ermekeilstraßenfest in dieser Form nicht mehr geben werde. Ein besonderer Dank ging auch an den Inhaber der Weinhandlung Doerk, Ralf Karabasz. „Er hat das Podium 49 zum „Salon" der Südstadt entwickelt, in dem wir nicht zum ersten Mal eine derartige Spende erhalten haben", sagte Schmidt.

Unter den Spendern sind neben dem Podium 49 besonders zu nennen die Gaststätte Der Südbahnhof, Finanzdienstleistungen Plansecur, Kosmetikstudio Reuter, Yogaschule Butterfly, Restaurant Joligs, Café Apfelkind, LebensWandel, Partner Immobilien Winkel sowie Restaurant Matthieu's.

Das Bonner Spendenparlament hat seit seiner Gründung 2008 bereits 53 soziale Vorhaben in Bonn mit einem Spendenvolumen von knapp 100 000 Euro unterstützt. Für fünf Euro im Monat kann jeder Sitz und Stimme im Spendenparlament erwerben und in Parlamentssitzungen über die Vergabe der Mittel mitentscheiden.

Informationen: Bonner Spendenparlament e.V., Weberstraße 101, 53113 Bonn, Telefon: 0228 21 81 58, E-Mail: info@bonner-spendenparlament.de, www.bonner-spendenparlament.de.

Für Rückfragen:
Wolfram Schmuck, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bonner Spendenparlament e.V., Telefon: 0160 97 24 68 25, E-Mail: wolfram.schmuck@me.com .

 


Sommerfest in der Ermekeilstraße


Bonn, 26. August 2012

Ermekeilstraßenfest: „Schwebende Träume" in der Südstadt

Nachbarn der Ermekeilstraße feierten für den guten Zweck - Jung und Alt mit einem bunten Programm begeistert - Kulinarisches aus Nachbarsküche und vom Grill - Kunstaktion: Museum für die Tasche -- Führungen in der Ermekeilkaserne - Live-Musik mit „Die Zappler" -- Überschüsse für das Bonner Spendenparlament

Nach Herzenslust Hämmern, Sägen und Bohren konnten die jungen Besucher des großen Sommerfest es am Samstag (25.09.) im Zelt des Vereins „Abenteuer Lernen" auf dem zum Festplatz hergerichteten Parkplatz vor der Ermekeilkaserne. Eine Kinderecke lockte mit Nähwerkstatt und einem Spielmobil. Die umweltpädagogischen Experimente vom „Haus der Natur" fanden mit Tastwand, Duftorgel und Baumscheibenmemory auch das Interesse der Erwachsenen. Für Kaffee und Kuchen sowie einem Büffet aus Nachbarsküche war gesorgt. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr hatte die Nachbarschafts-initiative Ermekeilstraße wieder zum Sommerfest in der Bonner Südstadt geladen.

Von der Bühne eröffnete die Organisatorin des privaten Straßenfestes, Anke Helmbrecht, die Veranstaltung mit einem herzlichen Dankeschön an alle Nachbarn, Freunde und Geschäftsleute, durch deren Engagement ein solches Fest erst möglich werde. „Das ist Nachbarschaftshilfe und ehrenamtliches Engagement, wie es soeben Bundespräsident Joachim Gauck bei seinem Bonn-Besuch hervorgehoben hat. Leider ist er zwei Tage zu früh nach Berlin zurückgekehrt, er hätte heute bei uns viele gute Beispiele kennenlernen können", sagte Anke Helmbrecht und hob dabei unter anderem das Bonner Spendenparlament hervor. Die Erlöse des Festes gehen an diese ehrenamtliche Initiative, die mit den Spenden soziale Projekte in der Stadt unterstützt.

Begrüßt wurden die Gäste vom „Noch-Hausherrn" der Ermekeilkaserne Matthias Leckel, Präsident des Bundesamtes für Wehrverwaltung (BAWV), das unter unveränderter Leitung in das neugegründete Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr (BAIUDBw) überführt und im kommenden Jahr auf die Hardthöhe umziehen wird. Bei einer Ausstellung der Arbeiten eines Ideenwettbewerbs über eine künftige, zivile Nutzung der Ermekeilkaserne hatten die Besucher im Rahmen von Führungen auf dem Gelände die seltene Gelegenheit, sich schon jetzt einen Eindruck von möglichen städtebaulichen Zukunftsperspektiven im Herzen der Bonner Südstadt zu verschaffen. Die „Initiative zur zivilen Nutzung der Ermekeilkaserne" informierte an ihrem Stand über ihre eigenen Vorstellungen zu diesem Thema.

Mancher Besucher des Geländes kam nicht nur beim Gedanken an künftiges Wohnen in der Südstadt zum Träumen. Eine der Attraktionen waren die „Schwebenden Träume" am Aktions- und Infostand des Bonner Spendenparlaments. Aus alten Computerteilen hat der 1. Vorsitzende Professor Dr. Hans-Martin Schmidt eine Seifenblasen-Maschine gebaut, die Kinder als auch IT-Freaks begeisterte. Frischgebackene Waffeln ließen manchen Euro in die bereitgestellten Spendendosen wandern. Die Spendenparlamentarier informierten über freiwilliges Engagement und gaben letzte Tipps für die Förderung von sozialen Vorhaben. Bis zum 30. August können gemeinnützige Vereine ihre Förderanträge für die nächste Parlamentssitzung am 7. November 2012 einreichen.

Bezirksbürgermeister Helmut Kollig startete Benefiz-Radtour über Bonner Brücken

Bezirksbürgermeister Helmut Kollig konnte den Bonner Hobby-Radler Helmut Platz erst mit Verspätung auf dessen Benefiz-Radtour „1.000 km über Bonner Brücken" schicken. Auf dem Weg zum Start auf dem Sommerfest geriet er in der Thomas-Mann-Straße in die Straßenbahnschienen und musste seine gottlob nur leichten Verletzungen erst medizinisch versorgen lassen. Wie geplant tritt Helmut Platz nach Benefiz-Touren über den Großglockner, zur Nordsee und nach Südtirol -- jeweils zugunsten von AIDS-Hilfe-Projekten -- somit in diesem Jahr für die Unterstützung sozialer Projekte des Bonner Spendenparlaments in die Pedale. Er hat sich mindestens 1.000 km vorgenommen. Pro Kilometer konnten auch noch auf dem Sommerfest ein Cent oder mehr für den guten Zweck gespendet werden.

Auf dem Programm standen zudem Bilderausstellungen und eine interaktive Kunstaktion, bei der unter Anleitung und Begleitung der Zeichnerin Sibylle Oeler kreditkartenkleine Kunstwerke entstanden, das „Museum für die Tasche". Zum Wohlfühlen trugen neben Malen Schminken mit professionellem Erinnerungsfoto und Yoga bei. Für die ältere Generation wurden regionale Dienstleistungen für den Lebenswandel aufgezeigt.

Die anliegende Gastronomie bereicherte das kulinarische Angebot mit Köstlichkeiten vom Grill. Ein Bierstand sorgte für die richtigen Durstlöscher, am Weinstand konnten die Besucher edle Tropfen verkosten. Die Band „The Replacement Killers" brachte die Gäste nachmittags mit sanfter Rockmusik in Stimmung. Am Abend rockten „Die Zappler" die Bühne, sieben Jungs im schrillen Outfit zwischen Punk, Party und Ekstase.

Weitere Informationen:
Anke Helmbrecht, Ermekeilstraße 13, 53113 Bonn, Telefon 0151 50 44 90 13, E-Mail:
Ermekeilstrassenfest@t-online.de, www.ermekeilstrasse.de.

Bonner Spendenparlament e.V., Weberstraße 101, 53113 Bonn, Telefon: 0228 21 81 58, E-Mail: info@bonner-spendenparlament.de, www.bonner-spendenparlament.de.

Für Rückfragen:
Wolfram Schmuck, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bonner Spendenparlament e.V., Telefon: 0160 97 24 68 25, E-Mail: wolfram.schmuck@me.com .

 


Bewerbungen für die 8. Parlamentssitzung


PRESSEINFORMATION Bonn, 21. Juni 2012

 

25 000 Euro für neue soziale Projekte in Bonn ausgeschrieben

Bonner Spendenparlament entscheidet im Herbst über die Förderung weiterer Vorhaben - Bewerbungen gemeinnütziger Vereine bis zum 30. August 2012

Das Bonner Spendenparlament ruft gemeinnützige Vereine aus der Bundesstadt auf, sich mit neuen sozialen Vorhaben um Fördermittel aus seinem Spendenaufkommen zu bewerben. Für die 8. Parlamentssitzung am 7. November 2012 stehen wieder 25 000 Euro zur Unterstützung von Hilfsprojekten zur Verfügung. Gefördert werden Projekte in Bonn, die von Armut, Krankheit und Isolation betroffenen Menschen helfen, zur Integration aller Bevölkerungsgruppen beitragen, Bildung und Ausbildung junger Menschen fördern oder auf andere Weise die Lebensbedingungen in unserer Stadt spürbar verbessern.

Auf ihrer jüngsten Sitzung hatten die Spendenparlamentarier Ende April bereits knapp 30 000 Euro für elf soziale Projekte in Bonn vergeben, die inzwischen in die Umsetzung durch deren Trägervereine gegangen sind. Dazu gehört unter anderem ein integratives Waldlabor für Kinder mit und ohne Behinderung. Ein Präventionsprojekt gegen sexuellen Missbrauch von Kindern wurde mit rund 3 500 Euro unterstützt. Der höchste Förderbeitrag wurde mit 6 000 Euro einem Vorhaben der Lebenshilfe zugesprochen, die erstmals in Bonn eine ambulante und bei Bedarf mobile Pflegeberatungsstelle für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene einrichten und damit die gesamte Lebenssituation der betroffenen Familien verbessern will. „Bei vielen Projekten geht es vor allem auch um die Integration und Teilhabe benachteiligter Mitbürger. Wir freuen uns, dass wir mit unseren Spenden einer großen Zahl von Bonnerinnen und Bonnern jeden Alters das Leben ein wenig lebenswerter gestalten können", erläutert der 1. Vorsitzende des Bonner Spendenparlaments e.V., Professor Dr. Hans-Martin Schmidt.

Gemeinnützige Vereine mit Sitz in Bonn können sich ab sofort um Spendengelder für ihre ab kommenden Herbst geplanten sozialen Vorhaben beim Bonner Spendenparlament e.V., Weberstraße 101, 53113 Bonn bewerben. Nähere Informationen über die Projektförderung unter der Telefonnummer 0228 218158, E-Mail: info@bonner-spendenparlament.de und im Internet unter www.bonner-spendenparlament.de > Projektförderung. Dort können auch die Antragsformulare heruntergeladen werden. Die Antragsfrist läuft bis zum 30. August 2012.

Eingehende Anträge werden von der Finanzkommission des Bonner Spendenparlaments e.V. auf Förderungswürdigkeit im Einklang mit den in der Satzung verankerten Zielen und Zwecken des gemeinnützigen Vereins überprüft. Förderungswürdige Projekte werden den Mitgliedern des Bonner Spendenparlaments dann auf der 8. Sitzung am 7. November 2012 zur Diskussion und Entscheidung vorgelegt.

Sitz und Stimme im Spendenparlament hat jeder, der mindestens fünf Euro im Monat, das heißt 60 Euro pro Jahr, an die überparteiliche, demokratische und wohltätige Initiative von Bonnern für Bonner spendet. Dem erst 2008 gegründeten Bonner Spendenparlament, für das der Bonner Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch die Schirmherrschaft übernommen hat, gehören schon mehr als 260 Parlamentarierinnen und Parlamentarier an.

Für Rückfragen:
Wolfram Schmuck, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bonner Spendenparlament e.V., Telefon: 0160-97246825; Fax: 0228 - 218156;
Pressefotos als Download: www.bonner-spendenparlament.de > Presse>Pressefotos

 


Gewerbeschau in Duisdorf


Bonn, 25. Juni 2012

Presseinformation


Wunschkonzert der „Pneuphoniker" für den guten Zweck

Optik Kafarnik spendet an das Bonner Spendenparlament

Mit der jüngsten Gewerbeschau in Duisdorf waren nicht nur die Händler und Besucher mehr als zufrieden. Das Bonner Spendenparlament, das erstmals auf Bonns ältester Gewerbeschau mit einem Informationsstand vertreten war, konnte sich jetzt über eine großzügige Spende von Optik Kafarnik freuen.

Das traditionsreiche Fachgeschäft hatte die Messebesucher auf der Duisdorfer Einkaufsmeile zum Wunschkonzert mit den Pneuphonikern, dem ersten selbstspielenden Akkordeon-/Sousaphon-Orchester der Welt, eingeladen. Die lebensgroßen Musiker-Figuren spielten live. Für einen Euro konnten die Passanten ihren Lieblingsschlager, Märsche, Klassik bis zu Jazz aus dem Musikautomaten wählen. Dabei kamen 94 Euro zusammen. Inhaber Claus Kafarnik verdoppelte den Betrag und übergab dem Bonner Spendenparlament eine Spende in Höhe von 200 Euro. Mit dem Geld werden soziale Projekte in Bonn unterstützt.

Seit seiner Gründung im Jahre 2008 hat das Bonner Spendenparlament bereits 52 Hilfsprojekte in der Stadt mit knapp 100.000 Euro gefördert. Mit 5 Euro im Monat kann jeder Sitz und Stimme im Spendenparlament erhalten und damit über die Verwendung der Spenden mitbestimmen. Für die nächste Parlamentssitzung am 7. November 2012 können sich gemeinnützige Vereine aus Bonn ab sofort beim Bonner Spendenparlament e.V. um Fördermittel für ihre sozialen Vorhaben bewerben. Ausgeschüttet werden dann wieder mehr als 25.000 Euro für den guten Zweck.

Weitere Informationen:
Optik Kafarnik, Rochusstraße 207, 53123 Bonn-Duisdorf, Telefon: 0228-623333, E-Mail: optik@kafarnic.de, Internet: www.optik.kafarnik.de.

Bonner Spendenparlament e.V., Weberstraße 101, 53113 Bonn, Telefon 0228-218158, E-Mail: info@bonner-spendenparlament.de, Internet: www.bonner-spendenparlament.de .


Spendenparlament für Deutschen Engagementpreis 2012 nominiert

Bonn, 11. Juli 2012

 

PRESSEMITTEILUNG

Bonner Spendenparlament für Deutschen Engagementpreis 2012 nominiert

„Noch junge, aber sehr erfolgreiche, innovative Initiative von Bonnern für Bonner" -
Schon 100 000 Euro an soziale Projekte vergeben - Weitere 25 000 Euro für nächste Parlamentssitzung ausgeschrieben - Infostand auf dem Ermekeilstraßenfest am 25. August 2012

Das Bonner Spendenparlament e.V. ist für den Deutschen Engagementpreis 2012 nominiert. Der ehrenamtliche Einsatz für die Unterstützung sozialer Projekte in der Stadt erfährt durch diese Nominierung eine besondere Anerkennung. Das Bonner Spenden-parlament wurde als eine „noch sehr junge, aber sehr erfolgreiche, dynamische und innovative Initiative von Bonnern für Bonner" in der Kategorie „Engagement vor Ort" für die bundesweite Auszeichnung vorgeschlagen. Der Verein fördert soziale Vorhaben und ermöglicht es seinen regelmäßigen Spendern (Parlamentariern) in Parlamentssitzungen demokratisch darüber mitzubestimmen, welche Hilfsprojekte in der Stadt mit ihrem Spendenaufkommen gefördert werden.

"Diese Nominierung erfreut nicht nur unsere vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter, sondern auch unsere inzwischen rund 270 Parlamentarier. Wir werten das als Zeichen dafür, dass unser bürgerschaftliches Engagement vor Ort für benachteiligte Mitmenschen, unabhängig von Alter, Herkunft und sozialem Umfeld, öffentlich mehr und mehr wahrgenommen und als preiswürdig eingeschätzt wird", dankt Professor Dr. Hans-Martin Schmidt, 1. Vorsitzender des Bonner Spendenparlaments e.V., allen Unterstützern und freiwilligen Mitarbeitern.

Der Deutsche Engagementpreis macht freiwilliges Engagement in Deutschland sichtbarer und verhilft ihm zu mehr Anerkennung. Er wird verliehen vom Bündnis für Gemeinnützigkeit, einem Zusammenschluss von großen Dachverbänden und unabhängigen Organisationen des Dritten Sektors. Förderer sind das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Generali Zukunftsfonds. Seit 2009 wird der Deutsche Engagementpreis jährlich in den Kategorien Gemeinnütziger Dritter Sektor, Einzelperson, Wirtschaft sowie Politik & Verwaltung ausgelobt. In diesem Jahr wird mit einer Schwerpunktkategorie das Engagement vor Ort besonders gewürdigt, um dessen Wert und Vorbildcharakter stärker ins öffentliche Bewusstsein zu bringen.

Die Preisträger bestimmt eine Experten-Jury im September 2012. Den Gewinner des mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreises wählen die Bürgerinnen und Bürger im Oktober unter www.deutscher-engagementpreis.de . Die zehn Finalistinnen und Finalisten für diese Auszeichnung werden von der Jury aus den besten Einreichungen aller Kategorien ernannt. Alle Gewinner des Deutschen Engagementpreises werden im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im Dezember 2012 in Berlin bekanntgegeben.


In nur drei Jahren 52 soziale Vorhaben mit knapp 100 000 Euro gefördert

Seit der ersten Parlamentssitzung im März 2009 hat das Bonner Spendenparlament schon 53 soziale Vorhaben in Bonn mit knapp 100 000 Euro gefördert. Auf der 8. Parlaments-sitzung am 7. November 2012 werden die Mitglieder des Spendenparlaments im Veranstaltungssaal des President Hotels in der Clemens-August-Straße über die Unterstützung weiterer Hilfsprojekte in Bonn beraten und  entscheiden. Gemeinnützige Vereine können sich bis zum 30. August 2012 beim Bonner Spendenparlament e.V., Weberstraße 101, 53113 Bonn um Fördermittel für ihre geplanten sozialen Vorhaben bewerben. Ausgeschrieben sind dieses Mal insgesamt 25 000 Euro. Nähere Informationen und Antragsformulare gibt es im Internet unter www.bonner-spendenparlament.de > Projektförderung.

Welche Projekte werden gefördert? Wer kann finanzielle Unterstützung beantragen? Wie kann man Mitglied im Bonner Spendenparlament werden? Wie kann ich mich ehrenamtlich im Trägerverein engagieren? Antworten geben die ehrenamtlichen Mitglieder des gemeinnützigen Trägervereins jeweils auch am Infostand des Spendenparlaments, mit dem sich die Initiative an öffentlichen Veranstaltungen in Bonn beteiligt, wie zuletzt am „Markt der Möglichkeiten" der Bonner Altenhilfe oder dem 3. Internationalen und interkulturellen Kultur- und Begegnungsfest in der Bonner City.

Ermekeilstraßenfest am 25. August 2012 zugunsten des Spendenparlaments

Das Bonner Spendenparlament wird auch wieder auf dem Sommerfest in der Ermekeilstraße am Samstag, 25. August 2012, ab 14:00 Uhr mit einem Infostand vertreten sein. Hier können sich Vereine, die Fördermittel für ihre neuen Projekte beantragen möchten, noch kurz vor Ablauf der Antragsfrist (30. August) letzte Informationen zum Bewerbungsverfahren einholen. Die Bewohner und Geschäfte sowie Gastronomie der Ermekeilstraße bieten als Veranstalter des Festes neben Köstlichkeiten aus Küche und Keller ein umfangreiches, buntes Programm für jung und alt, bei dem auch Live-Musik nicht fehlt. Der Reinerlös des Sommerfestes in der Südstadt kommt dem Bonner Spendenparlament und damit sozialen Projekten in der Stadt zugute.

Weitere Informationen: www.bonner-spendenparlament.de

E-Mail: info@bonner-spendenparlament.de

Spendenkonto: Bonner Spendenparlament e.V., Konto-Nr. 20 200 200 27, BLZ 380 601 86, Volksbank Bonn Rhein-Sieg eG

Für Rückfragen: Wolfram Schmuck, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bonner Spenden-parlament e. V., Telefon: 0160 97246825;

 

 

 


Bonner Spendenparlament weiter auf Erfolgskurs


PRESSEINFORMATION

Bonn, 29. März 2012

Mitgliederversammlung: Fördervolumen 2011 auf 34 000 Euro gestiegen - mehr als 260 Parlamentarier - Vorstand im Amt bestätigt

Der Vorstand des Bonner Spendenparlaments e.V. hat auf der Mitgliederversammlung des gemeinnützigen Vereins am Mittwoch (28.03.) eine positive Bilanz für das vergangene Jahr vorgelegt: 2011 hat das Spendenparlament 17 soziale Vorhaben in Bonn mit insgesamt 34 000 Euro unterstützt. Damit wurde das Fördervolumen gegenüber dem Vorjahr um 36 Prozent gesteigert. Zu den geförderten Projekten zählen beispielsweise die Einrichtung eines „Eltern-cafés" in der Uni-Kinderklinik für Familien schwerstkranker Kinder, die Förderung von „Bildungspaten" für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge oder die Anschaffung von zeit-gemäßen Computern für PC-Kurse für Senioren.

Die erfreuliche Entwicklung führt der 1. Vorsitzende Professor Dr. Hans-Martin Schmidt nicht nur auf die auf über 260 Parlamentarier angestiegene Zahl der regelmäßigen Spender zurück. „Immer mehr spendenwillige Bürger, Unternehmen und Institutionen unterstützen unsere Ini-tiative von Bonnern für Bonner, weil sie wissen und selbst auch verfolgen können, dass ihre Zuwendungen bei den hilfsbedürftigen Mitbürgern in unserer Stadt auch ankommen", versichert Schmidt. Im laufenden Jahr wird das Bonner Spendenparlament wieder auf einer Reihe von Veranstaltungen über seine wohltätige Arbeit informieren und um neue Parlamentsmitglieder und andere Spender für die gute Sache werben. So wird der Infostand auf dem Flohmarkt in der Rheinaue am 19. Mai ebenso zu finden sein wie auf dem „Markt der Möglichkeiten" am 22. Juni auf dem Münsterplatz und dem „3. Internationalen und interkulturellen Kultur- und Begegnungsfest" am 1. Juli in der Bonner City. Auf der nächsten Parlamentssitzung am 28. April werden die Parlamentarier über die Förderung weiterer elf Hilfsprojekte mit einem För-dervolumen von rund 25 000 Euro debattieren und abstimmen.

Der Vorstand wurde von der Mitgliederversammlung des Trägervereins des Bonner Spendenparlaments für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt. Ihm gehören neben dem 1. Vorsitzenden Professor Dr. Hans-Martin Schmidt Sibylle Becker (2. Vorsitzende), Andreas Frisch (Schatzmeister), Dr. Michael Kaiser (Vorsitzender Finanzkommission) und Wolfram Schmuck (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit) an.

Weitere Informationen: www.bonner-spendenparlament.de

Spendenkonto: Bonner Spendenparlament e.V., Konto-Nr. 20 200 200 27, BLZ 380 601 86, Volksbank Bonn Rhein-Sieg eG

Für Rückfragen: Wolfram Schmuck, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bonner Spendenparlament e. V.,
Telefon: 0160 97246825; Pressefotos als Download: www.bonner-spendenparlament.de > Presse


6. Parlamentssitzung

PRESSEINFORMATION                                                                 

Bonn, 26. November 2011


 

Integrationsförderung auf dem Fußballplatz und auf der Judomatte

6. öffentliche Parlamentssitzung am 9. November 2011 - Bonner Spendenparlament vergibt 17 000 Euro an Hilfsprojekte Bonner Vereine

  

Sport ist nicht nur Spaß an gesunder Bewegung und am Spiel. Sport trägt in vielfältiger Weise zur gesellschaftlichen Integration junger Menschen bei. Auf der 6. Parlamentssitzung werden die Mitglieder des Bonner Spendenparlaments e.V. am 9. November 2011 gleich über drei Förderprojekte aus dem sportlichen Bereich entscheiden. Dabei geht es um finanzielle Hilfen für den Aufbau einer neuen Kindermannschaft eines multikulturellen Fußballvereins, für die Gewährleistung eines geordneten Trainings bei einem Judoverein und für die Sicherstellung eines fachgerechten Klettertrainings für Kinder und Jugendliche eines anderen gemeinnützigen Vereins.

 

Auf der Tagesordnung der öffentlichen Parlamentssitzung im Rheinischen Landesmuseum in der Colmantstraße stehen ab 18:00 Uhr insgesamt acht Förderanträge mit einem Volumen von mehr als 17 000 Euro. Darunter die Einrichtung eines „Elterncafés" in der Uni-Kinderklinik, in dem Familienangehörige während der Nachsorge für ihre schwer erkranken Kinder betreut und fachkundig beraten werden; oder das Angebot eines gesonderten Sexualkundeunterrichts für Jungen durch männliche Sexualpädagogen, nachdem man beim männlichen Nachwuchs alleinerziehender Frauen einen erheblichen Informationsbedarf festgestellt hat. Die Spendenparlamentarier werden sich weiter mit der Unterstützung von Bildungs- und Erziehungsvorhaben beispielsweise für Frauen und Kinder mit Migrationshintergrund sowie für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge befassen.

 

Das Bonner Spendenparlament unterstützt Projekte in Bonn, die Bildung und Ausbildung junger Menschen fördern, zur Integration aller Bevölkerungsgruppen beitragen, von Armut, Isolation und Obdachlosigkeit betroffenen Menschen helfen oder auf andere Weise die Lebensbedingungen in unserer Stadt spürbar verbessern. Mit fünf Euro im Monat kann jeder Parlamentarier werden und in den regelmäßigen Parlamentssitzungen über die Vergabe der Spendenmittel mitentscheiden.

 

Weitere Informationen und Anmeldung: www.bonner-spendenparlament.de, Bonner Spendenparlament e. V., Weberstraße 101, 53113 Bonn, E-Mail: info@bonner-spendenparlament.de, Spendenkonto: Konto-Nr. 20 200 200 27, BLZ 380 601 86, Volksbank Bonn Rhein-Sieg eG.

 

Für Rückfragen:

Wolfram Schmuck, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bonner Spendenparlament e.V.,

Telefon: 0160 97246825; Fax: 0228 218156

Pressefotos als Download: www.bonner-spendenparlament.de > Presse > Pressefotos

 




Der Bonner Oberbürgermeister Ashok Sridharan hat die Schirmherrschaft übernommen.

Prof. Dr. Hans-Martin Schmidt, 1. Vorsitzender des Bonner Spendenparlaments e.V., ehrt Ralf Karabasz, Inhaber des Kultursalons podium49, als "Spendenparlamentarier des Jahres 2013".

Abenteuer Lernen e.V. hat jetzt das vom Bonner Spendenparlament geförderte Flüchtlingsprojekt der Presse vorgestellt.